Urlaub in Frankreich


Nizza

Sie ist die größte Stadt an der Côte d’Azur und sicherlich auch die bekannteste. Von hier ist es nicht weit zum Fürstentum von Monaco und zur italienischen Grenze. Durch seine geschützte Lage gilt Nizza auch im Winter als einer der wärmsten Orte in der Region. Und so wurde die französische Hafenstadt an der Mittelmeerküste bereits im 19. Jahrhundert auch ein beliebtes Winterquartier für den europäischen Hochadel. Und die Prominenz reist  immer noch gern nach Nizza.

Paris

Die französische Hauptstadt ist eine der meistbesuchten Städte der Welt. Geteilt durch den Fluss Seine bietet sie eine unüberschaubare Vielzahl an touristischen Attraktionen.  Besucher finden hier einige der bedeutendsten Museen des Landes, architektonische Meisterleistungen nahezu aller Stilepochen, unzählige Läden und Boutiquen, die zum Bummeln einladen, ein grandioses Nachtleben, das seinesgleichen sucht – und vor allem das Flair einer Stadt, welches den Paris-Reisenden immer begleitet.

Hotels Frankreich

Frankreich, Tipps für den Urlaub

Nebst Bildung und Erholung gehört das „Savoir-vivre” zum Frankreich-Urlaub. Die Kunst zu leben, die man an den Franzosen so bewundert, lässt sich in la belle France auf Schritt und Tritt üben, vorausgesetzt, man bringt die nötige Lässigkeit mit. Ein legerer Picknick-Nachmittag mit Freunden am Strand gehört ebenso dazu wie eine kräftige Portion Kultur in der Metropole Paris oder in der alten Papststadt Avignon; ein gemütliches Croissant-Frühstück zu zweit in gleichem Maße wie ein Drei-Sterne-Menü in einem Nobelrestaurant. Einfach entspannen, Kultur erleben, Natur auf sich wirken lassen und die cuisine française genießen - bonne chance!

Gern wird Frankreich wegen der äußeren Form seiner Grenzen als Hexagon bezeichnet. Welche Vielfalt findet sich darin! Von den nördlichen Küsten am Ärmelkanal über die Atlantikstrände im Südwesten wechselt die Landschaft ständig. Als großer Riegel erheben sich die Pyrenäen im Süden und gehen über in die Gestade des Mittelmeers mit der berühmten Côte d'Azur. Nicht zuletzt trumpfen die Hochalpen mit dem Mont Blanc auf.

Warum die Franzosen bevorzugt im eigenen Land Urlaub machen? Diese Frage erübrigt sich rasch, wenn man sich einmal eingelassen hat auf die Lebensart, verführt ist von den Genüssen und begeistert angesichts der vielfältigen Reize.

Klima & beste Reisezeit

Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.

Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.

Essen & Trinken im Urlaub

Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.