Deutschland

 

Schwarzwald

Der im Südwesten Deutschlands gelegene Schwarzwald ist ein sehr beliebtes Reiseziel. Viele Urlauber verbringen die schönste Zeit des Jahres gerne im „eigenen Land“ - und da bietet sich der Schwarzwald mit seiner abwechslungsreichen Natur und dem besonderen Heilklima an. Die Urlaubsregion des Schwarzwaldes gliedert sich in drei Gebiete: Nord-, Mittel, und Südschwarzwald. Auf die Besucher warten neben einer einmaligen Kulturlandschaft viele abwechslungsreiche Freizeitangebote und eine Menge kulinarischer Genüsse.

 

Ostseeküste

Die Ostsee ist ein großes Nebenmeer des Atlantiks. Ihre Küsten teilt sich Deutschland mit weiteren Ländern – die deutsche Ostseeküste befindet sich am nordöstlichen Teil Deutschlands. Sommer wie Winter stellt die schöne Küste ein besonderes Reiseziel dar. Förden, Buchten, rauen Küsten und Boddenlandschaft prägen das abwechslungsreiche Bild. Das Klima ist weniger stürmisch als an der Nordsee, daher sind die Sommermonate wärmer und sonniger. Auch zwei Ferienstraßen verlaufen an der Ostsee.

 

Köln

Die viertgrößte Stadt Deutschlands ist für Städtereisende ein Highlight. Bekannt ist die am Rhein gelegene Metropole vor allem für den ausgelassenen Karneval und den Kölner Dom. In der im Hochmittelalter größten Stadt Deutschlands gibt es heute eine große Auswahl an Sehens- und Unterhaltungsmöglichkeiten, Köln ist zudem ein perfektes Ziel für Kunst-Liebhaber.

 

Dresden

Die Hauptstadt Sachsens liegt am Ufer der Elbe und wird wegen ihrer Lage auch „Elbflorenz“ genannt. Als Kulturstadt hat sie ein hohes internationales Ansehen, Dresden beherbergt eine Vielfalt an Kunstschätzen. Nicht zuletzt finden sich hier besonders viele und einmalige Barock-Bauwerke. Die Stadt bietet dem Besucher eine ideale Mischung zwischen Vergangenheit und Moderne.


Länderinformationen Deutschland

Deutschland

Viel strapaziert ist der Beiname „Land der Dichter und Denker“, aber das Angebot für Kulturinteressierte ist in Deutschland tatsächlich groß. Allein die 32 UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten deuten darauf hin - vom Kölner Dom, über die Wartburg, bis hin zur Klosterinsel Reichenau geben sie stilles Zeugnis über eine bewegte Vergangenheit.

Je romantischer, desto beliebter: Publikumsmagneten sind die vielen Burgen und Schlösser, Kirchen und Klöster, Altstädte und Museen, sowohl auf dem Land als auch in den Städten. Zwischen Hamburgs Speicherstadt und Münchens Pinakotheken ist die Bandbreite an Sehenswertem exorbitant. Und besonders lebendig und spannend präsentiert sich die Hauptstadt Berlin, in die seit der Wiedervereinigung 1989 sowohl baulich als auch kulturell neuer Schwung eingekehrt ist.

Bayern lockt mit schmucken Dörfern und zahlreichen Seen, Baden-Württemberg mit Schwarzwald und Bodensee, viel Natur und kulinarischen Genüssen. Als klassisches Weinbaugebiet gilt das Rheintal, das zwischen Mainz und Koblenz besonders schön mit dem Schiff zu erkunden ist. 14 Nationalparks und weitere Biosphärenreservate und Naturparks zeugen von intensiven Bemühungen, die Natur zu bewahren.

Und wer meint, Deutschland sei kein Ziel für Badeurlauber, wird in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein eines Besseren belehrt. Denn wer sich an den Stränden von Nord- und Ostsee den Wind um die Nase wehen lässt, dem wird schnell klar, dass das Land im Herzen Europas auch ein überwältigendes Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit vermitteln kann.

Klima & Reisezeit

Deutschland liegt in der gemäßigt kühlen Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und dem osteuropäischen Kontinentalklima. Mit zunehmender Entfernung von der Küste nimmt die Ausprägung der Jahreszeiten mit warmen Sommern und kalten Wintern zu. Im Binnenland ist das Wetter auch weniger wechselhaft. Atlantische Tiefausläufer erfassen das Land besonders im Winterhalbjahr und bringen ergiebige Niederschläge an der Westseite der Mittelgebirge und im Alpenraum. Beim Vordringen polarer Kaltluft gibt es auch Schneefälle bis ins Flachland. Im Sommer überwiegen die Hochdruckwetterlagen, die trocken-warme Luft aus dem Osten oder feucht-schwüle aus dem Südwesten heranführen. Deutschlands wärmste Regionen sind der Oberrheingraben im Südwesten und bei Föhn, einem warm-trockenen Fallwind aus dem Süden, das Alpenvorland.

