Urlaub in Budapest

Budapest ist das glanzvolle Zentrum von Ungarn. Die Stadt an der Donau erzählt mit ihren imposanten Jugendstilbauten, Badepalästen, prachtvollen Boulevards und traditionsreichen Kaffeehäusern von vergangenen Zeiten. Auf ihrer Entdeckungsreise durch die Stadt kommen Besucher vorbei am Heldenplatz, der Synagoge in der Dohány utca, der Fischerbastei und dem Parlament. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist der Burgpalast mit seinem historischen Burgviertel, der im Westen der Stadt auf dem Budaer Burgberg trohnt und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Die eigentliche Hauptattraktion der Stadt jedoch ist die Donau, die von neun stadtbildprägenden Brücken überspannt wird. Im Osten von Budapest erstreckt sich das quirlige Geschäftszentrum mit seinen Shopping-Meilen und vielen Kultur-Highlights, wie dem Opernhaus, dem Palast der Künste, Museen und Galerien. Viele Festivals machen Ihren Urlaub in Budapest unvergesslich. Das pulsierende Nachtleben der Stadt spielt sich hauptsächlich entlang der Szene-Straße Ráday utca sowie am Donauufer ab.

Hotels Budapest

5 Sterne Hotel: Adina Apartment Hotel, Budapest, Mittelungarn
Ungarn – Budapest
Mittelungarn
4 Sterne Hotel: Alta Moda Fashion Hotel, Budapest, Mittelungarn
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5 Sterne Hotel: Anantara New York Palace Budapest, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Familienhotel: Aquaworld Resort Budapest, Budapest, Mittelungarn
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3 Sterne Hotel: Baross, Budapest, Mittelungarn
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3 Sterne Hotel: Bo18 Hotel Superior, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Bo33 Hotel Family And Suites, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Charm Hotel Budapest (ex. Boutique Hotel), Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Continental Hotel Budapest, Budapest, Mittelungarn
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3 Sterne Hotel: D8 Hotel, Budapest, Mittelungarn
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3 Sterne Hotel: Dean's Home Budapest, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Est Grand Hotel Savoy, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Estilo Fashion Hotel, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Eurostars Palazzo Zichy, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Exe Budapest Center, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Hotel Bristol Budapest, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Hotel Moments Budapest, Budapest, Mittelungarn
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4 Sterne Hotel: Hotel Nemzeti Budapest MGallery, Budapest, Mittelungarn
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Welche Sehenswürdigkeiten sollte man im Urlaub in Budapest gesehen haben?

Das ungarische Parlament gehört zu den bekanntesten Bauwerken Budapests und steht direkt am Donauufer auf der Pester Seite. Der monumentale Bau wurde zwischen 1885 und 1904 im neugotischen Stil errichtet und ist mit seiner großen Kuppel schon von weitem zu erkennen. Das Gebäude ist fast 270 Meter lang und zählt zu den größten Parlamentsgebäuden Europas. Im Inneren finden sich unter anderem prunkvolle Treppenhäuser, Säle und die ungarischen Kronjuwelen, darunter die berühmte Stephanskrone. Interessant ist auch die Lage: Vom gegenüberliegenden Buda-Ufer oder bei einer Bootsfahrt auf der Donau wirkt das Parlament besonders eindrucksvoll. Ein Teil des Gebäudes kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden, während andere Bereiche weiterhin für die politische Arbeit genutzt werden.

Budapest Urlaub: Parlament

Aus jeder Perspektive und zu jeder Tageszeit imposant: Das Parlament

Die Fischerbastei ist eine historische Aussichtsanlage auf dem Burgberg und gehört zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen von Frigyes Schulek errichtet und erinnert mit ihren Türmen und Arkaden eher an eine romantische Burg als an eine klassische Verteidigungsanlage. Tatsächlich hatte die Fischerbastei vor allem eine repräsentative Funktion und war Teil der Neugestaltung des Burgviertels zur Jahrtausendfeier Ungarns 1896. Die sieben Türme stehen symbolisch für die sieben magyarischen Stammesführer, die der Überlieferung nach die Grundlage für die ungarische Staatsgründung bildeten. Von den Terrassen haben Sie einen weiten Blick über die Donau, das Parlament und die Pester Innenstadt.

