Ägypten, Urlaub im Land der Pharaonen
Ägypten ist ein faszinierendes Land voller Geschichte und Abenteuer und bietet eine Vielzahl von spannenden Aktivitäten, so dass es jeden Reisenden in seinen Bann zieht. Egal, ob Sie sich nach einem Abenteuer sehnen, Sie als Geschichtsliebhaber oder Kulturinteressierter Neues entdecken wollen oder einfach nur auf der Suche nach einem einzigartigen Urlaubserlebnis sind, Ägypten wird Sie beeindrucken! Einen rundum perfekten Urlaub mit erstklassigen Annehmlichkeiten genießen Sie auf Pauschalreisen mit der gesamten Familie oder auch beim romantischen Trip zu zweit.
Was macht Ägypten so besonders? Diese Frage zu beantworten ist gar nicht so einfach. Starten wir bei einem einzigartigen Wahrzeichen dieser Destination - das alte Ägypten, die antike Kultur und deren Zeugnisse. Ägypten ist bekannt für seine beeindruckenden antiken Stätten, vor allem die Pyramiden von Gizeh sowie das Tal der Könige. Diese monumentalen Bauwerke sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern bieten auch Einblicke in eine ruhmreiche Vergangenheit.
Ägypten ist neben seinen antiken Wundern auch wegen seiner atemberaubenden Sandstrände und goldenen Küstenabschnitten am Roten Meer beliebt. Hier können Sie einen rundum perfekten Badeurlaub genießen. Umgeben von Palmen erleben Sie in Ägypten am und im Wasser unvergessliche Urlaubsmomente. Verpassen Sie nicht Tauchgänge zur Unterwasserwelt! Bunte Korallenriffe und exotische Fische begegnen Ihnen beim Schnorcheln oder Tauchen. Die Küstenstadt Hurghada ist ein beliebtes Reiseziel für Freunde des Wassersports und bietet außerdem eine Vielzahl von weiteren Aktivitäten wie Kitesurfen, Segeln und sogar Jetski fahren.
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Klima & beste Reisezeit für Ihren Urlaub in Ägypten
Die beste Reisezeit für Ägypten ist in der Regel von Oktober bis in den April hinein. Besonders angenehm sind März/April und Oktober/November. Es ist warm, es ist sonnig, aber einfach noch nicht so heiß wie in den Sommermonaten. Für den klassischen Badeurlaub am Roten Meer sind Oktober bis November sowie März bis Mai die besten Monate, um Ihre Pauschalreise anzutreten.
Natürlich können Sie Ägypten grundsätzlich das ganze Jahr über bereisen, allerdings sollten Sie ein paar Dinge bedenken. Das Klima ist überwiegend trocken und sonnig, Regen spielt kaum eine Rolle. Als angenehmste Reisezeit gelten meist die Monate von Oktober bis April. Dann sind die Temperaturen moderater und eignen sich gut für Ausflüge zu Pyramiden, Tempeln und anderen Sehenswürdigkeiten. Auch am Roten Meer bleibt es im Winter angenehm warm.
Weniger geeignet ist der Hochsommer von Juni bis August, vor allem wenn Sie viel vom Land sehen möchten. In Kairo, Luxor und den Wüstenregionen können die Temperaturen auf über 40 Grad steigen. Für längere Besichtigungen wird die Hitze dann schnell anstrengend. Für einen reinen Badeurlaub am Roten Meer kann der Sommer dagegen durchaus infrage kommen, da dort meist trockene und sonnige Bedingungen herrschen.
Eine gute Zwischenlösung bieten Frühling und Herbst, besonders März, April, Oktober und November. Allerdings kann es im Frühjahr durch den heißen Wüstenwind Khamsin zeitweise zu Sand- und Staubstürmen kommen. Im Winter sind die Tage meist angenehm warm, während es nach Sonnenuntergang deutlich kühler werden kann. Eine leichte Jacke gehört dann durchaus ins Gepäck. Und: Was Sie in Ihrem Koffer für Ihren nächsten Ägypten Urlaub aber auf jeden Fall mitnehmen sollten, ist reichlich Sonnencreme.
Hervorragendes Wetter an einem goldenen Sandstrand in Hurghada
Welche Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich in Ihrem Ägypten Urlaub nicht entgehen lassen?
