Reiseinformationen & Tipps Island

Island

„Eisland“ - so benannte Vílgerðarson die Insel, deren frostige Kälte im Jahre 860 die Besiedlungspläne des Norwegers durchkreuzte. Inmitten des Eises stehen aktive Vulkane, die im Wetteifer mit riesigen Gletschern das Landschaftsbild prägen. Heiße Quellen und Geysire locken heute die Besucher an.

Bei einer Länge von 500 km zählt die größte Vulkaninsel der Erde rund 300.000 Einwohner. Die meisten davon leben in oder nahe der Hauptstadt Reykjavík. Von dort führen Ausflüge zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten, wie dem großen Geysir oder dem Wasserfall Gullfoss, der goldfarben in der Mitternachtssonne schimmert. Im Þingvellir Nationalpark hingegen kann man sich auf die Spuren der Wikinger begeben.

Doch auch moderne Kultur lässt sich finden: Im Oktober sollte man sich das fünftägige Musikfestival „Iceland Airwaves“ nicht entgehen lassen. Moderne Technik kann bei einem Besuch in einem Geothermiekraftwerk bestaunt werden. Wer auf mehr Action steht, erkundet die atemberaubende Landschaft auf dem Mountainbike oder im Geländewagen.

Steckbrief

Amtssprache: Isländisch

Bevölkerung: rund 318.000 Einwohner

Fläche: 103.125 km²

Hauptstadt: Reykjavík (rund 120.000 Einwohner)

Landesvorwahl: +354

Religion: Evangelisch-lutherisch (79 %); katholisch (3 %)

Währung: Isländische Krone (Abk.: Kr, ikr; ISO-4217-Code: ISK)

Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT=UTC); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

Essen & Trinken

Zünftig geht es in Islands Küchen zu: Kartoffeln, Getreide- und Milchprodukte, doch vor allem Fleisch und Fisch stehen auf der traditionellen Speisekarte. Auch Obst und Gemüse ist verfügbar und erfreut sich steigender Beliebtheit. Im Supermarkt erhält man unter anderem Fleisch vom Fohlen und beim Geflügel werden lundi (Papageitaucher) und svartfugl (Tordalk) angeboten, deren bunte Eier zur Brutzeit ebenfalls erhältlich sind. Fangfrischen Fisch kauft man am besten direkt an den Fischereihäfen ein.

Besonderheiten beim Frühstück sind Cornflakes mit súrmjólk (Dickmilch) und braunem Zucker sowie síld (eingelegte Heringshappen). Mittags isst der Isländer besonders gerne gegrillten oder gedünsteten ýsa (Schellfisch), Þorskur (Kabeljau) und karfi (Rotbarsch). Das nachmittägliche Buffet bietet neben mächtigen Sahnetorten und pönnukökur (gefüllte Crêpes) auch Deftiges, wie flatbrauð (Roggenpfannkuchen) mit einer dünnen Scheibe hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch) oder rækja (Krabbensandwich) mit Mayonnaise. Die wichtigste Mahlzeit ist jedoch das Abendessen. Besonders empfehlenswert sind Wildlachs, Reyktur silungur (über Wachholder geräucherte Forelle), lamb von freilaufenden Lämmern und hreindýr (Rentier). Eine besondere Delikatesse ist auch der Gröndlandhai, der bis zu 6 m groß wird und nur nach einer speziellen Zubereitung gegessen werden kann.

Als Dessert eignen sich insbesondere die schmackhaften Schmalzgebäcke, auch Kleinur genannt, oder Skyr, eine joghurtähnliche Speise, die mit Milch, Zucker und Grütze verfeinert serviert wird.

Nach jeder Mahlzeit wird Kaffee gereicht, das Nationalgetränk der Isländer, das bei keinem geselligen Treffen fehlen darf. Um den Tag ausklingen zu lassen, wird er mit Cognac oder Likör verfeinert. Speziell zu Weihnachten gibt es das Jóla-öl, eine etwas ungewöhnliche Mischung aus Limonade und Malzbier.