Budapest Urlaub: Fischerbastei

Auf der Fischerbastei blickt man von Buda aus über die Donau nach Pest

Die Matthiaskirche ist eine historische katholische Kirche im Burgviertel und zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Budapests. Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück, wobei das heutige Erscheinungsbild vor allem durch Umbauten im 19. Jahrhundert geprägt wurde. Während der osmanischen Herrschaft wurde die Kirche als Moschee genutzt, bevor sie nach der Rückeroberung Budas wieder zur katholischen Kirche wurde. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Dachziegel und das reich verzierte Innere. In der Kirche fanden außerdem mehrere ungarische Königskrönungen statt, unter anderem die Krönung von Franz Joseph I. und Elisabeth, besser bekannt als Sisi.

Die Budaer Burg ist ein weitläufiger historischer Palastkomplex auf dem Burgberg und geht in seinen Ursprüngen bis ins Mittelalter zurück. Der heutige Gebäudekomplex entstand allerdings größtenteils im 18. und 19. Jahrhundert und wurde nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs umfangreich restauriert. Früher war die Burg Residenz der ungarischen Könige, heute befinden sich hier unter anderem die Ungarische Nationalgalerie und das Historische Museum Budapest. Rund um den Palast finden Sie außerdem gepflasterte Gassen, historische Häuser und kleinere Plätze, sodass sich ein Rundgang gut mit dem Besuch der Fischerbastei und Matthiaskirche verbinden lässt. Wer sich für die wechselvolle Geschichte Budapests interessiert, bekommt hier einen guten Eindruck davon, wie eng Stadt und Burg über Jahrhunderte miteinander verbunden waren.

Eines der beliebtesten Fotomotive Budapests überhaupt: Die Kettenbrücke ist eine historische Hängebrücke über die Donau und verbindet Buda mit Pest. Sie wurde zwischen 1839 und 1849 errichtet und war die erste dauerhafte Brücke zwischen den beiden Stadtteilen. Besonders markant sind die steinernen Torbauten und die großen Löwenfiguren an den Brückenköpfen. Vor allem bei einem Spaziergang am Abend ist die Brücke interessant, wenn sie beleuchtet ist und sie und das Parlament auf der anderen Seite der Donau ein ziemlich eindrucksvolles Bild ergeben.

Budapest Urlaub: Kettenbrücke

Zumindest einmal sollten Sie in Ihrem Urlaub über die Kettenbrücke laufen...

Der Heldenplatz ist ein monumentaler Platz am Ende der Andrássy-Straße und wurde ebenfalls im Zusammenhang mit der ungarischen Millenniumsfeier von 1896 gestaltet. Im Zentrum steht das Millenniumsdenkmal mit der hohen Säule des Erzengels Gabriel und zahlreichen Statuen ungarischer Herrscher und historischer Persönlichkeiten. Die beiden großen Gebäude an den Seiten sind das Museum der Bildenden Künste und die Kunsthalle Budapest. Der Platz gehört zum UNESCO-Welterbe und bildet gleichzeitig den Eingang zum weitläufigen Stadtwäldchen. Dadurch lässt sich der Besuch gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten wie der Burg Vajdahunyad verbinden.

Budapest Urlaub: Heldenplatz

Der Heldenplatz in Budapest

Das Széchenyi-Heilbad im Stadtwäldchen ist eines der größten historischen Thermalbäder Europas und gehört zu den Orten, die Budapest von vielen anderen europäischen Hauptstädten unterscheiden. Die Anlage wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet und im neobarocken Stil gestaltet. Das Thermalwasser stammt aus einer tiefen Quelle und wird für verschiedene Bade- und Wellnessangebote genutzt. Besonders bekannt sind die großen Außenbecken, in denen auch bei kühleren Temperaturen gebadet wird. Im Inneren gibt es zusätzlich zahlreiche Becken, Saunen und weitere Einrichtungen. Ein Besuch ist deshalb nicht nur für Wellnessfans interessant, sondern fast ein Muss für jeden, der in Budapest Urlaub macht.

Die St.-Stephans-Basilika ist die größte Kirche Budapests und eine katholische Basilika aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde im klassizistischen Stil mit Elementen der Neorenaissance errichtet und ist dem ersten ungarischen König, Stephan I., gewidmet. Im Inneren wird als bedeutende Reliquie die mumifizierte rechte Hand Stephans aufbewahrt, die sogenannte Heilige Rechte. Besonders schön ist auch die Aussicht von der Kuppelterrasse, die über einen Aufzug und eine Treppe erreichbar ist.

