Frankreich


Nizza

Sie ist die größte Stadt an der Côte d’Azur und sicherlich auch die bekannteste. Von hier ist es nicht weit zum Fürstentum von Monaco und zur italienischen Grenze. Durch seine geschützte Lage gilt Nizza auch im Winter als einer der wärmsten Orte in der Region. Und so wurde die französische Hafenstadt an der Mittelmeerküste bereits im 19. Jahrhundert auch ein beliebtes Winterquartier für den europäischen Hochadel. Und die Prominenz reist  immer noch gern nach Nizza.

Paris

Die französische Hauptstadt ist eine der meistbesuchten Städte der Welt. Geteilt durch den Fluss Seine bietet sie eine unüberschaubare Vielzahl an touristischen Attraktionen.  Besucher finden hier einige der bedeutendsten Museen des Landes, architektonische Meisterleistungen nahezu aller Stilepochen, unzählige Läden und Boutiquen, die zum Bummeln einladen, ein grandioses Nachtleben, das seinesgleichen sucht – und vor allem das Flair einer Stadt, welches den Paris-Reisenden immer begleitet.

9Hotel Republique

9Hotel Republique

Frankreich – Paris
AC Hotel by Marriott Ambassadeur Antibes Juan Les Pins

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Frankreich – Juan Les Pins
AC by Marriott Nice

AC by Marriott Nice

Frankreich – Nizza
Acanthe

Acanthe

Frankreich – Nizza
Adagio Acces Nice Magnan (ex Citea)

Adagio Acces Nice Magnan (ex Citea)

Frankreich – Nizza
Adagio Access Paris Villette (ex Citea)

Adagio Access Paris Villette (ex Citea)

Frankreich – Paris
Adagio Access Porte de Charenton (ex Citea)

Adagio Access Porte de Charenton (ex Citea)

Frankreich – Paris
Adagio Access Strasbourg Illkirch (ex Citea)

Adagio Access Strasbourg Illkirch (ex Citea)

Frankreich – Strassburg

Adagio Access Strasbourg Petite France

Frankreich – Strassburg
Adagio City Aparthoel Haussmann Champs Elysees

Adagio City Aparthoel Haussmann Champs Elysees

Frankreich – Paris
Adagio City Aparthotel Bordeaux Gambetta

Adagio City Aparthotel Bordeaux Gambetta

Frankreich – Bordeaux
Adagio City Aparthotel Buttes Chaumont

Adagio City Aparthotel Buttes Chaumont

Frankreich – Paris
Adagio City Aparthotel Montmartre

Adagio City Aparthotel Montmartre

Frankreich – Paris
Adagio City Aparthotel Montrouge

Adagio City Aparthotel Montrouge

Frankreich – Paris
Adagio City Aparthotel Paris Tour Eiffel

Adagio City Aparthotel Paris Tour Eiffel

Frankreich – Paris
Adagio City Aparthotel Porte de Versailles

Adagio City Aparthotel Porte de Versailles

Frankreich – Paris
Adagio Nice Promenade Des Anglais (ex Quality Suites Nice Excellior)

Adagio Nice Promenade Des Anglais (ex Quality Suites Nice Excellior)

Frankreich – Nizza

Adagio Paris Tour Eiffel

Frankreich – Paris
Adonis Saint Florent Résidence Citadelle Resort

Adonis Saint Florent Résidence Citadelle Resort

Frankreich – Saint-Florent
Aida Marais

Aida Marais

Frankreich – Paris


Länderinformationen Frankreich

Frankreich

Nebst Bildung und Erholung gehört das „Savoir-vivre” zum Frankreich-Urlaub. Die Kunst zu leben, die man an den Franzosen so bewundert, lässt sich in la belle France auf Schritt und Tritt üben, vorausgesetzt, man bringt die nötige Lässigkeit mit. Ein legerer Picknick-Nachmittag mit Freunden am Strand gehört ebenso dazu wie eine kräftige Portion Kultur in der Metropole Paris oder in der alten Papststadt Avignon; ein gemütliches Croissant-Frühstück zu zweit in gleichem Maße wie ein Drei-Sterne-Menü in einem Nobelrestaurant. Einfach entspannen, Kultur erleben, Natur auf sich wirken lassen und die cuisine française genießen - bonne chance!

