Urlaub in der Schweiz

Das kleine Land im Herzen von Europa ist bekannt für seine alpinen Gebirgszüge, grüne Wiesen, schneebedeckte Gipfel und tiefblaue Seen. Ein Urlaub in der Schweiz kann vielseitig gestaltet werden: Im Sommer locken die zahlreichen Wanderwege zu einer Hütten- oder Tagestour, während viele der Seen zum Badespaß oder Wassersport einladen. Und natürlich lockt auch im Winter die alpine Bergwelt zahlreiche Urlauber in die Schweiz: Nostalgische Berghütten, Snowboarden in Fun Parks und Skifahren in einer traumhaft schönen Schneelandschaft sind die Zauberworte. Doch nicht nur die Natur hat ihren Reiz: Die Schweiz punktet auch mit ihren berühmten Städten Zürich, Bern und Genf, die sich optimal für einen Städtetrip eignen. Wer es dagegen ein wenig romantischer mag, sollte es sich nicht nehmen lassen, durch die Altstädte von Luzern oder Ascona zu schlendern.

Sommer und Winter in den Bergen Berühmt ist die Schweiz natürlich vor allem für ihre Berge. Und so zieht sie im Sommer besonders Bergwanderer und Bergsportler an. Die Alpen sind ein Paradies für Paragliding, Rafting, Klettern oder Mountainbiken. Und auch die Touristen, die weniger alpine Erfahrung haben, können Dank der vielen Seilbahnen die grandiose Bergwelt erleben. Berühmt ist vor allem die Fahrt auf das Jungfraujoch. In Graubünden liegen die luxuriösen Skigebiete von St. Moritz und Davos. Lohnend ist für Winterurlauber auch das Berner Oberland. Ob Anfänger oder Profi - für jeden ist in der Schweiz eine passende Piste dabei. Alternativ bieten sich eine romantische Kutschfahrt, eine Schneeschuhwanderung oder einfach ein Spaziergang in der wunderschönen Winterlandschaft an.

Weltbekannte Schweizer Städte In der Altstadt der Hauptstadt Bern ist die mittelalterliche Architektur gut erhalten geblieben – und ist deshalb Weltkulturerbe. Der mittelalterliche Zytglogge-Uhrenturm stammt aus dem 13. Jahrhundert und sollte ebenso wie ein Abstecher zur Nydeggbrücke bei einem Besuch der Schweizer Hauptstadt auf keinen Fall fehlen. Das Wahrzeichen von Genf ist eine Fontäne im Genfer See, deren Wasserstrahl bis ca. 140 Meter in die Höhe reicht. Im Norden der Schweiz liegt die wunderschöne Stadt Zürich, am Ufer des Zürichsees. Im Urlaub können Gäste in der Augustinergasse, einer traditionellen Gasse mit bunt bemalten, oder auf der Seepromenade schlendern.

Schweiz, Tipps für den Urlaub

Mitten in Europa liegt sie, die kleine Schweiz - ein weißer Fleck auf der Karte der EU, aber umso farbenfroher, was ihr Erscheinungsbild angeht: Wiesen, Wälder, tiefe Seen, Gipfel im Schnee. Vielfalt zeichnet auch die Regionen aus, vier Kulturräume drängen sich auf wenig Fläche zusammen!

Wo also anfangen? Einen längeren Aufenthalt wert sind sicher die Städte. Zürich, Bern und Genf stehen als Reiseziele ganz für sich. In Luzern oder Ascona durch die romantischen Altstädte zu bummeln oder die schönen Baudenkmäler und Museen zu besichtigen, ist ein wahres Vergnügen. Der Idylle haben sich schmucke Bauernhäuser mit üppigem Blumenschmuck an den Fenstern verschrieben. Die Alpen laden ein zu jeglicher Form von Wintersport und natürlich zum Wandern, dem Schweizer Volkssport schlechthin.

So vielfältig wie die Regionen, die sich vom mediterranen Tessin bis an den wilden Rheinfall bei Schaffhausen erstrecken, so verschieden sind auch die Kulturräume der viersprachigen Schweiz, wie sich zum Beispiel in der Architektur, im Brauchtum und in der Gastronomie feststellen lässt. Wer die Eidgenossen auf Käse, Uhren und Schokolade reduziert, ist von gestern!

Klima & beste Reisezeit

So klein die Schweiz, so groß die klimatischen Unterschiede. Der Grund ist einfach: Die Alpen, die große europäische Wetterscheide, bestimmen, welcher Einfluss das Klima prägt. Nördlich des Gebirgskamms darf weitgehend der Atlantik wetterbestimmend sein; er bringt kalte, schneereiche Winter und warme Sommer. Südlich der Alpen sorgt das Mittelmeer für teilweise schon mediterrane klimatische Verhältnisse; hier sind die Winter mild, die Sommer sehr warm. Auch die Alpenregion selbst ist in ihrem Wetter nicht einheitlich: In den Randzonen staut sich häufig feuchte Luft, die dann zu heftigen Niederschlägen führt. Einzelne Täler hingegen können trocken und sonnig sein, wie das Engadin und das Wallis beweisen.

Klima, Vegetation und natürlich auch das sportliche Angebot sorgen dafür, dass die Schweiz immer Saison hat. Blumenliebhaber kommen im Frühjahr zur Blüte (Wallis, Tessin, Genfer See), Bergwanderer zwischen Juli und September, Wintersportler natürlich zwischen Dezember und April, wenn beste Schneeverhältnisse herrschen.

Essen & Trinken im Urlaub

Käsefondue und Raclette stammen aus der französischen Schweiz und der köstliche Appenzellerkäse, wie der Name es bereits verrät, aus Appenzell. Bern ist bekannt für guten Zwiebelkuchen. Eine Züricher Delikatesse ist Zürcher Geschnetzeltes, bestehend aus Kalbfleisch, Kalbsnieren und Champignons in Rahmsoße, serviert mit Rösti.

Polenta, ein fester Maisbrei, kommt ursprünglich aus dem Tessin und wird als Beilage zu Fleischgerichten verzehrt. Eine Spezialität aus Graubünden ist gepökeltes Bündnerfleisch, das gern als Jause gegessen wird. Auf den Fischkarten findet man Felchen, Rötel, Forelle, Hecht und Egli, einen Süßwasserbarsch. Zum Essen empfiehlt sich ein Wein aus der jeweiligen Region. Einmalig schmeckt die Schweizer Schokolade, die Engadiner Nusstorte, die Aargauer Rüeblitorte oder die Zuger Kirschtorte.