Die Große Markthalle am Fővám tér ist eine historische Markthalle aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Gebäude wurde 1897 eröffnet und beeindruckt schon von außen mit seiner neugotischen Architektur und dem auffälligen Dach mit Zsolnay-Keramik. Im Erdgeschoss finden Sie vor allem Lebensmittel wie Paprika, Wurst, Käse, Obst und Gemüse, während im Obergeschoss unter anderem Souvenirs und traditionelle Produkte angeboten werden. Besonders morgens lässt sich hier gut beobachten, wie die Halle tatsächlich als Markt funktioniert und nicht nur als Touristenattraktion. Für einen kurzen Rundgang eignet sie sich daher auch dann, wenn Sie nicht unbedingt einkaufen möchten. Unbedingt besuchen, Sie werden alleine die Gerüche in dieser Markthalle lieben!

Budapest Urlaub: Grosse Markthalle

Alles, was gut schmeckt, finden Sie in der großen Markthalle...sehenswert!

Geschichtsstunde gefällig? Ein interessanter Tipp für Ihre Reise ist das Haus des Terrors. Ein Museum in der Andrássy út, das sich mit den Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Ungarn beschäftigt. Das Gebäude war unter anderem Sitz der ungarischen Pfeilkreuzler und später der kommunistischen Staatssicherheit. Die Ausstellung beschäftigt sich deshalb sowohl mit der nationalsozialistischen als auch mit der kommunistischen Herrschaft und den Opfern politischer Verfolgung. Die Gestaltung ist bewusst eindringlich und teilweise bedrückend. Gerade deshalb sollte man für den Besuch etwas Zeit mitbringen und sich darauf einstellen, dass hier weniger klassische Kunst oder Architektur im Mittelpunkt steht, sondern die politische Geschichte des Landes.

Ein eher kleiner Geheimtipp ist der Károlyi-Garten, ein historischer Stadtpark im Herzen von Pest. Die vergleichsweise kleine Grünanlage gehörte ursprünglich zum Palais der Adelsfamilie Károlyi und wurde erst später öffentlich zugänglich. Heute ist der Garten eine ruhige Ecke zwischen den dicht bebauten Straßen der Innenstadt, mit alten Bäumen, Blumenbeeten und Wegen. Besonders angenehm ist der Ort, wenn Sie nach mehreren großen Sehenswürdigkeiten kurz aus dem Trubel heraus möchten.

Gut durchatmen kann man auch auf der Margareteninsel. Sie ist eine rund 2,5 Kilometer lange Donauinsel zwischen Buda und Pest und heute vor allem ein großer Park- und Erholungsbereich. Die Insel war bereits im Mittelalter ein religiöser Ort, ihren Namen verdankt sie der Königstochter Margarete, die hier im 13. Jahrhundert als Dominikanerin lebte. Von dem damaligen Kloster sind noch Ruinen erhalten, die sich bei einem Spaziergang entdecken lassen. Daneben gibt es weitläufige Rasenflächen, alte Bäume, einen Rosengarten, einen kleinen japanischen Garten und einen Wasserturm aus dem frühen 20. Jahrhundert, der heute unter Denkmalschutz steht. Auch ein Thermalbad, Sportanlagen und ein Musikbrunnen gehören zur Insel. Autos spielen hier kaum eine Rolle, was mitten in Budapest ziemlich angenehm ist. Sie brauchen eine Pause? Hier bekommen Sie sie.

Auch die Felsenkirche am Gellértberg ist einen Abstecher wert und gehört eher zu den ungewöhnlicheren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die katholische Kirche wurde in den 1920er Jahren in einer natürlichen Höhle des Gellértbergs eingerichtet. Die Höhlenräume wurden später erweitert und unter anderem mit einer kleinen Kapelle sowie religiösen Kunstwerken ausgestattet. Während der kommunistischen Zeit war die Kirche geschlossen und der Zugang zugemauert, bevor sie nach dem politischen Wandel Ende der 1980er Jahre wieder geöffnet wurde. Die Kombination aus Naturhöhle, Sakralraum und Stadtgeschichte macht den Besuch durchaus besonders.

Budapest Urlaub: Gellertberg

Der Gellértberg mit der Felsenkirche

Der Gellértberg selbst ist ein markanter Hügel über der Donau und gleichzeitig ein historischer Aussichtspunkt. Auf dem Gipfel steht die Zitadelle, eine Festungsanlage aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem ungarischen Aufstand von 1848/49 errichtet wurde. Darüber hinaus erinnert das Freiheitsdenkmal an die sowjetischen Soldaten, die bei der Einnahme Budapests 1945 gefallen sind; die Geschichte und Bedeutung des Denkmals sind allerdings bis heute Teil der historischen und politischen Erinnerungskultur Ungarns. Von den Wegen und Aussichtspunkten am Hang sehen Sie große Teile der Stadt und die Donau. Für den Aufstieg sollte etwas Zeit eingeplant werden - gerade bei warmem Wetter merkt man die Höhenmeter dann doch.