Urlaub in Vietnam

Vietnam, Tipps für den Urlaub

Französischer Charme und vietnamesisches Chaos, taoistische Tempel und buddhistische Pagoden, märchenhafte Landschaften und reizvolles Kulturland, alte Kaiserstädte und moderne Metropolen - Vietnam ist landschaftlich und kulturell eines der vielfältigsten und interessantesten Länder in Südostasien.

Höhepunkte im Norden des Landes sind die traumhafte Ha-Long-Bucht, das französisch geprägte Hanoi und die zauberhafte Parfümpagode. In Zentral-Vietnam glänzt die alte Kaiserstadt Hue, von der Blütezeit des ehemaligen Handelsstädtchens Hoi An ist noch ein Hauch zu spüren, es locken die weichen Sandstrände von Mui Ne und Nha Trang und im Dschungel schlummern die Ruinen der Tempelstadt My Son.

Im Süden des Landes pulsiert das Leben rund um die Uhr in Ho Chi Minh City, der Mekong fächert sich in ein riesiges Delta mit reizvollem Kulturland, Ruhe und Entspannung findet man auf der Insel Phu Quoc; hier findet sich auch das ausgeklügelte Tunnelsystem von Cu Chi, das bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist und wie fast kein anderes Bauwerk den Widerstand der Vietnamesen gegen die Unterdrückung durch fremde Mächte symbolisiert.

Klima & beste Reisezeit

Vietnam ist grob betrachtet in drei Klimazonen aufgeteilt: Nord-, Zentral- und Südvietnam. Im Norden (Hanoi, Ha-Long-Bucht, Sapa) regnet es von Mai bis Oktober, im übrigen Jahr herrscht Trockenzeit vor. Beste Reisezeit für den Norden ist November bis April. Die Tagestemperaturen liegen dann durchschnittlich bei 15 °C, können aber auch mal auf unter 10 °C absinken. In der Sapa-Region ist es um einige Grad kälter und es kann auch etwas Schnee fallen. In der Regenzeit herrschen Tagestemperaturen um 29 °C vor.

Der Nordost-Monsun beherrscht die Küstenregion in Zentral-Vietnam von August bis Dezember und bringt schwere Regenfälle mit sich, die oft zu Überschwemmungen führen. Beste Reisezeit ist Mai bis Juli. Im zentralen Hochland (Da Lat, Buon Ma Thuot, Kontum) fällt ebenfalls viel Regen. Beste Reisezeit dort ist Dezember bis Februar. Die Temperaturen an der Küste liegen ganzjährig um 28 °C, im Hochland um 22 °C, wobei es nachts erheblich abkühlen kann.

Die Regenzeit im Süden (Saigon, Mekongdelta, Nha Trang, Mui Ne) dauert von April bis Oktober, die trockenste Periode liegt zwischen Dezember und März; dann ist auch die beste Reisezeit. Die Tagestemperaturen liegen ganzjährig bei durchschnittlich 30 °C.

Essen & Trinken im Urlaub

Vietnams Küche ist von der französischen (Südvietnam) und der chinesischen Küche (Nordvietnam) stark beeinflusst. Grundpfeiler sind Reis, kräftige Gewürze und die viel gepriesene Fischsoße Nuoc mam, die auf der Insel Phu Quoc und im Mekongdelta hergestellt wird. Im vietnamesischen Kochtopf landen neben Fisch, Huhn, Ente, Rind und Schwein auch Lebewesen, die den kulinarischen Vorstellungen von Mitteleuropäern oft nicht ganz entsprechen: Schlange, Hund oder Schildkröte.

Typisch vietnamesische Gerichte sind Frühlingsrollen (Cha gio), Pho (Nudelsuppe), Chanh chua (leicht saure Suppe), Lau (Feuertopf; eine Art Fondue), Bo nhung dam (Rind), Bon bay man (Rind), Cha (Schweinefleisch vom Holzkohlengrill) und Ga kho gung (Huhn). Bei den nichtalkoholischen Getränken hat man die Wahl zwischen Mineralwasser (Muoc soi), grünem Tee (Che), Obstsäften (Sinh to) und Kaffee (Ca phe). Bei den alkoholischen Getränken steht Bier (Bia) an erster Stelle.