Entsprechend den klimatischen Schwankungen ist die beste Reisezeit für Deutschland stark von der Urlaubsregion und -art abhängig. Wintersportler finden in den Alpen von Dezember bis März die besten Bedingungen vor, Badeurlauber an Nord- und Ostsee von Juni bis September. Wanderer und Radfahrer haben von Mai bis Anfang Oktober die meiste Freude, und für Kulturinteressierte eignet sich das ganze Jahr zum Sightseeing.

Reisen im Land

Das Verkehrsnetz in Deutschland ist ausgesprochen engmaschig und gut ausgebaut, alle wichtigen Städte von München bis Hamburg und von Berlin bis Köln sind über Autobahn- und Schienenverbindungen und auch mit Inlandsflügen sehr gut erreichbar. Wichtigste Verkehrsknoten sind das Rhein-Main- und das Ruhrgebiet. Die Deutsche Bahn (DB) bietet für ihre überregionalen Verbindungen, auf denen fast ausschließlich der Hochgeschwindigkeitszug ICE eingesetzt wird, etliche Sparangebote. Im deutschen Regionalverkehr haben sich zahlreiche Träger zu Verkehrsverbünden mit flächendeckenden Verbindungen durch Linienbusse, Tram-, U- und S-Bahnen und einheitlichen Tickets zusammengeschlossen. Auf diese Weise sind auch abgelegenere Ziele meist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Durch die gewachsene Konkurrenz von Billigfluggesellschaften sind Inlandsflüge in jüngster Zeit sehr beliebt geworden. Da die Flughäfen aber oft dezentral liegen, lohnt sich ein Flug erst ab einer Distanz von ca. 400 km. Für Urlauber, die individuell mit Kfz oder Fahrrad unterwegs sind, gibt es in Deutschland rund 150 landschafts- oder themenbezogene Ferienstraßen. Diese gut ausgeschilderten Touristikstraßen führen abseits der Hauptverkehrsadern durch besonders attraktive Kultur- und Naturlandschaften, vorbei an kulturhistorisch wichtigen Orten. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße, die von der Ostseeinsel Rügen bis zum Bodensee führt. Achtung Autofahrer: Aufgrund einer EU-Richtlinie werden zur Verbesserung der Luftqualität und Verringerung der Feinstaubbelastung in immer mehr deutschen Städten Umweltzonen eingeführt. Das Befahren solcher Zonen ist für Fahrzeuge ohne entsprechende Umweltplakette verboten; bei Verstößen drohen Bußgelder sowie ein Punkt in Flensburg. Wenn Sie eine Städtetour planen, informieren Sie sich deshalb vorab unter http://www.umwelt-plakette.de über Zugangsbeschränkungen und Ausnahmeregelungen.

Praktische Hinweise

Diplomatische Vertretungen

Österreichische Botschaft

Stauffenbergstraße 1

10785 Berlin

Tel.: +49-30-202870

Fax: +49-30-2290569

E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at

Web: http://www.bmeia.gv.at/index.php?id=69789&L=0

Schweizerische Botschaft

Otto-von-Bismarck-Allee 4A

10557 Berlin

Tel.: +49-30-3904000

Fax: +49-30-3911030

E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch

Web: http://www.eda.admin.ch/berlin

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom.

Feiertage

Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen); Mariä Himmelfahrt (15. August, in Bayern und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).

Frauen allein unterwegs

Frauen können in Deutschland sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten.

Information im Heimatland

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT; D)

Beethovenstraße 69

60325 Frankfurt am Main

Tel.: +49-69-974640

Fax: +49-69-751903

E-Mail: info@d-z-t.com

Web: http://www.deutschland-tourismus.de

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT; A)

Mariahilfer Straße 54

1070 Wien

Tel.: +43-1-5132792

Fax: +43-1-513279222

E-Mail: deutschland.reisen@d-z-t.com

Web: http://www.deutschland-tourismus.at

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT; CH)

Talstraße 62

8001 Zürich

Tel.: +41-44-2132200

Fax: +41-44-2120175

E-Mail: deutschland-ferien@d-z-t.com

Web: http://www.deutschland-tourismus.ch

Homosexualität

Homosexualität ist in Deutschland per Gesetz straffrei und wird von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.