Gern wird Frankreich wegen der äußeren Form seiner Grenzen als Hexagon bezeichnet. Welche Vielfalt findet sich darin! Von den nördlichen Küsten am Ärmelkanal über die Atlantikstrände im Südwesten wechselt die Landschaft ständig. Als großer Riegel erheben sich die Pyrenäen im Süden und gehen über in die Gestade des Mittelmeers mit der berühmten Côte d'Azur. Nicht zuletzt trumpfen die Hochalpen mit dem Mont Blanc auf.

Warum die Franzosen bevorzugt im eigenen Land Urlaub machen? Diese Frage erübrigt sich rasch, wenn man sich einmal eingelassen hat auf die Lebensart, verführt ist von den Genüssen und begeistert angesichts der vielfältigen Reize.

Klima & Reisezeit

Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.

Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.

Reisen im Land

Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.

Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.

Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.

Praktische Hinweise

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

13-15, av. Franklin-D.-Roosevelt

75008 Paris

Tel.: +33-1-53834500

Fax: +33-1-53647670

E-Mail: info@paris.diplo.de

Web: http://www.paris.diplo.de

Österreichische Botschaft

6, Rue Fabert

75007 Paris

Tel.: +33-1-40633063

Fax: +33-1-45556365

E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at

Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html

Schweizerische Botschaft und Konsulat

142, rue de Grenelle

75007 Paris

Tel.: +33-1-49556700

Fax: +33-1-49556767

E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch

Web: http://www.eda.admin.ch/paris

Deutsche Botschaft

13-15, av. Franklin-D.-Roosevelt

75008 Paris

Tel.: +33-1-53834500

Fax: +33-1-53647670

E-Mail: info@paris.diplo.de

Web: http://www.paris.diplo.de

Österreichische Botschaft

6, Rue Fabert

75007 Paris

Tel.: +33-1-40633063

Fax: +33-1-45556365

E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at

Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html

Schweizerische Botschaft und Konsulat

142, rue de Grenelle

75007 Paris

Tel.: +33-1-49556700

Fax: +33-1-49556767

E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch

Web: http://www.eda.admin.ch/paris

Feiertage

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).

Frauen allein unterwegs

Frauen können in Frankreich sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten.

Information im Heimatland

Atout France (D)

Fax: +49-69-745556

E-Mail: info.de@rendezvousenfrance.com

Web: http://de.rendezvousenfrance.com

Atout France (A)

Tel.: +43-1-5032892

E-Mail: info.at@rendezvousenfrance.com

Web: http://at.rendezvousenfrance.com

Atout France (CH)

E-Mail: info.ch@rendezvousenfrance.com

Web: http://ch.rendezvousenfrance.com

Homosexualität

Homosexualität ist in Frankreich per Gesetz straffrei und wird von der überwiegenden Bevölkerung, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe“ und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.

Notruf

Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112

Öffnungszeiten

Die Ladenöffnungszeiten variieren innerhalb Frankreichs. Generell haben die Geschäfte täglich außer So von 9-19 Uhr geöffnet, Supermärkte sind teilweise bis 22 Uhr geöffnet, Bäcker machen jedoch spätestens um 7 Uhr auf. In den kleineren Orten sowie vielerorts außerhalb der Saison gibt es auch Mittagspausen. Samstag gilt in der Regel als ein normaler Werktag. Manche Geschäfte haben Sonntag vormittags geöffnet. Banken öffnen in der Region Paris Mo-Fr 9-16.30 Uhr, in allen anderen Landesteilen meist Di-Sa 10-12 und 14-16 Uhr; Postämter Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr.

Trinkgeld

Es ist im Restaurant allgemein üblich, trotz des Vermerkes „Services inclus“ die Rechnung aufzurunden. Einen entsprechenden Betrag (ca. 10 %) hinterlässt man erst nach Bezahlen der Rechnung auf dem Tisch. Auch im Hotel, Taxi etc. ist ein kleines Trinkgeld angebracht.

Zeit

In Frankreich gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET) bzw. die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ, engl. CEST). Die Differenz der MEZ zur Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC), beträgt +1 Stunde, die Differenz der MESZ zur UTC +2 Stunden. Während der Sommerzeit von Ende März bis Ende Oktober wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt.

