Urlaub in der Schweiz

Schweiz, Tipps für den Urlaub

Mitten in Europa liegt sie, die kleine Schweiz - ein weißer Fleck auf der Karte der EU, aber umso farbenfroher, was ihr Erscheinungsbild angeht: Wiesen, Wälder, tiefe Seen, Gipfel im Schnee. Vielfalt zeichnet auch die Regionen aus, vier Kulturräume drängen sich auf wenig Fläche zusammen!

Wo also anfangen? Einen längeren Aufenthalt wert sind sicher die Städte. Zürich, Bern und Genf stehen als Reiseziele ganz für sich. In Luzern oder Ascona durch die romantischen Altstädte zu bummeln oder die schönen Baudenkmäler und Museen zu besichtigen, ist ein wahres Vergnügen. Der Idylle haben sich schmucke Bauernhäuser mit üppigem Blumenschmuck an den Fenstern verschrieben. Die Alpen laden ein zu jeglicher Form von Wintersport und natürlich zum Wandern, dem Schweizer Volkssport schlechthin.

So vielfältig wie die Regionen, die sich vom mediterranen Tessin bis an den wilden Rheinfall bei Schaffhausen erstrecken, so verschieden sind auch die Kulturräume der viersprachigen Schweiz, wie sich zum Beispiel in der Architektur, im Brauchtum und in der Gastronomie feststellen lässt. Wer die Eidgenossen auf Käse, Uhren und Schokolade reduziert, ist von gestern!

Klima & beste Reisezeit

So klein die Schweiz, so groß die klimatischen Unterschiede. Der Grund ist einfach: Die Alpen, die große europäische Wetterscheide, bestimmen, welcher Einfluss das Klima prägt. Nördlich des Gebirgskamms darf weitgehend der Atlantik wetterbestimmend sein; er bringt kalte, schneereiche Winter und warme Sommer. Südlich der Alpen sorgt das Mittelmeer für teilweise schon mediterrane klimatische Verhältnisse; hier sind die Winter mild, die Sommer sehr warm. Auch die Alpenregion selbst ist in ihrem Wetter nicht einheitlich: In den Randzonen staut sich häufig feuchte Luft, die dann zu heftigen Niederschlägen führt. Einzelne Täler hingegen können trocken und sonnig sein, wie das Engadin und das Wallis beweisen.

Klima, Vegetation und natürlich auch das sportliche Angebot sorgen dafür, dass die Schweiz immer Saison hat. Blumenliebhaber kommen im Frühjahr zur Blüte (Wallis, Tessin, Genfer See), Bergwanderer zwischen Juli und September, Wintersportler natürlich zwischen Dezember und April, wenn beste Schneeverhältnisse herrschen.

Essen & Trinken im Urlaub

Käsefondue und Raclette stammen aus der französischen Schweiz und der köstliche Appenzellerkäse, wie der Name es bereits verrät, aus Appenzell. Bern ist bekannt für guten Zwiebelkuchen. Eine Züricher Delikatesse ist Zürcher Geschnetzeltes, bestehend aus Kalbfleisch, Kalbsnieren und Champignons in Rahmsoße, serviert mit Rösti.

Polenta, ein fester Maisbrei, kommt ursprünglich aus dem Tessin und wird als Beilage zu Fleischgerichten verzehrt. Eine Spezialität aus Graubünden ist gepökeltes Bündnerfleisch, das gern als Jause gegessen wird. Auf den Fischkarten findet man Felchen, Rötel, Forelle, Hecht und Egli, einen Süßwasserbarsch. Zum Essen empfiehlt sich ein Wein aus der jeweiligen Region. Einmalig schmeckt die Schweizer Schokolade, die Engadiner Nusstorte, die Aargauer Rüeblitorte oder die Zuger Kirschtorte.