Ägypten verbindet auf vergleichsweise kleinem Raum einige der bekanntesten Bauwerke der Menschheitsgeschichte mit lebendigen Städten, alten Tempelanlagen und Landschaften, die teilweise überraschend wenig mit dem klassischen Bild der Pyramiden zu tun haben. Wer seinen Urlaub nicht ausschließlich am Roten Meer verbringt, kann deshalb eine ganze Reihe unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten entdecken.
Zu den berühmtesten Bauwerken des Landes gehören natürlich die Pyramiden von Gizeh. Die drei großen Pyramiden am Stadtrand von Kairo sind monumentale Grabstätten aus dem Alten Ägypten und entstanden vor rund 4.500 Jahren. Die größte von ihnen, die Cheops-Pyramide, war ursprünglich etwa 146 Meter hoch und ist das einzige der sieben Weltwunder der Antike, das bis heute weitgehend erhalten ist. Die mittlere Pyramide wurde für Pharao Chephren errichtet und wirkt durch ihre Lage auf einem höheren Untergrund teilweise sogar größer als die Cheops-Pyramide. Zur Anlage gehört außerdem die berühmte Große Sphinx, eine monumentale Figur mit menschlichem Kopf und Löwenkörper, die vermutlich ebenfalls im Umfeld der 4. Dynastie entstand.
Der große Sphinx von Gizeh am Stadtrand von Kairo
Besonders interessant ist, dass die Pyramiden nicht isoliert in der Wüste stehen: Rundherum befanden sich einst Tempel, Aufwege und weitere Grabanlagen, die zum gesamten Bestattungskomplex gehörten. Heute gehört das Plateau von Gizeh zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Ägyptens.
Ebenfalls in Kairo befindet sich das altehrwürdige Ägyptische Museum, ein historisches Museum, das sich schwerpunktmäßig der altägyptischen Kultur widmet. Es wurde bereits 1902 am heutigen Standort am Tahrir-Platz eröffnet und beherbergt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen altägyptischer Kunst und archäologischer Funde. Zu sehen sind unter anderem Statuen, Sarkophage, Schmuck, Grabbeigaben und zahlreiche Alltagsgegenstände aus verschiedenen Epochen. Viele Besucher kommen vor allem wegen der berühmten Schätze aus dem Grab des Tutanchamun, auch wenn ein großer Teil dieser Sammlung inzwischen in das neue Grand Egyptian Museum überführt wurde.
Definitiv ein Tipp für den nächsten Ägypten Urlaub: Das Grand Egyptian Museum (GEM) in Gizeh - es wurde am 1. November 2025 erst eröffnet - ist dagegen eines der jüngeren kulturellen Großprojekte des Landes und ein modernes archäologisches Museum, das sich der Geschichte des Alten Ägypten widmet. Das Gebäude liegt unweit der Pyramiden und wurde architektonisch so angelegt, dass die berühmten Monumente der Umgebung weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sammlung rund um Pharao Tutanchamun, dessen Grabbeigaben zu den bekanntesten archäologischen Funden überhaupt gehören. Neben einzelnen spektakulären Objekten vermittelt das Museum auch einen wesentlich größeren Überblick über die Entwicklung der altägyptischen Kultur. Allein die Dimensionen des Gebäudes machen deutlich, dass hier nicht nur ein weiteres Museum entstanden ist, sondern ein zentraler Ort für die Präsentation des ägyptischen Kulturerbes.
Wer sich für die islamische Geschichte Ägyptens interessiert, sollte die Al-Azhar-Moschee in der Altstadt von Kairo besuchen. Sie ist eine historische Moschee und zugleich Teil der traditionsreichen islamischen Gelehrteninstitution Al-Azhar. Die Anlage wurde im Jahr 970 gegründet, kurz nach der Gründung Kairos durch die Fatimiden, und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und verändert. Dadurch treffen dort unterschiedliche architektonische Epochen aufeinander. Al-Azhar entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Zentren islamischer Gelehrsamkeit und ist bis heute eng mit der religiösen und wissenschaftlichen Geschichte Ägyptens verbunden. Gerade im Kontrast zu den pharaonischen Monumenten zeigt sich hier, dass die Geschichte Ägyptens nicht mit dem Ende der Antike aufhört.
