Saint Lucia

Saint Lucia ist ein Inselstaat in der Karibik und zählt zu den Kleinen Antillen. Die Hauptstadt Castries befindet sich im Nordwesten. Die Insel wurde 1500 von Christoph Kolumbus entdeckt und war später eine Kolonie unter der wechselnden Herrschaft von Frankreich und Großbritannien. Saint Lucia ist ein herrliches Naturparadies mit tropischen Regenwäldern, steilen Vulkankegeln, schreienden Papageien, wilden Orchideen und langen Sandstränden. Daher wird die Insel nicht um sonst häufig als die Schönste der Karibik bezeichnet. Und so bietet die Saint Lucia sowohl ein romantisches Ambiente und die Möglichkeit für spannende Entdeckungstouren.


Länderinformationen St. Lucia

Saint Lucia

Der Inbegriff karibischer Inselschönheit ist das kleine Eiland mitten im Archipel, und das hat sich herumgesprochen. Wie von fremder Hand wirkungsvoll in Szene gesetzt ragen die kleinen Zuckerhüte der Pitons stolz in den blauen Bilderbuchhimmel. Den Ausbrüchen dieser beiden Vulkane verdankt die Insel Strände in allen Abstufungen zwischen Weiß und Schwarz. Außer Einsamkeit liebenden Touristen schätzen auch Schildkröten die malerischen Küsten und legen dort im Frühsommer ihre Eier ab. Das Inselinnere dagegen ist ganz in Grün gehalten, hier dominiert der Regenwald mit seiner üppigen Pracht und viele Forest Reserves tragen Sorge dafür, dass es auch so bleibt.

Die Fahrt nach Soufrière ist ein Erlebnis und das Städtchen ein wunderbares Kleinod - Karibik pur. Schwefelgeruch liegt in der Luft, nähert man sich dem Krater der Sulphur Springs, spöttisch als Drive-In-Vulkan bezeichnet und blubbernd vor sich hinbrodelnd. Inselalltag ist in der Hauptstadt Castries zu erleben, wenn am Wochenende in den Markthallen die Kleinbauern ihre farbenprächtigen Erzeugnisse feilbieten. Ein Fest für die Sinne!

Anreise

Mit dem Flugzeug

Auf Saint Lucia gibt es zwei Flughäfen mit internationalem Flugverkehr: Den im Süden bei Vieux Fort gelegenen Flughafen Hewanorra (UVF) und den auch „Vigie“ genannten kleineren Flughafen George FL Charles (SLU) in der Nähe von Castries (http://www.slaspa.com). Während internationale Langstreckenflüge wie von American Airlines, Condor und British Airways aufgrund der längeren Landebahn bevorzugt am Flughafen Hewanorra landen, kommen Charter- und Inlandsflüge wie von LIAT und American Eagle üblicherweise am Flughafen George FL Charles an. Die Fluggesellschaft Condor bietet aus Frankfurt gelegentlich Direktflüge an, mit denen man innerhalb von weniger als 10 Std. nach Saint Lucia gelangt. Je nach Anzahl der Zwischenstopps variiert die Dauer der Anreise jedoch stark, sodass die Buchung eines Hotels in einer Transitstadt durchaus lohnend sein kann. Beide Flughäfen auf Saint Lucia verfügen über mehrere Mietwagenschalter und Taxistände.

Steckbrief

Amtssprache: Englisch, Umgangssprache: Patois (Französisch-Kreolisch)

Bevölkerung: ca. 176.000 Einwohner

Fläche: 616 km²

Hauptstadt: Castries (ca. 87.200 Einwohner)

Landesvorwahl: +1758

Währung: Ostkaribischer Dollar (Abk.: EC$; ISO-4217-Code: XCD)

Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Universal Time Coordinated (UTC) -4 Stunden, Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -6 Stunden

Praktische Hinweise

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt 240 Volt Wechselstrom bei 50 Hertz. Da auf der ganzen Insel dreipolige G-Stecker verwendet werden, benötigen Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Adapter, um ihre Elektrogeräte betreiben und aufladen zu können.

Homosexualität

Homosexuelle Handlungen sind auf Saint Lucia gesetzlich verboten, Fälle von strafrechtlicher Verfolgung sind jedoch nicht bekannt. Sensibilität gegenüber der vorherrschenden Homophobie in der Gesellschaft ist angebracht.

Notruf

Für die Polizei gilt die Notrufnummer 999 und für den Krankenwagen und die Feuerwehr wird die 991 gewählt.

Zeit

In Saint Lucia gilt die Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) beträgt -4 Stunden und -5 Stunden zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) besteht eine Differenz von -6 Stunden, da keine Umstellung auf Sommerzeit erfolgt.