Klima & Reisezeit

Im Norden ist es durch den Einfluss des Grönlandstroms vergleichsweise kühl; die Winter sind schneereich. Verglichen mit anderen Regionen dieser Breitengrade ist das Klima im Süden der Insel jedoch recht mild. Dank des warmen Golfstroms schneit es an der südlichen Küste auch im Winter nur selten. In Reykjavík, der südwestlich gelegenen Hauptstadt, fällt die Temperatur auch in der kalten Jahreszeit nur knapp unter den Gefrierpunkt. Bei durchschnittlich 20 Regentagen braucht man im Winter recht häufig den Regenschirm. Von November bis Januar wird die Hauptstadt gar nicht oder nur eine Stunde am Tag von der Sonne verwöhnt.

Als Reisezeit empfehlen sich die Sommermonate. Dann erreichen die Temperaturen Werte um 15 °C. Von Mai bis Juli genießt man die meisten Sonnenstunden (durschnittlich 6) und muss mit etwa 15 Regentagen vergleichsweise „selten“ mit Niederschlag rechnen.

Rund ums Jahr ist die Mitnahme warmer Kleidung zu empfehlen. Im Sommer kann es in einigen Regionen auch über 20 °C warm werden, doch gerade in Küstennähe fegt öfters ein kühles Lüftchen über die Insel.

Reisen im Land

Die ausgebauten Straßen Islands befinden sich generell in einem guten Zustand. Es gibt zwar keine kompletten Autobahnabschnitte, aber in und um Reykjavík gibt es einige wenige mehrspurige Stadtautobahnen. Außerhalb der großen Städte findet man noch viele nicht asphaltierte Schotterstraßen, die zudem sehr kurvenreich und unübersichtlich sein können. Da die isländischen Naturlandschaften äußerst empfindlich reagieren, ist es verboten, die ausgewiesene Fahrbahn zu verlassen.

Schienenverkehr ist auf Island in Planung, gibt es bisher aber nicht. Daher sind für Inlandsreisen vor allem Flugzeuge (Air Iceland) und Fernbusse (BSI Travel) zuständig. Bei Überlandbussen kann man zwischen zwei Tarifen wählen, die entweder für eine komplette Inselrundreise oder für eine ganze Woche gelten. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte, der sollte unbedingt entsprechende Kleidung, Ausrüstung und Karten mit sich führen.

Feste & Veranstaltungen

Januar Eine besondere Parade findet jedes Jahr am 6. Januar statt. Denn dann ziehen die Weihnachtsmänner zurück in die Berge, wo sie sich aufs neue Jahr vorbereiten.

Februar Beim isländischen Karneval ziehen Kinder verkleidet durch die Dörfer und singen für Süßigkeiten. Am Rosenmontag und Veilchendienstag kann man allerorts leckere, typisch isländische Spezialitäten genießen.

April Den 1. Sommertag des neuen Jahres feiern die Isländer mit bunten Paraden. Jede noch so kleine Gemeinde stellt dabei ihren ganz eigenen Umzug.

Juni In Hafnarfjörður berufen sich die Isländer auf ihre Vorfahren und feiern das traditionelle Wikingerfest.

August Der Christopher Street Day verwandelt das Zentrum der Hauptstadt in eine farbenprächtige Partyzone mit lauter Musik und einer Menge fröhlicher Menschen.

18. August An diesem Tag findet in Reykjavík jährlich die Kulturnacht statt. Museen, Buch- und Kunstläden haben die ganze Nacht offen. Zusätzlich gibt es rund um das Zentrum zahlreiche Veranstaltungen und Performances sowie ein riesiges Feuerwerk.

