Urlaub in Andalusien
Andalusien bietet für Ihren Urlaub im Süden Spaniens eine gelungene Mischung aus Sonne, Kultur, traumhaften Stränden und beeindruckenden Landschaften. Die Region erstreckt sich von der Costa de la Luz ganz im Westen über die Costa del Sol bis zur Costa de Almeria und ist von Deutschland aus in rund drei Flugstunden erreichbar.
Während Badeurlauber an den Mittelmeerküsten ideale Bedingungen vorfinden, lockt die Costa de la Luz mit ihren Winden vor allem Surfer an. Auch die Sierra Nevada bietet das ganze Jahr über abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten – vom Wintersport bis zu Wanderungen.
Neben der abwechslungsreichen Natur beeindrucken mondäne Orte wie Marbella, genauso wie historische Städte wie Sevilla, Malaga, Granada oder Córdoba und natürlich die berühmten weißen Dörfer. Wer möglichst viel von Andalusien entdecken möchte, findet neben Hotels und Pauschalreisen auch abwechslungsreiche Rundreisen durch die Region.
Hotels Andalusien




Klima & beste Reisezeit für Ihren Andalusien Urlaub
Strandtage, Städtereisen, Wandern oder einfach nur möglichst viel Sonne? Die Kurzfassung lautet: Das Zeitfenster von Mai bis Oktober gilt wohl als die beste Reisezeit - mit Ausnahme der Monate Juli und August, denn dann sollten Sie wirklich hitzeresistent sein.
Andalusien hat, sagen wir mal, seine Eigenheiten. Wer zum ersten Mal dorthin fährt, unterschätzt oft die klimatischen Unterschiede. Direkt am Strand an der Costa del Sol sitzen morgens Menschen im Café bei ‘Sonne satt’, während es im Hinterland rund um Granada deutlich frischer sein kann. Auch hier muss man sich selbst die Frage in Bezug auf die Reisezeit stellen ‘Was erwarte ich mir von meinem Urlaub’?
Besonders angenehm werden im Allgemeinen die Monate April bis Juni empfunden. Dann wirkt Andalusien salopp ausgedrückt lebendig, aber noch nicht überfüllt. Die Temperaturen liegen jetzt irgendwo zwischen angenehm warm und richtig sommerlich, ohne dass die Hitze sofort zu anstrengend wird. In Sevilla oder Córdoba kann es zwar auch im Frühling schon ordentlich warm werden, trotzdem lassen sich Altstädte, Märkte und kleine Gassen noch entspannt erkunden. Die Landschaft zeigt sich in dieser Zeit auch gerne einmal von ihrer grünen Seite.
Der Hochsommer dagegen ist nicht jedermanns Sache. Juli und August bringen zwar fast zuverlässig Sonne, aber auch kaum Regen und an manchen Tagen Temperaturen weit über 40 Grad. Dies gilt besonders für das Landesinnere. In Städten wie Sevilla steht die Hitze manchmal regelrecht zwischen den Häusern. Selbst abends bleibt die Luft oft sehr warm. Aber für klassische Badeferien oder Ihre Pauschalreise direkt an die Küste mit der entsprechenden Abkühlung vor der Haustür kann das trotzdem genau richtig sein. Dort sorgt eine Meeresbrise für etwas Ausgleich.
Interessant ist auch der Herbst. September und teilweise sogar Oktober fühlen sich in Andalusien oft noch wie bei uns der Sommer an. Das Meer ist warm vom langen Sommer, die großen Ferien sind vorbei und vieles wirkt ein bisschen ruhiger. Gerade kleinere Orte haben dann eine angenehme Atmosphäre. Man sitzt draußen, es wird später dunkel und selbst längere Ausflüge sind meist noch gut machbar. Nur ganz langsam verändert sich das Wetter.
Weniger ideal, um Andalusien und seine Temperaturvorzüge zu genießen, ist der Winter. Kalt im klassischen Sinn wird es an der Küste aber trotzdem selten. In Málaga oder Marbella sitzen Leute selbst im Januar draußen in der Sonne. Es gibt aber eben auch mehr Regentage, manche Hotels oder Strandlokale haben geschlossen und in höheren Lagen der Sierra Nevada kann es empfindlich kühl werden. Für Badeurlaub ist das oft nicht die beste Zeit. Für ruhige Städtereisen dagegen schon eher.