Ein weiterer wichtiger Ort in Kairo ist die Zitadelle von Saladin, eine mittelalterliche Festungsanlage auf einem Hügel über der Stadt. Sie wurde ab dem 12. Jahrhundert unter Sultan Saladin errichtet und sollte Kairo unter anderem gegen Angriffe der Kreuzfahrer schützen. Über viele Jahrhunderte war die Zitadelle Sitz der Herrscher Ägyptens und damit ein politisches Zentrum des Landes. Innerhalb der Anlage stehen mehrere Moscheen, darunter die weithin sichtbare Muhammad-Ali-Moschee aus dem 19. Jahrhundert. Ihre große Kuppel und die schlanken Minarette prägen bis heute das Stadtbild. Von den Mauern und erhöhten Bereichen der Zitadelle bietet sich außerdem ein weiter Blick über Kairo – an klaren Tagen reicht die Sicht bis zu den Pyramiden von Gizeh.
Gehört zum UNESCO Weltkulturerbe: Die Zitadelle von Saladin
Im Süden Ägyptens wartet mit Luxor eine der wichtigsten archäologischen Regionen des Landes. Die Stadt liegt am Nil und befindet sich auf dem Gebiet des antiken Theben, das über lange Zeit eine bedeutende Hauptstadt des Alten Ägypten war. Besonders sehenswert ist die Tempelanlage von Karnak, ein riesiger Tempelkomplex, der über einen Zeitraum von mehr als 1.500 Jahren von verschiedenen Herrschern erweitert wurde. Er war vor allem dem Gott Amun geweiht, der in Theben eine herausragende Bedeutung besaß. Zu den beeindruckendsten Bereichen gehört die Große Säulenhalle mit ihren gewaltigen, teilweise über 20 Meter hohen Säulen. Anders als bei einem einzelnen Bauwerk handelt es sich bei Karnak um ein regelrechtes Ensemble aus Tempeln, Kapellen, Obelisken und Prozessionswegen. Der berühmte Heilige See gehörte ebenfalls zur Tempelanlage und spielte eine Rolle bei religiösen Ritualen.
Die Besichtigung der grössten Tempelanlage Ägyptens in Karnak sollte in keinem Urlaub fehlen
Auf der gegenüberliegenden Nilseite von Luxor liegt das Tal der Könige, eine antike Nekropole und Grabanlage für zahlreiche Pharaonen des Neuen Reiches. Statt gewaltiger Pyramiden wurden die Gräber hier tief in das Gestein des Wüstengebirges hineingearbeitet. Insgesamt sind mehr als 60 Gräber bekannt, darunter das Grab von Tutanchamun, das 1922 von Howard Carter entdeckt wurde. Viele der Gräber besitzen farbenreiche Wandmalereien mit religiösen Darstellungen und Szenen aus dem Jenseits. Das Grab des Tutanchamun ist vergleichsweise klein, wurde aber durch die nahezu unversehrte Grabkammer und die außergewöhnlichen Beigaben weltberühmt. Je nach Öffnung und Erhaltungszustand können unterschiedliche Gräber besichtigt werden, sodass ein Besuch auch bei einer zweiten Reise nach Luxor noch interessant sein kann.
Der Totentempel der Königin Hatschepsut im Tal der Könige...
Ebenfalls auf der Westseite von Luxor stehen die Memnonkolosse, zwei gewaltige Sitzstatuen aus dem 14. Jahrhundert v. Chr., die den Pharao Amenophis III. darstellen. Die ursprünglich rund 18 Meter hohen Figuren gehörten einst zum Totentempel des Herrschers, von dem heute aufgrund von Überschwemmungen, Erdbeben und Steinraub nur noch wenige Überreste vorhanden sind. Die beiden Kolosse sind deshalb besonders interessant, weil sie einen Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen des ursprünglichen Tempelbezirks vermitteln. Ihren heutigen Namen verdanken sie übrigens nicht dem ägyptischen Pharao, sondern den Griechen: Diese brachten die Statuen mit dem mythischen König Memnon in Verbindung. Nach einem Erdbeben im Jahr 27 v. Chr. soll eine der Figuren bei Sonnenaufgang einen eigentümlichen Ton von sich gegeben haben, was in der Antike zahlreiche Besucher anzog. Der sogenannte „singende Memnon“ wurde sogar von römischen Kaisern besucht, bis die beschädigte Statue vermutlich nach einer späteren Restaurierung verstummte.