Praktische Hinweise

Einreisebestimmungen

Island ist Mitglied des Schengener Abkommens, daher benötigen Schweizer und EU-Bürger für die Reise nur ihren bei Ausreise noch mindestens drei Monate gültigen Personalausweis oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist nicht erforderlich. Touristen europäischer Staaten können sich bis zu drei Monate ohne Meldepflicht in Island aufhalten.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Impfungen

Eine spezielle Impfung ist für eine Reise nach Island nicht nötig. Allerdings sollte für Kinder und Erwachsene vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, so z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis, eventuell auch gegen Influenza. Für längere Aufenthalte sollte auch eine Impfung gegen Meningokokkenmeningitis C in Erwägung gezogen werden.

Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Zollbestimmungen

Besondere Bestimmungen gibt es in Island für Angel- und Reitausrüstungen, die nur desinfiziert oder original verpackt eingeführt werden dürfen. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise in die Schweiz und nach Deutschland sind 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen oder 2 l Wein sowie Geschenke bis 300 Euro bzw. CHF 300. Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Dies betrifft insbesondere Walfleisch, dessen Einfuhr in die EU und viele weitere Nationen verboten ist.

Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung ist sehr gut und mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards zu vergleichen. Die Behandlungskosten sind allerdings sehr hoch, daher sollte man stets eine europäische Versicherungskarte der jeweiligen Krankenversicherung bei sich tragen. Zudem sollte vor der Reise geprüft werden, ob Auslandsreisen und Rücktransporte von der Versicherung getragen werden. Bei Arztbesuchen muss jeweils eine Praxisgebühr von mindestens 1.000 ISK (etwa 7 EUR, je nach Art der Behandlung) aus eigener Tasche gezahlt werden.

Notruf

In Island erreicht man bei Notfällen über die 112 sowohl Polizei als auch Ambulanz und Feuerwehr. Die örtliche Polizeistelle in der Hauptstadt ist außerdem unter der +354-551-1166 zu erreichen.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Laufásvegur 31

101 Reykjavík

Tel.: +354-530-1100

Fax: +354-530-1101

E-Mail: info@reykjavik.diplo.de

Web: http://www.reykjavik.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat

Orrahólar 5

111 Reykjavik

Tel.: +354-557-5464

E-Mail: arni-siemsen@simnet.is

Die zuständige Botschaft befindet sich in Kopenhagen/Dänemark.

Schweizerisches Generalkonsulat

Laugavegi 13

101 Reykjavik

Tel.: +354-551-7172

Fax: +354-551-7179

E-Mail: reykjavik@honrep.ch

Die zuständige Botschaft befindet sich in Oslo/Norwegen.

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Da die Steckdosen im Land variieren können, empfiehlt sich die Mitnahme eines Reiseadapters. Die Stromversorgung ist nicht optimal, daher kann es hin und wieder zu Stromausfällen kommen.

Zeit

Nepal befindet sich in der Zeitzone Nepal Time (NPT). Der Unterschied zur Koordinierten Weltzeit (Universal Time Coordinated, UTC) beträgt +5:45 Stunden, zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ +4:45). Es ist keine Umstellung auf Sommerzeit vorgesehen.

Telefon

Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Nepal hat die Landesvorwahl 00977. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Internationale Gespräche werden über das Fernamt geführt. Die Telefonverbindungen sind oftmals nicht optimal.

Geld und Devisen

Die nationale Währungseinheit ist die nepalesische Rupie (Abk.: NR; ISO-4217-Code: NPR). 1 Rupie unterteilt sich in 100 Paisa. Im Umlauf befinden sich Münzen zu 5, 10, 25 und 50 Paisa sowie 1, 2 und 5 Rupien. Banknoten gibt es im Wert von 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Rupien, vereinzelt findet man auch 25 und 250 Rupien-Noten, die als Jubiläumsmünzen herausgegeben wurden. 250, 500 und 1.000 Rupien-Noten werden im freien Verkehr größtenteils nicht akzeptiert. Geldautomaten finden sich in größeren Städten, Reiseschecks können landesweit eingetauscht werden.

