Urlaub Schottland Großbritannien

Schottland, Tipps für den Urlaub

Ein altes schottisches Sprichwort besagt, dass „gute Dinge“ oft „in kleiner Verpackung“ daherkommen. Und auf was könnte dieses Sprichwort mehr zutreffen als auf das Land im äußersten Nordwesten Europas selbst, das trotz seiner relativ geringen geografischen Ausdehnung eine Menge zu bieten hat.

Die beiden größten Städte Schottlands, Glasgow und Edinburgh, blicken auf eine bewegte Geschichte zurück, der man noch heute bei einem Stadtrundgang vielerorts nachspüren kann: Mittelalterliches Flair ist vor allem in Edinburgh zu spüren, metropolitischer geht es in der Hauptstadt Glasgow zu. In kulinarischer Hinsicht untrennbar verbunden ist das Land der Faltenröcke und Dudelsackspieler mit Whisky und Haggis, dem schottischen Nationalgericht, welches bei so manchem Besucher zwar eher ein Naserümpfen verursacht, das man aber probiert haben sollte, um wirklich mitreden zu können.

Doch was die meisten Menschen an Schottland wirklich fasziniert sind die Highlands, das schottische Hochland mit seiner atemberaubenden Landschaft, durchzogen von malerischen Seen (schottisch „Lochs“), imposanten Bergen mit schneebedeckten Gipfeln, mittelalterlichen Burgruinen und weitläufigem Weideland. Hier findet man Ruhe, hier tankt man Kraft.

Und obwohl Schottland schon seit 1707 kein eigenständiges Königreich mehr ist, hat das Land im Norden Großbritanniens viel von seiner charmanten Identität bewahren können - und das spürt man nicht zuletzt an der Gastfreundschaft der Schotten, ihrer Sprache und ihrer Gemütlichkeit.

Essen & Trinken im Urlaub

Das schottische Nationalgericht Haggis besteht aus dem Magen eines Schafes, der mit weiteren Innereien des Schafes, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Besser anfreunden können sich viele Europäer mit den köstlichen Wildgerichten, zubereitet aus Rotwild, Fasan, Hase oder Moorhuhn. Von Juni bis Dezember wird auch Lammfleisch angeboten. Besonders saftig ist das Fleisch der Aberdeen Angus-Rinder.

Auf den Fischkarten findet man frischen, geräucherten oder marinierten Wildlachs, Zitronenforelle mit Kräutern, geräucherten Hering, mit Hummer gefüllte Schellfischköpfe oder in Milch und Butter gekochter, geräucherter Schellfisch. Schellfisch ist auch die wichtigste Zutat des Gerichtes Fish and Chips. Zur Tea Time essen Schotten am liebsten Shortbread, ein inzwischen weltbekanntes Mürbeteiggebäck. Das Nationalgetränk ist zwar Scotch Whisky, gegen Starkbier haben die Schotten allerdings auch nichts einzuwenden.

Feste & Veranstaltungen

Klima & beste Reisezeit

Das Wetter in Schottland ist recht unbeständig und regional unterschiedlich. In den Sommermonaten liegt die durchschnittliche Temperatur um 18 °C, in den Wintermonaten um 6 °C. Generell ist es im Westen Schottlands aufgrund der Einflüsse des Golfstroms im Winter wärmer als im Osten; dafür wird es im Sommer aber auch nicht so warm wie an der Nordseeküste. In den Highlands kann es im Winter zu heftigen Schneefällen kommen. Am wenigsten Niederschlag fällt in der Gegend rund um Edinburgh, am meisten regnet es auf den Äußeren Hebriden, wobei auch hier kaum ein Tag komplett verregnet ist.

Der sonnigste Ort des Landes ist die zu den Inneren Hebriden gehörige Insel Tiree. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn die Temperaturen zeitweise deutlich über 20 °C steigen.