Sehenswürdigkeiten für Ihren Andalusien Urlaub
Fast jede größere Stadt in Andalusien hat irgendein Bauwerk oder Viertel, das Geschichten aus mehreren Jahrhunderten erzählen könnte. Und manchmal reicht schon ein kurzer Spaziergang durch enge Gassen, damit man plötzlich zwischen arabischer Architektur, barocken Kirchen und modernen Cafés steht. Einen Urlaub in diesem Teil von Spanien abwechslungsreich zu gestalten, sollte wirklich kein Problem darstellen.
Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Andalusiens ist die Alhambra in Granada. Dabei handelt es sich um eine riesige Palast- und Festungsanlage aus der Zeit der Herrschaft der Nasriden im Mittelalter. Viele verbinden die Anlage nur mit schönen Innenhöfen, tatsächlich steckt aber viel mehr dahinter. Die Alhambra war über lange Zeit Regierungssitz muslimischer Herrscher und gleichzeitig eine komplett geschützte Stadt mit Gärten, Wohnbereichen, Verwaltungsräumen und Verteidigungsanlagen. Besonders bekannt sind die filigranen Stuckverzierungen und die wasserreichen Innenhöfe wie der Löwenhof, die für islamische Architektur in Spanien typisch sind. Tipp: Sie sollten die Eintrittskarten sehr rechtzeitig im Voraus buchen, denn die Alhambra ist wirklich sehr beliebt.
In Sevilla zieht die Kathedrale von Sevilla viele Besucher an. Sie gilt als eine der größten gotischen Kirchen Europas und wurde auf den Resten einer ehemaligen Moschee errichtet. Der bekannte Glockenturm Giralda war ursprünglich sogar ein Minarett. Im Inneren wirkt vieles fast überdimensioniert: hohe Gewölbe, riesige Altäre und sehr viel Gold. Angeblich befindet sich dort auch das Grab von Christoph Kolumbus, wobei Historiker darüber bis heute diskutieren. Gerade an heißen Tagen fällt außerdem auf, wie kühl das Gebäude trotz der Temperaturen draußen bleibt.
Nur ein Stück weiter liegt der Real Alcázar von Sevilla, ein königlicher Palast, der bis heute teilweise von der spanischen Königsfamilie genutzt wird. Ursprünglich entstand die Anlage im Mittelalter auf den Fundamenten früherer maurischer Bauten. Besonders auffällig ist der Mudéjar-Stil, also die Mischung aus christlicher und islamischer Architektur. Viele Räume sehen fast unrealistisch detailreich aus – geschnitzte Holzdecken, bunte Fliesen und Innenhöfe mit Wasserbecken überall. Der Palast wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert, weshalb sich verschiedene Baustile mischen. Manche Besucher erkennen Teile der Anlage übrigens aus der Serie “Game of Thrones”, dort wurde tatsächlich gedreht. Die Gärten dahinter wirken fast wie ein eigener kleiner Park mit Palmen, Brunnen und versteckten Wegen.
Sehr eindrucksvoll ist auch die Mezquita-Catedral de Córdoba. Das Gebäude war ursprünglich eine große Moschee aus dem 8. Jahrhundert und wurde nach der christlichen Rückeroberung zur Kathedrale umgebaut. Genau dieser ungewöhnliche Mix macht den Ort so besonders. Innen stehen Hunderte rot-weiß gestreifte Säulenbögen, die fast endlos wirken. Mitten darin wurde später ein christliches Kirchenschiff eingebaut, was damals ziemlich umstritten war. Kaiser Karl V. soll nach dem Umbau sogar gesagt haben, man habe etwas Einzigartiges zerstört, um etwas Gewöhnliches hineinzusetzen. Trotz der vielen Besucher herrscht dort oft eine erstaunlich ruhige Stimmung.
Weniger bekannt, aber wirklich interessant, ist Medina Azahara außerhalb von Córdoba. Dabei handelt es sich um die Ruinen einer riesigen Palaststadt aus dem 10. Jahrhundert. Sie wurde vom Kalifen Abd ar-Rahman III. errichtet und sollte die Macht des Kalifats von Córdoba demonstrieren. Lange Zeit lag die Anlage fast komplett verschüttet unter der Erde und wird bis heute archäologisch ausgegraben.
