Urlaub in Tansania

Tansania, Tipps für den Urlaub

Savannen und Lavawüsten, Dschungel und Traumstrände, Seen und Vulkanlandschaften - vielseitig und abenteuerlich mutet das Land an, das gekrönt ist von Afrikas höchstem Berg. Der 5.895 m hohe Kilimanjaro lockt Touristen und Bergsteiger aus aller Welt an. Sie alle wollen oftmals nur eins: den Riesen bezwingen. Wen es nicht unbedingt bis ganz nach oben treibt, dem bietet der Kilimanjaro National Park Trekking- und Klettertouren in verschiedenen Schwierigkeitsstufen an. So können auch Anfänger aufregende Erfahrungen an dem berühmten 6.000er machen. Etwas bequemer geht es auf einer Safari durch die Serengeti-Wüste zu. Vom Fahrzeug aus lassen sich allerhand wild lebende Tiere beobachten: Giraffen, die in den Baumkronen nach Blättern haschen, durch die Sodaseen stolzierende Flamingos, Büffel und Elefanten, die ihren Durst an den Wasserlöchern des Ngorongoro-Kraters stillen und unzählige Gnus und Zebras, die während der jährlichen Migration der Tiere von der Wüste in die Massai Mara wandern.

Afrikas größter See, der Victoria Nyanza (Viktoriasee) mit einer Fläche von 68.870 km², liegt im ostafrikanischen Grenzgebiet von Tansania, Uganda und Kenia. In Tansania leben hunderte Ethnien in einem bunten Vielvölkerstaat zusammen. Ihre traditionelle Kunst ist Ausdruck der jeweiligen Kultur und genießt innerhalb des Landes ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Die Kunstobjekte gibt es praktisch überall zu sehen und zu kaufen. Der Indische Ozean trennt Tansania von dem halbautonomen Teilstaat Sansibar. Der Archipel erinnert mit seinen Palästen an geheimnisvolle Städte des Orients. Durch die Gassen der Altstadt Stone Town weht ein süßlicher Duft von Nelken, Vanille, Zimt und Kardamom. Außerhalb des historischen Geländes haben sich einige Luxushotels niedergelassen. Doch auch das innerhalb der Stone Town befindliche ehemalige Haus des englischen Gouverneurs ist heute zu einer Herberge mit fünf Sternen geworden.

Klima & beste Reisezeit

Aufgrund der Nähe zum Äquator herrscht in Tansania ein tropisches Klima, d.h. es ist ganzjährig relativ heiß und feucht. In Küstenregionen und auf den Inseln steigt die Luftfeuchtigkeit oft auf 70-85 %. Hinzu kommen Durchschnittstemperaturen von 25-35 °C, die sich auch nachts nur wenig abkühlen. In Seengebieten ist das Klima ähnlich. Als heißeste Zeit des Jahres gelten an den Küstenregionen die Monate von Oktober bis Februar. Angenehmer wird es zwischen Juni und September, wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt und die Nächte nur noch bis etwa 20 °C warm sind.

Das Zentralplateau (ca. 1.200 m Höhe) weist größere Temperaturschwankungen auf. Tagsüber kann es bis zu 35 °C warm werden, die Nächte sind dafür eher kühl. Die Luft ist wechselweise trocken und feucht. Im Gebirge herrscht ganzjährig gemäßigtes Klima mit Durchschnittstemperaturen von etwa 22 °C tagsüber und meist sehr kühlen Nächten. Am Kilimanjaro kann es ab einer Höhe von ca. 4.500 m leicht schneien (auch in der Trockenzeit). Die „kleine“ Regenzeit setzt Mitte bzw. Ende Oktober mit dem Nordost-Monsun „Kazkazi“ ein und dauert in etwa bis Anfang Dezember. Von Mitte bzw. Ende März bis Ende Mai dauert die durch den Südost-Monsun „Kuzi“ ausgelöste „große“ Regenzeit, die in einigen Regionen, besonders aber im Südosten des Landes, für Überschwemmungen sorgt. Als ideale Reisezeit gelten die Monate zwischen den Regenzeiten. Wer die Hitze nicht scheut, reist zwischen Dezember und März nach Tansania, wer mildere Temperaturen bevorzugt, von Juni bis Oktober. Die Hochsaison für Safaris liegt zwischen Juli und August während der Wanderzeit der Tiere. Der Kilimanjaro kann, abgesehen von April und Mai, das ganze Jahr über problemlos bestiegen werden. Zwischen Januar und Februar ist es dort am wärmsten und man hat zumeist freie Sicht auf den Hauptgipfel (Kibo). Dies lockt auch viele Touristen an. Ruhiger geht es auf dem Berg im Juni sowie von Oktober bis März zu.

Essen & Trinken im Urlaub

Ein typisches Gericht in Tansania ist Ugali, ein fester Brei aus Maismehl, der als beliebte Beilage gilt und zuweilen als „Besteck“ fungiert, indem er zu einer Kugel geformt wird, in die eine kleine Vertiefung gedrückt wird. Mit dem „essbaren Löffel“ in der rechten Hand sammelt man so die übrigen Speisen auf dem Teller auf. Auf den Straßen werden allerhand einheimische Snacks verkauft, darunter geröstete Maiskolben oder Chips Mayai (Kartoffelomelette), beides je nach Wunsch gewürzt mit Pili-Pili (scharfe Sauce). Gerne getrunken wird Tee, den es frisch zubereitet am Straßenrand zu kaufen gibt. Neben klassischem schwarzem Tee sind auch Chai Maziwa (Chai-Tee mit Milch) oder mit Ingwer verfeinerte Sorten beliebt. Wer lieber Kaffee mag, bekommt hier jenen, der weltweit zur Spitzenklasse zählt. Seine Bohnen wachsen direkt vor Ort und sorgen für einen milden Geschmack. Heimische Biere sind Kilimanjaro, Serengeti und Safari.