Trinkgeld

In vielen Hotels und Restaurants wird bereits eine Servicegebühr von 10 % mit berechnet. Ist dies nicht der Fall, so freut sich die Bedienung über ein kleines finanzielles Extra. Kofferträger und Raumpersonal bekommen pro Gepäckstück bzw. Tag etwa 50 NPR. Taxifahrer erhalten in der Regel kein Trinkgeld.

Öffnungszeiten

Geschäfte öffnen sonntags bis freitags von 10-20 Uhr. Banken haben sonntags bis donnerstags von 10-15 Uhr und freitags von 10-13 Uhr geöffnet. Postämter arbeiten sonntags bis donnerstags von 10-17 Uhr und freitags von 10-15 Uhr. Samstags ist meist Ruhetag.

Feiertage

Sahid Diwash (Tag der Märtyrer, 30. Januar); Prajatantra Diwash (Tag der Demokratie, 18. Februar); Weltfrauentag (8. März); Tag der Verfassung (9. November).

Bewegliche hinduistische Feiertage/Feste: Basant Panchami (Fest zu Ehren der Göttin des Lernens Saraswati, Februar); Shivaratri (Nacht des Shiva - Fest zu Ehren von Gott Shiva, Februar/März); Holi (Fest der Farben, Februar/März); Ghode Jatra (Fest der Pferde, März/April); Chaite Dashain (Fest zu Ehren der Göttin Durgha, März/April); Navavarsha (nepalesisches Neujahr, April/Mai); Ram Navami (Geburtstag von Lord Rama, März/April); Janai Purnima (Fest der heiligen Schnur, Juli/August); Gai Jatra (Fest der Kühe, August/September); Krishna Janmashtami (Geburtstag Krishnas, August/September); Teeji (Fest der Frauen, August/September); Indra Jatra (Fest zu Ehren des Gottes Indra, August/September); Dashain (Fest zum Sieg des Guten über das Böse, September/Oktober); Tihar (Fest des Lichtes und des Erntedankes zu Ehren der Göttin Laxmi, Oktober/November).

Bewegliche buddhistische Feiertage/Feste: Losar (tibetisches Neujahrsfest, Januar/Februar); Buddha Jayanti (Buddhas Geburtstag, April/Mai); Saga Dawa (Fest zu Ehren Buddhas, an dem seiner Geburt, seiner Erleuchtung und seines Einzug ins Nirwana gedacht wird, Mai/Juni).

Menschen mit Behinderung

Nepal ist nur bedingt auf Menschen mit Behinderung eingestellt. Außerhalb der Hauptstadt fehlt es oftmals an behindertengerechten Zugängen und Einrichtungen. Einige Reiseunternehmen (z.B. http://www.behindertenreisen.at) bieten Rundreisen an, die speziell auf die Bedürfnisse behinderter Menschen eingestellt sind. Des Weiteren können Informationen über das Portal http://www.nepal.de eingeholt werden.

Frauen allein unterwegs

Wer von Reisen in das Terai-Grenzgebiet zu Indien absieht, der kann sich auch als Frau durchaus alleine im Land bewegen, sollte sich aber bewusst sein, dass die allgemeine Gewaltbereitschaft in letzter Zeit deutlich zugenommen hat. In der Hauptstadt, vor allem rund um den Bezirk Thamel, sollte man nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr alleine unterwegs sein; hier wurden in jüngster Vergangenheit mehrere Touristinnen vergewaltigt. Nächtliche Überfälle auf Ausländerinnen wurden auch aus einzelnen Stadtteilen von Patan/Lalitpur gemeldet (v.a. Sanepa und Jwalakhel). Von Demonstrationen und Straßenblockaden sollte man sich dringend fernhalten und abends und nachts - wenn überhaupt - stets in Begleitung unterwegs sein.

