Urlaub in Israel

Das Land an der Ostküste des Mittelmeeres bietet seinen Besuchern ein breites Spektrum an Möglichkeiten: Israel hat perfekte Bedingungen für einen Bade- oder Wellness-Urlaub, für Touren in eine beeindruckende Natur, es gibt ein buntes Nachtleben und historische Stätten von Weltrang.

Jerusalem ist die bevölkerungsreichste Stadt des Landes; hier finden sich die heiligen Stätten der drei monotheistischen Weltreligionen. Weitere bedeutende Städte, die sich Urlauber während einer Israel-Reise unbedingt anschauen sollten, sind Akkon, Nazareth und Bethlehem sowie die historischen Stätten von Caesarea Maritima, Bet Sche’an und die Festung Masada. Auch der See Genezareth ist einen Besuch wert, ebenso wie die Wüste Negev.

Badeurlauber fühlen sich an der Mittelmeerküste, am Roten Meer und am Toten Meer wohl. Hier gibt es eine hervorragende touristische Infrastruktur. Gerade das Baden im Toten Meer ist nicht nur für Urlauber ein einmaliges Erlebnis, denn durch den extrem hohen Salzgehalt des Wassers ist es möglich, entspannt auf der Wasseroberfläche zu treiben. Wer weniger Entspannung, aber mehr Trubel möchte, dem bietet die Stadt Tel Aviv schöne Strände und ein pulsierendes Nachtleben.

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Israel, Tipps für den Urlaub

Eine Reise nach Israel ist immer auch eine Reise in die Vergangenheit. So jung der israelische Staat auch sein mag und so schwer die Erschütterungen der politischen und religiösen Konflikte auf der Nation lasten, so blickt das Heilige Land doch auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurück. Namen von Orten und Personen aus der Bibel sind fest mit dem Land im Nahen Osten verknüpft. Allein in Jerusalem, welches das Zentrum der drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam ist, konzentriert sich eine Vielzahl von religiösen und historisch bedeutsamen Stätten - man denke nur an die Klagemauer, das Gartengrab, den Ölberg mit dem Garten Gethsemane oder die Davidstadt, aus der Jerusalem hervorging.

Während Besucher Jerusalems auf den Spuren Jesu Christi wandeln und tief in die Geschichte eintauchen können, ist Tel Aviv viel weniger religiös geprägt. Hier schlägt das Herz des modernen Israels, hier genießt man an traumhaften Mittelmeerstränden ausgiebige Badeurlaube und ein ausschweifendes Nachtleben.

Das Tote Meer, der tiefste Punkt der Erde, im Osten des Landes, ist umgeben von bedeutenden archäologischen Ausgrabungsstätten und lockt Touristen, welche sich die Heilkraft des salzhaltigen Sees zunutze machen wollen, ebenso wie Studienreisende. Die scheinbar endlose Negev-Wüste, die einen Großteil der Landesfläche einnimmt, birgt landschaftlich reizvolle Oasen und vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Die Stadt Eilat im Süden des Landes, eine beliebte Urlaubsdestination, stellt den einzigen Zugang Israels zum Roten Meer dar. Es ist nicht zuletzt die Mischung aus biblischer Vergangenheit, landschaftlicher Vielfalt und multikulturellen Einflüssen, die das Land zu einem lohnenswerten Reiseziel machen.

Essen & Trinken im Urlaub

Die israelische Küche ist sehr vielfältig. Einerseits wurde sie beeinflusst von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa, die traditionelle Gerichte wie gefüllten Fisch, eine Art Fischpastete, oder deftige Fleischgerichte mit nach Israel brachten. Auf der anderen Seite wurde die israelische Küche stark von arabischen Traditionen geprägt. Hummus, Falafel und Reis sind dabei wesentliche Bestandteile.

Gemäß jüdischer Religionslehre gibt es außerdem viele Restaurants, die koscheres Essen zubereiten, wobei darauf geachtet wird, dass nur das Fleisch von Wiederkäuern mit gespaltenen Hufen wie z.B. Rindern, Schafen oder Ziegen für Speisen verwendet wird. Auch werden Milch und Fleisch nie zusammen konsumiert. Zum Nachtisch reicht man in Israel gerne Obst oder süßes Gebäck. Typische israelische Getränke sind frisch gepresste Fruchtsäfte oder lokale Biere wie Goldstar und Maccabi. In den letzten Jahren erlebte besonders die Weinindustrie einen erheblichen Aufschwung und bietet Weinfreunden eine große Auswahl.

Klima & beste Reisezeit

Israel lässt sich grob in vier Klimazonen unterteilen. Die Mittelmeerküste und das Jordantal sind bekannt für ihre milden Winter. Während am Mittelmeer jedoch im Sommer feuchtes, subtropisches Klima herrscht, ist der Sommer im Jordantal sehr trocken und heiß. Im Bergland sind die Winter kühl und vereinzelt kann es sogar zu Schneefall kommen. Demgegenüber steht der Negev, wo man ganzjährig halbwüstenartiges Klima vorfindet. Von November bis Mai ist in Israel Regenzeit, weshalb es sich empfiehlt, das Land vorzugsweise von Juni bis Oktober zu besuchen. Je nach Region liegen die Höchsttemperaturen in dieser Zeit bei 29-39 °C. Die Sommermonate Juli und August bieten optimale Bedingungen für eine Reise nach Jerusalem. Tel Aviv sollte man jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit während dieser Monate meiden.

Im Sommer trägt man in Israel in der Regel leichte Kleidung und Sandalen, wobei man in Gebirgsgegenden für den Abend immer eine Strickjacke dabei haben sollte. Für die Wintermonate werden warme Klamotten empfohlen. Außerdem sollte man beim Betreten von heiligen Stätten auf dezente Kleidung achten. Kurze Röcke, Shorts und tiefe Ausschnitte sind hier nicht erwünscht.