Zu den bekanntesten Tempeln Südägyptens gehören außerdem die Tempel von Abu Simbel am Ufer des Nassersees. Die monumentale Felsentempelanlage wurde im 13. Jahrhundert v. Chr. unter Ramses II. errichtet und sollte unter anderem die Macht des Pharaos im Süden seines Reiches demonstrieren. Vor dem größeren Tempel sitzen vier gewaltige Darstellungen von Ramses II., die jeweils rund 20 Meter hoch sind. Im Inneren befinden sich reich verzierte Räume mit Reliefs, die den Herrscher bei religiösen Handlungen und militärischen Ereignissen zeigen. Bemerkenswert ist auch die moderne Geschichte der Anlage: Als der Assuan-Hochdamm den Bau des Nasser-Stausees ermöglichte, drohte Abu Simbel in den Fluten zu verschwinden. In den 1960er-Jahren wurde der gesamte Tempelkomplex deshalb in einer internationalen Rettungsaktion in höher gelegenes Gelände versetzt. Die heutige Position ist somit nicht mehr die ursprüngliche.
Am Ufer des Nassersees: Die zwei Felsentempel von Abu Simbel
Etwas weniger bekannt, aber historisch ausgesprochen interessant, ist das Kloster der Heiligen Katharina auf der Sinai-Halbinsel. Das orthodoxe Kloster liegt am Fuß des Berges Sinai und wurde im 6. Jahrhundert unter dem byzantinischen Kaiser Justinian gegründet. Es gilt als eines der ältesten noch betriebenen christlichen Klöster der Welt. Zur Anlage gehören unter anderem eine historische Basilika, eine umfangreiche Sammlung frühchristlicher Ikonen und eine bedeutende Bibliothek mit alten Handschriften. Der Ort ist außerdem für seine Verbindung zur biblischen Überlieferung rund um Mose und den Berg Sinai von großer religiöser Bedeutung. Für kulturhistorisch interessierte Reisende ist das Kloster deshalb eine interessante Abwechslung zu den bekannten Tempeln und Gräbern.
Ein echter Geheimtipp für Besucher von Kairo ist das Nilometer auf der Insel Roda. Dabei handelt es sich um ein historisches Messbauwerk aus dem 9. Jahrhundert, mit dem der Wasserstand des Nils bestimmt wurde. Eine Skala im Inneren des Schachts zeigte an, wie hoch das Wasser stand – eine wichtige Information für die Landwirtschaft und damit für das gesamte Leben am Nil. Heute ist das Nilometer eine eher ruhige Sehenswürdigkeit abseits der großen Touristenattraktionen und vermittelt einen guten Eindruck davon, wie abhängig Ägypten früher vom jährlichen Rhythmus des Flusses war.
In Alexandria erinnert die Bibliotheca Alexandrina, eine 2002 eröffnete Bibliothek und Kulturzentrum, an die berühmte antike Bibliothek der Stadt. Der moderne Bau mit seiner markanten, leicht geneigten Fassade beherbergt neben der Bibliothek auch Museen und Ausstellungsbereiche. Die ursprüngliche Bibliothek entstand vermutlich im 3. Jahrhundert v. Chr. und war eines der bedeutendsten Wissenszentren der hellenistischen Welt.
Ebenfalls in Alexandria steht die Qaitbay-Zitadelle, eine Festung aus dem 15. Jahrhundert direkt am Mittelmeer. Sultan Qaitbay ließ sie zum Schutz des Hafens errichten. Besonders interessant ist ihr Standort: Die Zitadelle wurde an der Stelle beziehungsweise im Bereich des ehemaligen Leuchtturms von Alexandria errichtet, der einst zu den sieben Weltwundern der Antike gehörte. Vom Leuchtturm selbst ist heute nichts mehr erhalten.
Ein eher ungewöhnlicher Abstecher führt in Kairo zur Hängenden Kirche, einer historischen koptisch-orthodoxen Kirche im Viertel Alt-Kairo. Sie stammt in ihren heutigen Bauteilen überwiegend aus dem Mittelalter und wurde auf den Resten bzw. über dem Torhaus der römischen Festung Babylon errichtet. Ihren Namen verdankt sie ihrer erhöhten Lage über dem alten Eingang zur Festung. Im Inneren finden sich zahlreiche Ikonen, Holzarbeiten und religiöse Darstellungen. Die Kirche gehört zu den wichtigsten historischen Gotteshäusern der koptischen Christen Ägyptens und vermittelt einen ganz anderen Einblick in die Geschichte des Landes als die großen pharaonischen Anlagen.
Was kann man in Ägypten im Urlaub unternehmen?