Homosexualität

Homosexualität ist seit einigen Jahren straffrei, es existiert ein Antidiskriminierungsgesetz und die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe wird auf Regierungsebene diskutiert. Gesellschaftlich ist dieses Thema aber weiterhin relativ tabu. In der Hauptstadt gibt es eine kleine LGBT-Community. Seit kurzer Zeit gibt es sogar eine nepalesische Reiseagentur, Pink Mountain, speziell für gleichgeschlechtliche Paare (http://www.pinkyatra.com), die den Tourismus ankurbeln soll.

Information im Heimatland

Botschaft der Demokratischen Bundesrepublik Nepal (D)

Guerickestraße 27, 2. Etage

10587 Berlin

Tel.: +49-30-34359920-22

Fax: +49-30-34359906

Web: http://www.nepalembassy-germany.de

Honorargeneralkonsulat Nepal (A)

Akaziengasse 30

1230 Wien

Tel.: +43-1-28800100

Fax: +43-1-28800111

E-Mail: Consulat@nepal.at

Nepalesische Botschaft (CH)

Rue de la Servette 81

1202 Genf

Tel.: +41-22-7332600

Fax: +41-22-7332722

E-Mail: mission.nepal@bluewin.ch

Anreise

Mit dem Flugzeug

Von Frankfurt, München, Wien und Zürich fliegt z.B. Qatar Airways über Doha (Katar) nach Kathmandu, Etihad Airways bietet ebenfalls von Frankfurt und München Flüge über Abu Dhabi an; von Frankfurt fliegen außerdem Oman Airways über Muscat (Oman), Gulf Air über Bahrain und Lufthansa sowie Thai Airways über Bangkok nach Kathmandu. Von Wien gibt es außerdem Verbindungen mit Austrian Airlines. Die reine Flugzeit aus dem deutschsprachigen Raum beträgt ungefähr 9 Std.

Der Tribhuvan International Airport befindet sich ca. 5,5 km östlich der Stadt. In die Innenstadt gelangt mit dem Flughafenbus, dem Taxi oder mit Motor-Rikschas (Tempos). Günstige Flüge können u.a. über die Seite http://www.nepal.de/Fluege-nach-Nepal gebucht werden.

Haustiere

Die meisten Haustiere (Hunde, Katzen, Vögel) können ohne Quarantäne nach Nepal einreisen. Man benötigt ein tierärztliches Gesundheitszeugnis, das nicht älter als 7 Tage ist und für Hunde und Katzen den Nachweis einer Tollwut-Impfung, die mind. 30 Tage, aber nicht länger als 12 Monate zurückliegt.

Für die Wiedereinreise in die EU ist eine Blutuntersuchung (Tollwutantikörpertest) erforderlich, die bereits rechtzeitig (i.d.R. 3 Monate) vor der Reise im Heimatland durchgeführt werden sollte. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Reise bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung über die jeweils gültigen Bestimmungen. Hier erfahren Sie auch, welche Tiere im Zielland als „Haustiere“ angesehen werden; für verschiedene Tierarten können unterschiedliche Regelungen bestehen.

Kriminalität

Die politische Lage in Nepal ist instabil und das Rechtssystem unzuverlässig, wodurch die allgemeine Gewaltbereitschaft deutlich zugenommen hat. In Kathmandu, aber auch in anderen Landesteilen hat es in letzter Zeit mehrere Bombenanschläge gegeben. Unruhen sind im ganzen Land möglich. Besondere Vorsicht ist im südöstlichen Teil des Terai, in Kathmandus Viertel Thamel sowie in einzelnen Stadtteilen von Patan/Lalitpur und in der Nähe von Touristenattraktionen geboten. Von Demonstrationen und Menschenansammlungen sollte man sich generell fernhalten und sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht alleine im Freien aufhalten. Vor allem als Rucksack-Tourist ist man außerdem einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, Opfer von „Spenden-Erpressern“ zu werden, die vor Anwendung von Gewalt nicht zurückschrecken.