Urlaub in Venedig

Städtereisen und Hochzeitsreisen sind für die meisten Menschen der Grund, um einen Urlaub in Venedig zu machen. Ein guter Grund, wie wir finden.
Die berühmte Lagunenstadt ist gleichzeitig die Hauptstadt der Region Venetien und bekannt für ihre historischen Paläste, engen Gassen, kleinen Kanäle und die vielen Brücken zwischen den einzelnen Inseln. Abseits der großen Besucherströme zeigt sich Venedig oft von einer etwas ursprünglicheren Seite - mit verwinkelten Gassen, kleinen Plätzen und ruhigen Kanälen zwischen alten Wohnhäusern. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich bequem zu Fuß oder mit den 'Vaporetti' - den Wasserbussen, die die Kanäle befahren, erreichen. Und kurze Wege bedeuten eben auch: Die Stadt eignet sich hervorragend für eine klassische Städtereise. Ob rund um den Markusplatz, entlang des Canal Grande oder in den etwas ruhigeren Vierteln - die Mischung aus weltbekannten und genauso beeindruckenden Bauwerken und alltäglichem Stadtleben macht diese Stadt so charmant und den besonderen Reiz eines Venedig-Urlaubs aus.

Hotels Venedig

4 Sterne Hotel: Ai Mori d'Oriente Hotel, Venedig, Venetien
Italien – Venedig
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4 Sterne Hotel: Carlton on the Grand Canal, Venedig, Venetien
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3 Sterne Hotel: Da Bruno, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Hotel Giorgione, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Hotel Locanda Vivaldi, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Hotel Rialto, Venedig, Venetien
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3 Sterne Hotel: Hotel Tintoretto, Venedig, Venetien
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3 Sterne Hotel: Hotel Villa Cipro, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Liassidi Palace, Venedig, Venetien
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5 Sterne Hotel: Luna Baglioni, Venedig, Venetien
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3 Sterne Hotel: Malibran, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Meliá Venezia Lido, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Mercure Venezia Marghera, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Principe Venedig, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Ruzzini Palace, Venedig, Venetien
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4 Sterne Hotel: Saturnia, Venedig, Venetien
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3 Sterne Hotel: Tre Archi, Venedig, Venetien
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Sehenswürdigkeiten für Ihren Urlaub in Venedig

Dass es sich lohnt, sich die Sehenswürdigkeiten Venedigs anzusehen, steht ausser Frage. Diese Stadt ist nicht nur wunderschön, sondern schafft auch jeden Tag den Spagat zwischen Alltag und einer touristischen Kulisse. Was Venedig nicht im Übermaß hat, ist Platz und so liegen viele Sehenswürdigkeiten relativ nah beieinander. Das hat natürlich für Sie und Ihren Urlaub vor Ort Vorteile…

Der wohl bekannteste Ort der Stadt ist die Piazza San Marco, uns besser bekannt als der Markusplatz. Dabei handelt es sich um den historischen Hauptplatz Venedigs, der über Jahrhunderte politisches und gesellschaftliches Zentrum der Republik Venedig war. Rund um den Platz stehen einige der wichtigsten Gebäude der Stadt, darunter die Markusbasilika und der Dogenpalast. Auffällig sind die langen Arkadengänge und die historischen Cafés, von denen manche bereits im 18. Jahrhundert eröffnet wurden. Bei Hochwasser steht der Platz übrigens oft teilweise unter Wasser, weshalb dort regelmäßig erhöhte Laufstege aufgebaut werden.

Direkt am Markusplatz befindet sich die Basilica di San Marco, die berühmteste Kirche Venedigs. Der Markusdom wurde ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtet und diente lange als Staatskirche der Republik. Architektonisch fällt sofort der starke byzantinische Einfluss auf, was in Italien eher ungewöhnlich wirkt. Besonders bekannt sind die goldenen Mosaike im Inneren, die sich über mehrere tausend Quadratmeter erstrecken. Viele dieser Kunstwerke entstanden über Jahrhunderte hinweg und zeigen religiöse Szenen sowie politische Symbole der damaligen Machtelite. Auch die vier bronzenen Pferde über dem Eingang haben eine interessante Geschichte: Sie stammen ursprünglich aus Konstantinopel und wurden nach einem Kreuzzug nach Venedig gebracht. Innen herrscht oft ein leicht dunkles, fast geheimnisvolles Licht. Es lohnt definitiv, diese Basilika zu besichtigen.

Der Dogenpalast neben der Basilika war über viele Jahrhunderte Regierungssitz der Venezianischen Republik. Das Gebäude verbindet gotische Architektur mit auffallend filigranen Fassaden und großen Innenhöfen. Dort lebte nicht nur der Doge, also das gewählte Staatsoberhaupt, sondern es arbeiteten dort auch Gerichte und Verwaltungsbehörden. Spannend anzusehen sind die alten Sitzungssäle mit riesigen Wandgemälden von Tintoretto und Veronese. Über die berühmte “Seufzerbrücke” gelangten Gefangene früher direkt vom Gericht in das Gefängnis. Genau wie der Markusdom gehört eigentlich auch der Dogenpalast zum Pflichtprogramm Ihres Venedig-Urlaubs.