Ein ganz anderes Bild zeigt die Plaza de España in Sevilla. Der halbkreisförmige Platz wurde erst 1929 für die Iberoamerikanische Ausstellung gebaut und gehört damit zu den jüngeren Sehenswürdigkeiten der Region. Trotzdem wirkt alles monumental: Brücken, Türme, Wasserkanäle und aufwendig verzierte Keramikbänke für jede spanische Provinz. Viele mieten dort kleine Boote oder sitzen einfach am Kanalrand. Die Mischung aus Backsteinarchitektur, Keramik und offenen Flächen wirkt fast ein bisschen filmreif – was vermutlich der Grund ist, warum dort ebenfalls oft gedreht wurde.
Wer spektakuläre Landschaften mag, landet irgendwann beim Caminito del Rey. Der Weg verläuft mehrere Kilometer entlang steiler Felswände in einer Schlucht nahe Málaga. Ursprünglich wurde er Anfang des 20. Jahrhunderts für Arbeiter eines Wasserkraftwerks gebaut. Lange galt der Pfad als gefährlich und war teilweise gesperrt, heute wurde alles aufwendig restauriert und gesichert. Trotzdem läuft man stellenweise über schmale Holzstege direkt über tiefen Abgründen. Gerade Menschen mit Höhenangst merken dort ziemlich schnell ihre Grenzen.
Ein echter Geheimtipp ist das kleine Dorf Setenil de las Bodegas. Der Ort ist bekannt dafür, dass viele Häuser direkt unter riesige Felsüberhänge gebaut wurden. Teilweise bilden die Felsen gleichzeitig Dach und Wand der Häuser. Früher hatte das praktische Gründe, weil die Bewohner dadurch besser vor Hitze geschützt waren. Heute sitzen dort Cafés und kleine Bars direkt unter den Felsen, was ziemlich ungewöhnlich aussieht. Viele fahren nur kurz durch, dabei lohnt sich ein längerer Spaziergang durch die engen Straßen.
Auch die Höhlen von Nerja gehören zu den Orten, die oft unterschätzt werden. Die Tropfsteinhöhlen wurden erst 1959 entdeckt und zählen zu den größten Höhlensystemen Spaniens. Im Inneren gibt es riesige Hallen mit meterhohen Stalagmiten und Stalaktiten. Teilweise wurden dort sogar prähistorische Höhlenmalereien gefunden. Wegen der besonderen Akustik finden in einer der Höhlenkammern heute regelmäßig Konzerte statt.
Und dann wäre da noch Ronda, streng genommen keine einzelne Sehenswürdigkeit, sondern eine historische Bergstadt. Berühmt ist vor allem die Puente Nuevo, eine große Steinbrücke aus dem 18. Jahrhundert, die eine tiefe Schlucht überspannt. Früher war Ronda außerdem eines der Zentren des spanischen Stierkampfs, die dortige Arena gehört zu den ältesten Spaniens. Viele Besucher bleiben oben an den Aussichtspunkten einfach stehen und schauen minutenlang in die Schlucht hinunter und seien Sie nicht erstaunt, wenn Sie auch dazugehören.
Was kann man im Urlaub in Andalusien unternehmen?
Besonders schön ist es, einfach durch die alten Gassen von Städten wie Sevilla, Córdoba oder Granada zu schlendern, also sozusagen entspanntes Sightseeing. Überall gibt es kleine Plätze, Cafés und diese typisch andalusische Atmosphäre, die man gar nicht groß planen muss. Man bleibt hier und da stehen, schaut in Innenhöfe oder setzt sich einfach auf eine Bank und lässt das Ganze auf sich wirken.
Sehr beliebt ist natürlich auch ein Besuch der Strände an der Costa del Sol oder an der Costa de la Luz. Andalusien bedeutet für viele erst einmal Sonne, Meer und ein paar entspannte Stunden am Wasser - eben der häufigste Grund, hier Urlaub zu machen. Dabei fällt auf, dass die Strände ganz unterschiedlich sind - mal lebhaft mit Strandbars und Wassersport, mal eher ruhig und weitläufig.