Ärztliche Versorgung

Die Adressen von ärztlichen Notdiensten und Krankenhäusern erfährt man über Apotheken und Zeitungen. Apotheken sind an einem Schild mit einem grünen Kreuz zu erkennen. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, dessen Telefonnummer jeweils am Anfang eines Ortsregisters im Telefonbuch zu finden ist. Reisende aus der Schweiz sollten vor der Abreise prüfen, ob ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung in Frankreich abdeckt und ob sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen. EU-Bürger und Schweizer können sich zwar mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (oder einer provisorischen Ersatzbescheinigung) behandeln lassen (die Behandlung muss zunächst selbst bezahlt werden, die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie zahlt dann einen Teil der Behandlungskosten zurück). Doch angesichts der relativ hohen Eigenbeteiligung empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die alle Kosten erstattet.

Menschen mit Behinderung

Inzwischen haben sich viele Museen und Touristenorte auf Besucher mit Behinderungen eingestellt. Die Massenverkehrsmittel Métro und RER in Paris verfügen allerdings nach wie vor über keine behindertengerechte Ausstattung. Im TGV und anderen Schnellzügen gibt es in einem Wagen der 1. Klasse einen Stellplatz für Rollstühle. Der Rollstuhlfahrer und eine Begleitperson können im 1. Klassewagen sitzen und müssen den 1. Klasse-Aufpreis nicht bezahlen (Reservierung erforderlich). Hotels und sonstige Unternehmen, die das Siegel „Tourisme et Handicap“ führen, listet die Datenbank von Maison de la France (http://de.rendezvousenfrance.com).

Einreisebestimmungen

EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Geld und Devisen

In Frankreich zahlt man mit Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR), der unterteilt ist in 100 Cent. Im Umlauf sind Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie 1 und 2 EUR sowie Banknoten zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 EUR. Fremdwährungen und andere Reisezahlungsmittel, z. B. Reiseschecks, dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden. Bankfilialen, Postämter und Wechselstuben in größeren Warenhäusern, an Bahnhöfen, Flughäfen und in Touristenzentren bieten Geldumtausch an. Internationale Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, mit einer Bankkarte mit Maestro-Funktion kann man sich an Geldautomaten mit Bargeld versorgen.

Telefon

Die meisten Telefone sind Kartentelefone, Münzfernsprecher sind rar. Eine Télécarte erhält man bei der Post, in Bahnhöfen oder in einem Tabac-Laden. Der vergünstigte Tarif gilt in Frankreich Mo-Fr 18-8 Uhr und Sa, So und an Feiertagen. Die Vorwahl in die Schweiz lautet 0041, nach Österreich 0043, nach Deutschland 0049. Um Aus dem Ausland nach Frankreich anzurufen, wählt man die 0033 vor. Für Mobiltelefone existiert für alle GSM-Handys eine gute Netzabdeckung. Um die Roaminggebühren zu sparen, ist es günstig, die SIM-Karte gegen eine französische télécarte (prepaid) einzutauschen.

Zollbestimmungen

Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.

Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% sowie andere Waren im Wert von maximal 300 CHF einführen. Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.

Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Zahlreiche Fluggesellschaften aus allen europäischen Ländern fliegen täglich verschiedene Flughäfen in Frankreich an. Die wichtigsten Flughäfen des Landes sind die beiden Pariser Flughäfen Charles-de-Gaulle und Orly. Die Flugdauer aus dem deutschsprachigen Raum liegt zwischen 1 Stunde (Frankfurt am Main) und 2 Stunden (Wien).

Der Aéroport Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) befindet sich 26 km nordöstlich von Paris. Vom Terminal 2 führt die Schnellbahn RER in die Innenstadt. Der Aéroport Paris-Orly (ORY) befindet sich 9 km südlich von Paris (http://www.aeroportsdeparis.fr). Auch von hier kommt man via RER oder mit dem Orly-Bustransfer in das Pariser Zentrum. Die größten Flughäfen außerhalb von Paris sind Nizza, Lyon und Marseille.