Notruf

Landesweit für Polizei: 110, für Feuerwehr und Rettungsleitstelle: 112.

Öffnungszeiten

Banken: meist Mo-Mi und Fr 8.30-12.30 und 14-16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte: meist Mo-Fr 9-18.30 Uhr, Sa 9-13 Uhr; kleinere Läden machen häufig eine Mittagspause. Kaufhäuser und viele Geschäfte in Citylage: Mo-Sa 9-20 Uhr. Museen: meist Di-So 9/10-17/18 Uhr, Mo geschlossen.

Trinkgeld

Für persönliche Dienstleistungen wird ein Trinkgeld erwartet. Allgemeiner Richtwert: in Restaurants oder Cafés etwa 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten wird die Summe aufgerundet.

Zeit

In Deutschland gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET) bzw. die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ, engl. CEST). Die Differenz der MEZ zur Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC), beträgt +1 Stunde, die Differenz der MESZ zur UTC +2 Stunden. Während der Sommerzeit von Ende März bis Ende Oktober wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gut und flächendeckend, der Standard allgemein hoch. Für Reisende aus EU-Ländern und der Schweiz, mit denen ein Sozialabkommen besteht, kann die Behandlung auf Krankenversicherungskarte (EHIC) erfolgen, ansonsten müssen die Kosten auf Privatrechnung beglichen werden. In diesem Fall empfiehlt sich eine Reisekrankenversicherung.

Menschen mit Behinderung

Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz

Amthausquai 21

4600 Olten

Tel.: +41-62-2126740

Fax: +41-62-2126739

E-Mail: info@mis-ch.ch

Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen

Froburgstraße 4

Postfach

4601 Olten

Tel.: +41-62-2068888

Fax: +41-62-2068889

E-Mail: info@procap.ch

Web: http://www.procap-reisen.ch).

Informationen im Internet auch unter http://www.wato.de oder http://www.behindertenreisen.de.

Einreisebestimmungen

Zur Einreise nach Deutschland genügt die gültige Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl für EU-Bürger die Grenzkontrollen entfallen, müssen auch sie sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Geld und Devisen

In Deutschland zahlt man mit dem Euro (Abk.:€, ISO-4217-Code: EUR), der in 100 Cent unterteilt ist. Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 Cent, 1 und 2 EUR sowie Scheine zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 EUR. Geldwechsel ist in Banken, an Bahnhöfen, in Flughäfen und in großen Hotels möglich. An Geldautomaten kann man mit Bankkarten mit Maestro-Funktion Bargeld abheben, Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.

Telefon

Die meisten öffentlichen Telefone akzeptieren sowohl Münzen als auch Telefonkarten, die zu 10 und 20 EUR in Postämtern, aber auch in vielen Schreibwarengeschäften und Kiosken erhältlich sind. Mit GSM-Handys können Sie in Deutschland problemlos telefonieren. Vorwahl Schweiz: 0041, Österreich: 0043, Deutschland: 0049. Auskunft Inland Tel.: 11833, Ausland Tel.: 11834.

Zollbestimmungen

Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.

Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.

Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% sowie andere Waren im Wert von max. 300 CHF einführen.

Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Die wichtigsten deutschen Flughäfen sind Frankfurt am Main, München und Berlin-Tegel. Der Frankfurter Airport ist 12 km von der Stadtmitte entfernt (http://www.frankfurt-airport.de). In Terminal 1 befinden sich der ICE-Fernbahnhof (http://www.bahn.de) sowie der flughafeneigene Regionalbahnhof (http://www.rmv.de). Zum Hauptbahnhof oder in die City gelangt man u.a. mit diversen S-Bahnen. Der Münchener Flughafen Franz Josef Strauß befindet sich im ca. 28 km entfernten Erdinger Moos (http://www.munich-airport.de). Die Innenstadt erreicht man bequem mit der S-Bahn in rund 40 Minuten (http://www.mvv-muenchen.de). Der Flughafen Berlin-Tegel Otto Lilienthal liegt 8 km vom Zentrum entfernt (http://www.berlin-airport.de). Am Airport verkehren die Busse des öffentlichen Nahverkehrs (http://www.bvg.de).

Mit dem Schiff

Die Nordseehäfen Bremen/Bremerhaven (http://www.bremenports.de) und Hamburg (http://www.hafen-hamburg.de) sind Anlaufstellen für Kreuzfahrtschiffe. Häfen mit Fährverkehr sind Kiel (http://www.port-of-kiel.de), Rostock (http://www.rostock-port.de), Sassnitz (http://www.faehrhafen-sassnitz.de) und Lübeck-Travemünde (http://www.lhg-online.de) in der Ostsee.