Gehen Sie doch einmal auf kulinarische Entdeckungstour. In vielen Orten gehören Tapas einfach zum Alltag, und oft entwickelt sich ein gemütlicher Abend ganz von selbst. Man bestellt ein paar Kleinigkeiten, probiert hier etwas Schinken, dort frischen Fisch oder Gazpacho, und plötzlich merkt man, wie schnell hier die Zeit verfliegen kann. Es wäre schade, den Sherry aus Jerez oder den hervorragenden Jamón Ibérico (Schinken) nicht probiert zu haben. Auch als Mitbringsel beliebt: Das besonders hochwertige Olivenöl der Region.
Ausflüge zur Alhambra in Granada oder zur Mezquita von Córdoba haben wir bei den Sehenswürdigkeiten schon erwähnt. Und selbst Menschen, die sonst nicht unbedingt wegen Kultur verreisen, werden von diesen architektonischen Meisterwerken beeindruckt sein. Versprochen! Man sollte sich ruhig etwas Zeit nehmen, denn zwischen den Details, den Gärten und den Innenhöfen gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Manchmal verliert man dabei sogar ein wenig das Zeitgefühl, aber…Sie haben ja Urlaub!
Wer gern aktiv unterwegs ist, findet in den Bergen der Sierra Nevada oder rund um den Naturpark El Torcal viele Möglichkeiten zum Wandern. Die Landschaft verändert sich ständig, und manchmal sieht man schon nach wenigen Kilometern völlig andere Felsformationen oder kleine weiße Dörfer. Falls Sie sich Sorgen machen, ob Ihre Kondition dafür ausreicht: Keine Bange, viele Wege lassen sich ganz entspannt angehen.
Aktivurlaub ist sowieso kein Problem in Andalusien: Gerade an den Küsten sind Wassersportarten sehr beliebt. In Tarifa zum Beispiel, wo fast immer eine frische Brise weht, sieht man das ganze Jahr über Menschen beim Kitesurfen oder Windsurfen. Irgendwie gehört das bunte Bild aus Segeln und Brettern dort einfach dazu.
Wer mag, kann Kajak fahren oder Stand-up-Paddling ausprobieren. Besonders an der Küste des Naturparks Cabo de Gata oder in kleineren Buchten macht das richtig Spaß.
Und für alle, denen das immer noch nicht genug Action ist: Canyoning, Klettern oder Rafting stehen hier ebenfalls auf dem Programm. In den Bergregionen rund um Ronda oder in der Provinz Granada werden geführte Touren angeboten, bei denen man Schluchten durchquert, Wasserfälle hinabsteigt oder Flüsse befährt.
Auch Radfahrer fühlen sich in Andalusien wohl. Viele Urlauber unternehmen längere Touren entlang der Küste oder fahren durch das hügelige Hinterland der weißen Dörfer. Wer es sportlicher mag, kann sich auch an anspruchsvolleren Strecken in der Sierra Nevada versuchen. Gerade am Morgen, wenn es noch nicht zu heiß ist, macht das richtig Spaß.
Sehr beliebt sind außerdem Reitausflüge. Andalusien gilt schließlich als Heimat des berühmten Andalusiers, und vielerorts werden Touren für Anfänger und erfahrene Reiter angeboten. Ob entlang des Strandes oder durch Pinienwälder - das Tempo ist meist angenehm entspannt. Ein abendlicher Ausritt in filmreifer Kulisse vielleicht?
Nicht zu vergessen: Andalusien gilt auch als Ziel für Golfer. Rund um Marbella, Estepona oder Sotogrande gibt es zahlreiche gepflegte Golfplätze, die durch das milde Klima fast das ganze Jahr über bespielt werden können.
Essen & Trinken in Ihrem Andalusien Urlaub
Auf den Märkten in Andalusien stapeln sich frisches Gemüse, Schinken, Oliven und Fisch, während in den kleinen Bars schon am Vormittag die ersten Tapas auf den Tresen wandern. So kann im Urlaub aus einer kurzen Pause plötzlich ein ausgedehntes Essen werden…
Ganz vorne mit dabei ist natürlich Gazpacho. Die kalte Suppe aus Tomaten, Gurken, Paprika, Knoblauch, Olivenöl und etwas Brot kennt man zwar weit über Andalusien hinaus, aber hier schmeckt sie erstaunlich frisch und intensiv. Im Hochsommer gibt es kaum etwas Angenehmeres, wenn draußen die Hitze flimmert.