Mit der Bahn

Die meisten internationalen Verbindungen bestehen nach Paris. Um in andere Orte des Landes zu gelangen, ist oft ein Umsteigen in Paris erforderlich. Eine Zugfahrt von Köln nach Paris dauert etwas über drei Stunden (http://www.bahn.de). Von Zürich nach Paris sind fünf Stunden einzukalkulieren (http://www.sbb.ch). Von Wien über Frankfurt nach Paris benötigt man etwa 17 Stunden (http://www.oebb.at). Der Pariser Hauptbahnhof Gare du Nord ist gut an den öffentliche Nahverkehr angeschlossen; von hier lassen sich weitere Ziele in der Stadt und im ganzen Land bequem und einfach erreichen.

Essen & Trinken

Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.

Feste & Veranstaltungen

Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco (http://www.acm.mc).

Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).

Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).

April Der Marathon de Paris ist der drittgrößte Marathon Europas. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).

Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).

Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).

Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (http://www.lumieres.lyon.fr).

Steckbrief

Amtssprache: Französisch

Bevölkerung: rund 65 Mio. Einwohner

Fläche: 668.763 km²

Hauptstadt: Paris (rund 2,4 Mio. Einwohner)

Landesvorwahl: +33

Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)

Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Praktische Hinweise

Impfungen

Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.

Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.

Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Haustiere

Haustiere (Hunde, Katzen, Frettchen), die innerhalb der EU in ein anderes Land (einschl. Schweiz) eingeführt werden, müssen eindeutig mit einer Tätowierung oder einem Mikrochip identifizierbar sein; seit Juli 2011 ist der Mikrochip für neu gekennzeichnete Tiere Pflicht. Jedes Tier muss einen EU-Heimtierausweis besitzen, der von jedem dazu ermächtigten Tierarzt ausgestellt werden kann, und in dem dieser bestätigt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft wurde. Im Falle einer Erstimpfung muss diese mind. 21 Tage zurückliegen. Die Fristen für Folgeimpfungen müssen dabei gemäß Impfstoff-Hersteller berücksichtigt werden. Haustiere, die jünger als drei Monate sind, dürfen nur einreisen, wenn sie von einem Muttertier begleitet werden oder eine schriftliche Erklärung vorliegt, die besagt, dass es bisher nicht mit wild lebenden Tieren in Kontakt gekommen ist und sich ausschließlich am Ort seiner Geburt aufgehalten hat.

Kriminalität

Im Süden des Landes sowie an den Autobahnen Richtung Südfrankreich und Spanien besteht eine erhöhte Gefahr, Opfer von organisierten Banden zu werden, die hier ihr Unwesen treiben. Es ist daher ratsam, nicht auf Rastplätzen zu übernachten und mit Wohnwagen und -mobilen ausschließlich bewachte Campingplätze anzufahren. Zu Überfällen auf Fahrzeuge ist es in jüngster Zeit v.a. in den Regionen Aquitaine, Auvergne, Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Rhône-Alpes und auf Korsika gekommen. Wenn möglich, sollte man das Fahrzeug auch während der Fahrt verschlossen halten und Wertsachen verdeckt transportieren. In den touristischen Zentren werden immer wieder Wertgegenstände wie Schmuck, Elektroartikel und Bargeld gestohlen; es ist sinnvoll, nur geringe Mengen an Bargeld und Ausweisdokumente nur als Kopie mit sich zu führen.

Anreise

Mit dem Auto

Frankreich ist aus dem deutschsprachigen Raum gut mit dem Auto zu erreichen. Von Frankfurt am Main führt die Route über Saarbrücken, Metz und Reims über die französische A4 nach Paris. Für die rund 570 km lange Strecke benötigt man etwas mehr als 5 Stunden. Von Wien bis nach Paris ist man ca. 11,5 Stunden unterwegs und legt eine Strecke von 1.240 km zurück. Aus Zürich führt die kürzeste Route nach Paris über Basel, Mulhouse und vorbei an Dijon; für die 650 km benötigt man ungefähr 6 Stunden. Man sollte beachten, dass die französischen Autobahnen gebührenpflichtig sind. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 50 km/h im Ort, bei 90 km/h auf Landstraßen (Routes Départementales), bei 110 km/h auf Schnellstraßen (Routes Nationales) und bei 130 km/h auf Autobahnen (Autoroute) bzw. 110 bei Nässe. Es sind die jeweiligen Tempolimit-Schilder vor Ort zu beachten.