Etwas ruhiger wird es am Canal Grande, der wichtigsten Wasserstraße Venedigs. Eigentlich ist der Kanal keine einzelne Sehenswürdigkeit im klassischen Sinn, sondern die zentrale Verkehrsader der Stadt. Entlang des Kanals stehen zahlreiche Paläste aus der Zeit zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert, viele davon im venezianisch-gotischen oder barocken Stil. Vor Ort sollte man einen genaueren Blick auf die Fassaden werfen: Manche Gebäude wirken prachtvoll restauriert, andere leicht bröckelig. Auch das gehört zum Stadtbild von Venedig. Wer mit dem Vaporetto, also dem öffentlichen Wasserbus, fährt, bekommt ganz nebenbei eine kleine Architektur-Tour durch mehrere Jahrhunderte venezianischer Geschichte.

Die Rialtobrücke überspannt den Canal Grande und gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt. Die heutige Steinbrücke stammt aus dem späten 16. Jahrhundert und ersetzte ältere Holzbrücken, die mehrfach einstürzten. Früher war die Gegend rund um die Brücke das wirtschaftliche Zentrum Venedigs mit Handelsplätzen und Märkten. Noch heute befinden sich dort viele kleine Geschäfte und Marktstände. Vor allem am frühen Abend staut es sich dort allerdings ziemlich schnell, weil praktisch jeder einmal den Blick über den Canal Grande fotografieren möchte.

Ein oft unterschätzter Ort ist die Scuola Grande di San Rocco, ein ehemaliges Bruderschaftsgebäude aus der Renaissancezeit. Die “Scuole“ (Schulen) waren in Venedig religiöse und soziale Vereinigungen wohlhabender Bürger. Besonders berühmt ist das Gebäude wegen der Gemälde von Tintoretto, die dort nahezu alle Säle schmücken. Viele Kunsthistoriker bezeichnen den Ort sogar als eine Art Gesamtkunstwerk, weil Architektur und Malerei so eng miteinander verbunden sind. Im großen Saal hängen monumentale Bilder mit biblischen Szenen, die mit entsprechender Beleuchtung in Szene gesetzt werden.

Ein echter Geheimtipp ist die Insel San Giorgio Maggiore, die direkt gegenüber des Markusplatzes liegt. Dort steht eine Benediktinerkirche aus dem 16. Jahrhundert, entworfen vom berühmten Architekten Andrea Palladio. Viele Besucher sehen die weiße Kirche nur vom Wasser aus und fahren gar nicht hinüber, obwohl sich der kurze Weg lohnt. Besonders interessant ist der Glockenturm, von dem aus man einen der besten Ausblicke auf die Lagune und die Dächer Venedigs hat. Anders als auf dem oft überfüllten Campanile (Aussichtsturm neben dem Markusdom) am Markusplatz geht es dort meistens deutlich entspannter zu.

Wer etwas anderes als Kirchen und Paläste sehen möchte, sollte durch den Stadtteil Cannaregio spazieren. Das Viertel gehört zu den authentischeren Ecken Venedigs und wirkt weniger geschniegelt als die touristischen Bereiche rund um San Marco. Dort befindet sich auch das historische jüdische Ghetto, das im 16. Jahrhundert eingerichtet wurde und als eines der ersten Ghettos Europas gilt. Die Häuser sind dort ungewöhnlich hoch gebaut, weil der Platz auf den Inseln begrenzt war. Kleine Bars, enge Kanäle und ruhige Plätze zeigen eine eher alltägliche Seite der Stadt.

Sehr sehenswert ist außerdem die Basilika Santa Maria della Salute, eine große Barockkirche am Eingang des Canal Grande. Sie wurde im 17. Jahrhundert nach einer schweren Pestepidemie errichtet und sollte als Dank für das Ende der Krankheit dienen. Die mächtige Kuppel gehört heute zu den bekanntesten Silhouetten Venedigs. Innen wirkt die Kirche vergleichsweise schlicht, was einen interessanten Kontrast zur monumentalen Außenansicht bildet. Jedes Jahr findet dort noch immer eine traditionelle Prozession statt, bei der viele Venezianer über eine provisorische Brücke zur Kirche laufen.

Ein weiterer kleiner Geheimtipp ist die Libreria Acqua Alta. Genau genommen handelt es sich um eine Buchhandlung, aber kaum ein Ort zeigt den etwas schrägen Charakter Venedigs besser. Bücher lagern dort in Gondeln, Badewannen oder alten Booten, damit sie bei Hochwasser nicht beschädigt werden. Im Innenhof wurde aus alten Büchern sogar eine kleine Treppe gebaut. Touristisch ist der Laden inzwischen zwar nicht mehr völlig unbekannt, trotzdem wirkt er deutlich entspannter und kurioser als viele klassische Sehenswürdigkeiten.

Zum Schluss lohnt sich noch ein Ausflug nach Murano, einer Inselgruppe in der Lagune, die seit Jahrhunderten für ihre Glaskunst bekannt ist. Bereits im 13. Jahrhundert wurden die Glaswerkstätten aus Sicherheitsgründen aus dem Zentrum Venedigs ausgelagert, weil die Feuergefahr dort zu groß war. Bis heute entstehen auf Murano kunstvolle Vasen, Spiegel und Glasfiguren in traditioneller Handarbeit. Einige Werkstätten kann man besichtigen und dabei beobachten, wie Glas direkt aus der glühenden Masse geformt wird. Gerade während eines längeren Urlaubs ist dieser etwas ruhigere Ausflug eine angenehme Abwechslung zum oft dichten Gedränge im Zentrum.

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