Etwas weniger bekannt, aber mindestens genauso typisch, ist Salmorejo. Im Vergleich zur Gazpacho ist diese Spezialität deutlich cremiger, weil mehr Brot verwendet wird. Oben drauf kommen meist klein gewürfeltes Ei und luftgetrockneter Schinken. Besonders rund um Córdoba gehört Salmorejo fast schon zum Pflichtprogramm. Einfach, aber richtig, richtig gut.
An der Atlantik- und Mittelmeerküste begegnet man ständig Pescaíto Frito. Das sind kleine Fische oder Fischstücke, leicht mehliert und knusprig ausgebacken. Oft werden mehrere Sorten zusammen serviert, dazu reicht ein Spritzer Zitrone völlig aus. Mehr braucht es eigentlich nicht und egal ob als Snack oder Hauptmahlzeit, sollten Sie sich nicht entgehen lassen..
Ein typisches Gericht aus Andalusien ist Espinacas con Garbanzos. Das Gericht besteht aus Spinat und Kichererbsen, gewürzt mit Kreuzkümmel, Knoblauch und Paprika. Klingt zunächst unspektakulär, überrascht aber mit viel Geschmack und hat seine Wurzeln in der maurischen Geschichte der Region. Gerade in Sevilla findet man es noch häufig auf traditionellen Speisekarten.
Dann gibt es noch Rabo de Toro, den langsam geschmorten Ochsenschwanz. Das Fleisch wird über Stunden gegart, bis es beinahe von selbst zerfällt. Die kräftige Sauce wird gern mit Brot aufgenommen - und davon bleibt am Ende selten etwas übrig. Das Gericht stammt ursprünglich aus Córdoba und erinnert an die lange Tradition der Region.
Wer Süßes mag, sollte nach Piononos Ausschau halten. Diese kleinen Küchlein aus Santa Fe bei Granada sind außen leicht feucht, innen luftig und oben mit einer karamellisierten Creme versehen. Ein echter regionaler Klassiker, den viele Besucher nicht kennen.
Fast schon ein kleines Kultgericht sind Tortillitas de Camarones. Diese hauchdünnen, knusprigen Garnelenküchlein stammen aus der Provinz Cádiz. Der Teig aus Kichererbsen- und Weizenmehl wird mit winzigen Garnelen, Petersilie und Zwiebeln vermischt und anschließend ausgebacken. Außen herrlich knusprig, innen saftig, aber erstaunlich leicht und unfassbar lecker.
Nicht fehlen darf außerdem der Jamón Ibérico, besonders aus den Bergregionen der Sierra de Huelva. Die feinen Scheiben werden oft ganz schlicht serviert, denn mehr braucht dieser Schinken eigentlich nicht. Wer einmal beobachtet, mit welcher Ruhe der Schinken von Hand geschnitten wird, kann erahnen, dass dahinter viel Handwerk steckt. Gönnen Sie sich eine Portion dieses hervorragenden Schinkens…oder auch zwei.
Zum Abschluss lohnt sich ein Blick auf die kleinen Tapas-Bars, denn dort tauchen häufig Gerichte auf, die bestimmt nirgendwo in Reiseführern genannt werden. Mal sind es marinierte Möhren mit Kreuzkümmel, mal eingelegte Oliven nach Familienrezept oder hausgemachter Ziegenkäse aus den weißen Dörfern. Kleinigkeiten, die in Erinnerung bleiben.