Offroad-Touren in der Wüste. Die ägyptischen Wüsten versprechen warmen Sand soweit das Auge reicht. Wie im Bilderbuch, erstrecken sich endlos lange Sanddünen und lassen die Landschaft in goldenen Farben glänzen. Eine perfekte Gelegenheit, um die unberührte Schönheit zu genießen, ist ein Ausflug in die ägyptischen Wüstenlandschaften. Sie können durch die endlosen Sanddünen schlendern und die Naturkulisse hautnah genießen. Oder aber auf einem Quad richtig Gas geben und durch den Sand düsen! Egal, ob Sie an einer Wüstensafari teilnehmen oder privat durch den Sand schreiten, die Weite der Wüste und die Stille sind ein magisches Erlebnis.
Tauchen im Roten Meer. Ägypten ist nicht nur als Wohlfühlort schlechthin beliebt. Neben Wellness, Erholung und Entspannung, in magischer Umgebung, laden vor allem die weiten Lagunen und das tiefe Meer zu Wassersportaktivitäten ein. Das Rote Meer bietet eine faszinierende Unterwasserwelt mit farbenfrohen Korallenriffen und einer Vielzahl von Meereslebewesen. Die bunten Korallenriffe und exotischen Fische lassen sich beim Schnorcheln erkunden. Bei geführten Tauch- und Schnorcheltouren kann auch mal der ein oder andere Feuerfisch auftauchen und Sie staunen lassen. Wer noch nie getaucht ist, kann an einem der vielen Tauchkurse teilnehmen und die Grundlagen erlernen. Für diejenigen, die das Wasser lieber von oben betrachten möchten, bieten sich Bootstouren und Segelausflüge ideal an. Sie können die malerische Küste entlang segeln und dabei die frische Meeresbrise genießen. Mit ein wenig Glück können Sie sogar Delfine in freier Wildbahn beobachten.
Die bunte Unterwasserwelt des Roten Meeres
Wellness pur. Sie wollen sich einmal wie ein König oder eine Königin im Orient verwöhnen lassen? Dann ist ein Ägypten Urlaub genau das Richtige für Sie! Die Ägypter wissen, was dem Körper und der Seele gut tut. Destinationen wie beispielsweise Hurghada sind beliebte Reiseziele für Wellness-Enthusiasten. Die zahlreichen luxuriösen Hotels und Resorts bieten eine breite Palette an Spa-Behandlungen und wohltuenden Massagen in Bädern, die einer Oase ähnlich sind. Lassen Sie sich von erfahrenen Therapeuten mit ägyptischen Heilmethoden und Aromatherapie verwöhnen und spüren Sie hautnah, wie der Stress des Alltags von Ihnen abfällt. Wer die herrlichen Küsten Ägyptens nicht missen möchte und lieber gemütlich unter der warmen Sonne relaxen möchte, findet bei der Fülle an warmen Sandstränden zahlreiche Plätze zum Entspannen.
Kreuzfahrt auf dem längsten Fluss der Welt. Ein ganz besonderes Highlight Ägyptens ist eine Kreuzfahrt auf dem Nil. Der Fluss ist über 6670 Kilometer lang und versorgt etwa 90 % der Landbevölkerung mit Wasser. Auf einem komfortablen Schiff kann man entlang des Nils reisen und dabei die beeindruckenden Tempel von Luxor und Karnak besichtigen. Die Ruhe und Gelassenheit des Flusses, kombiniert mit dem Komfort an Bord, machen diese Art des Reisens zu einem wahrhaft unvergesslichen Erlebnis.
Der Nil gilt als weltweit längster Fluss und fließt durch zahlreiche Länder Afrikas
Essen & Trinken in Ihrem Ägypten Urlaub
Die ägyptische Küche ist deutlich bodenständiger, als es manche Hotelbuffets auf Ihrer Pauschalreise vermuten lassen. Hülsenfrüchte, Reis, Gemüse, Fladenbrot und kräftige Gewürze spielen eine große Rolle. Wer im Urlaub nicht nur international essen möchte, sollte sich ruhig einmal durch die lokalen Gerichte probieren.
Koshari gehört dabei ganz weit nach oben. Reis, Linsen, Nudeln und Kichererbsen werden mit Tomatensauce, knusprigen Röstzwiebeln und oft Knoblauchessig kombiniert. Klingt zunächst etwas ungewöhnlich, ist aber ein echter Klassiker der ägyptischen Alltagsküche und vielleicht das bekannteste Streetfood in Ägypten. Es ist günstig, sättigend und zudem noch vegan, falls Sie in Ihrem Urlaub auf Fleisch verzichten möchten.
