Irland, Urlaub auf der 'grünen Insel'

Reisetipp: Galway

Galway, die drittgrößte Stadt Irlands, liegt am Westufer an der Galway Bay. Die bevölkerungsreichste Stadt der irischen Westküste ist mit ihren vielen Studenten sehr jung - das Stadtbild bietet dem Besucher jedoch viele historische Bauten. Traditionsreiche Kopfsteinpflasterstraßen und Bauwerke aus dem Mittelalter zeugen aus vergangenen Zeiten. Aber auch die Moderne setzt in diese Stadt nach und nach einen Fuß; davon zeugen umgestaltete Fußgängerzonen und zahlreiche Neubauten.


Irland, Tipps für den Urlaub

Das Grün der Insel, die Herzlichkeit der Menschen, die raue, atemberaubende Natur. Spricht man von Irland, so geraten viele ins Schwärmen. Selbst der Regen hat auf der „Emerald Island“ etwas Faszinierendes: Wenn sich dramatische Wolkenkulissen am Himmel auftürmen und die Brandung gegen die Küste donnert, dann gewinnen Ruinen wie Dunluce Castle besonderen Reiz.

Auf Schritt und Tritt begegnet man der 9.000 Jahre zurückreichenden irischen Geschichte: in verlassenen Gehöften, an keltischen Hochkreuzen, in unzähligen Sagen. Kein Wunder, dass dieses Land so viele Dichter und Musiker hervorgebracht hat.

Wer das Meer liebt, kommt an der 1.448 km langen Küstenlinie Irlands voll auf seine Kosten. Steile Klippen, weite Sandstrände und klare Fluten laden ein, in ein unerschöpfliches Sportangebot einzutauchen, um sich danach mit frischen Meeresfrüchten zu stärken, oder sich an einem der vielen Pubs an der dunklen Farbe eines frisch gezapften Guinness zu erfreuen. Einen Kontrast dazu bilden die lebendigen, modernen und doch traditionsreichen Metropolen Dublin und Belfast, deren Geschichte bis in die Wikingerzeit zurückreicht.

Klima & beste Reisezeit

Der wärmende Golfstrom bestimmt das ozeanische Klima Irlands, das das ganze Jahr über gemäßigte, ausgeglichene Temperaturen aufweist. Selten fällt das Thermometer unter den Gefrierpunkt, selbst im kältesten Monat (Februar) liegen die Durchschnittstemperaturen bei 7 °C, allerdings steigen die Werte auch im Juli und August selten über 25 °C. Ab August ist vermehrt mit Schauern und Regentagen zu rechnen, die geringsten Niederschlagsmengen verzeichnen die Monate März bis Juni. Typisch für Irland sind ausgesprochen rasche Wetterwechsel, häufig reißt die Wolkendecke zwischen einzelnen Regengüssen auf und die Sonne scheint.

Im Mai oder der ersten Junihälfe zeigt sich Irland besonders angenehm und noch nicht so überlaufen wie in der sommerlichen Hochsaison. Dann muss man sich auf Wartezeiten beim Besuch von Sehenswürdigkeiten gefasst machen und sollte Unterkünfte vor allem in den beliebtesten Touristenzielen wie Dublin und Killarney im Voraus buchen. Die beste Reisezeit für Angler ist von Februar bis September.

Essen & Trinken im Urlaub

Wer deftige Hausmannskost liebt, der ist in Irland genau richtig. Bereits zum Frühstück bekommt man Bacon, gebratene Blut- und Leberwurst, Würstchen, Rühr- oder Spiegeleier, Bratkartoffeln oder Kartoffelpuffer, Champignons, gebackene Bohnen, gebratene Tomaten, Marmelade sowie gebuttertes Toastbrot serviert. Zum Breakfast trinken die Iren Schwarztee. Neben Irish Stew, einem Eintopf aus Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Hammel- oder Rindfleisch, ist Irland auch für folgende Delikatessen bekannt: Austern, Venus- und Jakobsmuscheln, Hummer, Krabben und Lachs. Auf vielen Speisekarten findet man zudem Rindersteaks, Lammfleisch oder Gulasch. Typische Beilagen sind Brat- oder Ofenkartoffeln und Erbsen oder Steckrüben. Bestellt man einen Salatteller, so erhält man in der Regel einen Kraut- und Kartoffelsalat sowie rote Beete. Das am meisten getrunkene Bier in irischen Pubs ist und bleibt Guinness.