Die schönsten Strände für Ihren Urlaub in Andalusien
- Playa de Bolonia
Die Playa de Bolonia liegt an der Costa de la Luz nahe Tarifa in der Provinz Cádiz. Der mehrere Kilometer lange Naturstrand begeistert mit feinem, hellem Sand, türkisblauem Wasser und einer imposanten Wanderdüne. Dazu kommen die gut erhaltenen römischen Ruinen von Baelo Claudia direkt am Strand. Wer Natur, Geschichte und viel Platz zum Entspannen schätzt, ist hier genau richtig. - Playa de Zahara de los Atunes
Dieser weitläufige Strand befindet sich an der Costa de la Luz bei Zahara de los Atunes (Provinz Cádiz). Goldener Sand, glasklares Wasser und eine entspannte Atmosphäre machen ihn besonders beliebt. Trotz seiner Größe findet sich fast immer ein ruhiges Plätzchen. Ideal für lange Strandspaziergänge und spektakuläre Sonnenuntergänge. - Playa de los Caños de Meca
Zwischen Barbate und Cape Trafalgar an der Costa de la Luz gelegen, bietet dieser Strand eine Mischung aus Sandbuchten, Klippen und Pinienwäldern. Die entspannte Surfer-Atmosphäre und die Nähe zum Naturpark La Breña verleihen ihm einen besonderen Charme. Perfekt für alle, die Natur und Meer miteinander verbinden möchten. - Playa de la Barrosa
Die Playa de la Barrosa in Chiclana de la Frontera (Costa de la Luz) zählt zu den bekanntesten Stränden Andalusiens. Der breite, feinsandige Strand erstreckt sich über mehrere Kilometer und bietet eine hervorragende Infrastruktur mit Strandbars und Restaurants. Dank des flach abfallenden Wassers eignet er sich besonders gut für Familien. - Playa de Cabopino
Östlich von Marbella an der Costa del Sol liegt die Playa de Cabopino. Der Strand ist für seine natürlichen Dünen, den kleinen Yachthafen und das ruhige Wasser bekannt. Die geschützte Dünenlandschaft gehört zu den schönsten der Region und sorgt für eine angenehm entspannte Atmosphäre. Ein schöner Ort für Familien und Naturliebhaber. - Playa de Burriana
Die Playa de Burriana befindet sich im beliebten Ferienort Nerja an der Costa del Sol. Der lebhafte Strand bietet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten, Restaurants und Chiringuitos direkt an der Promenade. Besonders bekannt ist er für seine hervorragenden Fischgerichte und die gute Mischung aus Aktivität und Erholung. - Playa de Maro
Unweit von Nerja liegt die kleine Playa de Maro, eingebettet zwischen Felsen und üppiger Vegetation. Das klare Wasser macht den Strand zu einem der besten Orte zum Schnorcheln und Kajakfahren an der Costa del Sol. Wer eine ruhigere Alternative zu den großen Stränden sucht, wird hier schnell fündig. - Playa de la Malagueta
Direkt im Herzen von Málaga liegt die Playa de la Malagueta. Der Stadtstrand verbindet Badevergnügen mit kurzen Wegen zu Sehenswürdigkeiten, Cafés und Restaurants. Ideal für alle, die einen Strandtag mit einem Stadtbummel kombinieren möchten. - Playa de los Muertos
Die Playa de los Muertos liegt im Naturpark Cabo de Gata-Níjar an der Costa de Almería nahe Carboneras. Sie gilt als einer der schönsten Strände Spaniens und beeindruckt mit kristallklarem Wasser sowie weißen Kieseln. Der Zugang erfolgt über einen kurzen Fußweg, was den Strand angenehm ursprünglich hält. Besonders Schnorchler und Fotografen kommen hier auf ihre Kosten. - Playa de Mónsul
Ebenfalls im Naturpark Cabo de Gata-Níjar befindet sich die Playa de Mónsul. Charakteristisch sind die dunklen Vulkanfelsen, feiner Sand und das glasklare Wasser. Die außergewöhnliche Landschaft diente bereits als Kulisse für mehrere Kinofilme. Wer eine der spektakulärsten Naturkulissen Andalusiens erleben möchte, sollte diesen Strand nicht verpassen. - Playa de los Genoveses
Nur wenige Kilometer von San José entfernt liegt die Playa de los Genoveses. Der naturbelassene Strand ist von sanften Dünen und Hügeln umgeben und kommt ganz ohne Hotelanlagen aus. Die ruhige Atmosphäre und das flach abfallende Wasser machen ihn zu einem der schönsten Strände im Naturpark Cabo de Gata. - Playa de las Negras
Der Strand von Las Negras befindet sich im gleichnamigen Fischerort an der Costa de Almería. Schwarze Vulkanfelsen, kristallklares Wasser und die entspannte Stimmung verleihen ihm einen ganz eigenen Charakter. Von hier aus lassen sich zudem Bootstouren oder Wanderungen zu versteckten Buchten unternehmen.