Ful Medames ist dagegen eher ein Frühstücksgericht. Die langsam gegarten Saubohnen werden mit Öl, Zitrone, Knoblauch und Kreuzkümmel gewürzt und zusammen mit frischem Fladenbrot gegessen. Dazu kommt häufig Taameya, die ägyptische Variante der Falafel. Anders als in vielen anderen Ländern wird sie nicht aus Kichererbsen, sondern hauptsächlich aus Favabohnen zubereitet.
Sehr typisch ist auch Molokhia. Die fein gehackten Blätter der Jute-Pflanze ergeben eine grüne, leicht sämige Suppe oder Sauce, die mit Knoblauch und Koriander gewürzt und meist zu Reis sowie Fleisch oder Huhn serviert wird. Die Konsistenz ist etwas gewöhnungsbedürftig – geschmacklich gehört das Gericht aber für viele Einheimische zu den absoluten Favoriten.
Wer Fleisch mag, sollte Hawawshi probieren. Dabei wird gewürztes Hackfleisch mit Zwiebeln und Kräutern in ägyptisches Fladenbrot gefüllt und knusprig gebacken. Es ist typisches Streetfood und gerade deshalb ein guter Tipp, wenn Sie einmal abseits der Hotelküche essen möchten.
Kennen Sie Fatta? Wenn nicht, sollten Sie es kennenlernen. Fatta ist ein traditionelles ägyptisches Gericht, das vor allem zu besonderen Anlässen auf den Tisch kommt. Dafür werden knuspriges Fladenbrot, Reis und Fleisch miteinander kombiniert und mit einer würzigen Sauce aus Knoblauch, Essig und Tomaten übergossen. Das Ergebnis ist deftig, aromatisch und ziemlich sättigend. Gerade in einfachen lokalen Restaurants lohnt es sich, danach Ausschau zu halten – auf den Speisekarten der großen Hotelbuffets findet sich Fatta dagegen nicht unbedingt.
Etwas Süßes darf schon auch sein, oder? Om Ali ist ein warmes Dessert aus Gebäck, Milch beziehungsweise Sahne und Nüssen, während Basbousa aus Grieß besteht und nach dem Backen mit Zuckersirup getränkt wird. Ebenfalls typisch ist Halva, eine süße Masse aus Sesampaste, Zucker und häufig Nüssen oder anderen Zutaten. Sie wird in Ägypten gerne zum Frühstück, als kleiner Snack oder einfach zwischendurch gegessen. Die Konsistenz ist fest und etwas krümelig, der Geschmack intensiv nach Sesam – und ziemlich süß ist das Ganze natürlich auch.
Eine weltweit bekannte Süßspeise aus Ägypten: Halva
Ein kleiner Geheimtipp zum Schluss: Feteer Meshaltet ist ein sehr dünnes, mehrfach gefaltetes und dadurch wunderbar blättriges Gebäck. Es wird mit Butter oder Butterschmalz zubereitet und kann süß oder herzhaft auf den Tisch kommen. Mit Honig, Sahne oder Käse wird daraus eine ziemlich üppige, aber leckere Angelegenheit. Einfach mal probieren, Sie werden es nicht bereuen!
Kultur & Geschichte Ägyptens
Auf den Spuren Jahrtausend alter Geschichten. Das Land der Pharaonen, Pyramiden und verschiedener Gottheiten zählt zu den ersten Hochkulturen weltweit und ist bis heute ein Ort voller mystischer Geheimnisse. Die architektonische Baukunst der Pyramiden stellt bis heute ein Rätsel dar. Die ägyptische Kultur und Mythologie sind eng mit diesen historischen Stätten verbunden und bieten eine einzigartige Möglichkeit, in die Welt Ägyptens einzutauchen. Doch neben künstlerischen Meisterleistungen beeindruckt das alte Ägypten außerdem mit tiefgreifender Mythologie. Haben Sie schon mal von "Re" gehört, dem mächtigen Sonnengott? Seine Kraft spiegelt sich im ganzen Land wider, denn auf Ägypten strahlt rundum das Jahr Sonnenschein herunter und wärmt das Rote Meer sowie die goldenen Sandstrände.
Von besonderer Schönheit zeugte auch eine weitere weltbekannte Dame. Kleopatra gilt bis heute als eine der berühmtesten Frauen der Geschichte. Sie zeugte von schwindelerregender Schönheit und außerordentlicher Bildung. Ihr verfielen Staatsmänner der Antike, unter ihnen auch Julius Cäsar. Sie herrschte als letzte Königin über das gesamte Land.
Kunstvolle und detailreiche Wandmalereien und Hieroglyphen der alten Ägypter