Mit der Bahn

Von der Schweiz oder Österreich sind zahlreiche deutsche Städte innerhalb kurzer Zeit mit dem ICE zu erreichen. Frankfurt am Main ist z.B. von Wien 6:45 Zugstunden entfernt, Hamburg rund 9 Stunden und München knapp 4 Stunden. Von Zürich benötigt der ICE ebenfalls ungefähr 4 Stunden bis nach Frankfurt am Main, ebenso lange dauerte es von Zürich mit dem EC nach München, nach Hamburg schafft es der ICE innerhalb von 8 Stunden. Die Bahnhöfe der größeren Städte in Deutschland sind allesamt hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden; eine bequeme Weiterreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor Ort ist somit gewährleistet. Weitere Infos unter http://www.bahn.de, http://www.oebb.at und http://www.sbb.ch.

Essen & Trinken

Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.

Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.

Feste & Veranstaltungen

Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (http://www.koelnerkarneval.de).

April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.

Mai-September Beim Feuerwerksspektakel Rhein in Flammen werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (http://www.rhein-in-flammen.de).

Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt. (http://www.kielerwoche.de).

Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km.

Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open Air Theater geboten (http://www.stoertebeker.de).

Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (http://www.ritterturnier.de).

August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich die Nature One, das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (http://www.nature-one.de).

Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (http://www.museumsuferfest.de).

September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (http://www.oktoberfest.de).

November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (http://www.christkindlesmarkt.de).

Steckbrief

Amtssprache: Deutsch

Bevölkerung: rund 82 Mio. Einwohner

Fläche: 357.121,41 km²

Hauptstadt: Berlin (rund 3,5 Mio. Einwohner)

Landesvorwahl: +49

Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)

Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Praktische Hinweise

Impfungen

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.

Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Haustiere

Haustiere (Hunde, Katzen, Frettchen), die innerhalb der EU (einschl. Schweiz) in ein anderes Land eingeführt werden, müssen eindeutig mit einer Tätowierung oder einem Mikrochip identifizierbar sein; seit Juli 2011 ist der Mikrochip für neu gekennzeichnete Tiere Pflicht. Jedes Tier muss einen EU-Heimtierausweis besitzen, der von jedem dazu ermächtigten Tierarzt ausgestellt werden kann, und in dem dieser bestätigt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft wurde. Im Falle einer Erstimpfung muss diese mind. 21 Tage zurückliegen. Die Fristen für Folgeimpfungen müssen dabei gemäß Impfstoff-Hersteller berücksichtigt werden. Für Haustiere, die jünger als drei Monate sind, gelten spezielle Vorschriften, ebenso für bestimmte Hunderassen.

Weitere Informationen (auch bzgl. anderer Heimtierarten) sind auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unter http://www.bmelv.de (Verbraucherschutz > Reisen & Verkehr), bei der Botschaft oder konsularischen Vertretung sowie bei der jeweiligen Veterinärbehörde des Ziellandes erhältlich.

Kriminalität

Deutschland ist im Allgemeinen ein sicheres Reiseziel. Dennoch besteht auch hier die Gefahr, vor allem in größeren Städten, Opfer von Raubüberfällen und Trickbetrügern zu werden. Auf Wertsachen sollte man stets aufpassen, vor allem an belebten Plätzen und Straßen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch ist es sinnvoll, wertvolle Gegenstände nicht offensichtlich im geschlossenen Auto liegen zu lassen. Vor dem Hintergrund der internationalen Lage ist auch in Deutschland die Gefahr eines Terroranschlages in den letzten Jahren gestiegen.

Anreise

Mit dem Auto

Deutschland ist aus den Nachbarländern Österreich und Schweiz hervorragend mit dem Auto zu erreichen. Das Land verfügt über ein dichtes und gut ausgebautes Autobahnnetz. Von Wien gelangt man bspw. über die österreichische A1 und A8 und die deutsche A3 über Passau, Regensburg, Nürnberg und Würzburg innerhalb von ca. 7 Stunden nach Frankfurt am Main. Dabei sind rund 700 km zurückzulegen. Von Zürich führt die schnellste Route nach Frankfurt über Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim, wobei man eine Strecke von rund 400 km zurücklegt. Die deutschen Autobahnen sind für PKWs mautfrei und die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 100 auf Landstraßen und bei 50 innerhalb geschlossener Ortschaften; auf der Autobahn gibt es kein generelles Tempolimit, hier ist auf die jeweilige Beschilderung zu achten.