Feiertage

New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 22. Februar); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Worker's Day (Tag der Arbeit, 1. Mai); Whit Monday (Pfingsmontag, Mai/Juni); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Emancipation Day (Tag der Emanzipation, 1. August); National Day (Nationaltag, 13. Dezember); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember).

Essen & Trinken

Die Küche von Saint Lucia vereint französische, afrikanische, westindische und kreolische Einflüsse. Zu den Inselspezialitäten zählen Hummer (langouste), der in allen erdenklichen Variationen zubereitet wird, Schneckenmuscheln (lambi) und Meeresfrüchte aller Art, außerdem Pepper Pot, ein scharfer Eintopf mit Fleisch, Gemüse und Soße, gebratene Kochbananen, Brotfrucht und verschiedene Gemüsesorten. Dazu isst man Knollengemüse wie Maniok, Yamswurzeln oder Süßkartoffeln. Beliebt sind auch die französisch beeinflusste Kürbis-Knoblauch-Suppe (Soupe Germou) und Hähnchen in Kokos (Poule Dudon). Desserts wie Kokoskuchen und exotische Früchte runden die Mahlzeiten ab. Als Zutat zahlreicher Cocktails darf auch auf St. Lucia der Rum nicht fehlen; daneben finden sich karibisches Bier und Fruchtsäfte sowie importiere Spirituosen auf der Getränkekarte. Es gibt inzwischen zahlreiche internationale Restaurants auf der Insel.

Feste & Veranstaltungen

22. Februar Ihren Unabhängigkeitstag feiern die Einwohner der Insel ausgiebig mit farbenfrohen Umzügen, Feuerwerk, Musik, Picknick und Barbecue am Strand.

April/Mai International bekannte Jazz-, Reggae- und Soulmusiker treten im Rahmen des zweiwöchigen Saint Lucia Jazz & Arts Festivals auf der Halbinsel Pigeon Island auf und locken Gäste aus aller Welt (http://www.stluciajazz.org).

Juni/Juli Höhepunkt des Karnevals von Saint Lucia, der bereits im Juni beginnt und vier Wochen lang gebührend gefeiert wird, sind die Umzüge und Straßenpartys am 16. und 17. Juni in der Hauptstadt Castries.

30. August In Gedenken an die englische Kolonialzeit feiern die Inselbewohner seit Beginn des 19. Jh. das Feast of La Rose, ein Rosenfestival mit Kostümparaden und Tänzen in den Straßen.

17. Oktober An die französische Vergangenheit erinnert man mit dem Margheritenfest in diesem Monat, welches man ähnlich wie das Rosenfest mit Musik und Tanz begeht.

27. Oktober Ein Fest anlässlich des International Creole Day (Jounen Kweyol Entenasyonnal), bei dem sich alles um die afrikanischen und französischen Wurzeln sowie um die weit verbreitete französische Kreolsprache Patois dreht, wird jedes Jahr von einer anderen Gemeinde ausgerichtet. Auf dem Programm stehen traditionelle Speisen und Musik.

Dezember Kurz vor Weihnachten laufen über 200 Schiffe, die an der Atlantic Rally for Cruisers (ARC) teilnehmen und bereits im November auf Gran Canaria starten, in Rodney Bay in den Zielhafen ein. Es handelt sich um die größte transatlantische Segelregatta weltweit, bei der rund 2.800 Seemeilen zurückgelegt werden müssen. Im Hafen gibt es zahlreiche Welcome-Partys.

12. Dezember Anlässlich des Nationalfeiertags am 13. Dezember verwandelt sich die Insel am Vorabend beim Festival of Lights in ein einzigartiges Lichtermeer; Laternen, Lichtskulpturen, Feuerwerke und beleuchtete Häuser, Kirchen und Boote sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre.

Klima & Reisezeit

Wenn in Mitteleuropa tiefster Winter herrscht, ist auf den karibischen Inseln Hochsaison - so auch auf Saint Lucia. Das Klima ist tropisch heiß, dafür weht häufig ein erfrischender Wind, der die große Hitze erträglich macht. Die Hauptreisezeit liegt zwischen Dezember und März. Dann ist es bei Temperaturen um die 27 °C herrlich warm, es regnet selten und das Meer hat mit ca. 26 °C beste Badetemperatur. Allerdings erreichen auch die Preise in dieser Zeit ihren Höchststand. Im Sommer klettert das Thermometer auf Durchschnittswerte von rund 29 °C. Hurrikane sind zwischen Juni und Oktober zu erwarten.

Reisen im Land

Von der Hauptstadt sind die verschiedenen Inselorte gut mit dem Bus zu erreichen. Ungefähr alle 30 Minuten verkehrt ein Bus zwischen Castries und Gros Islet im Norden. Auch für Gruppenausflüge stehen Busse zur Verfügung. Ein preiswertes Fortbewegungsmittel sind außerdem Taxis, die auf festgelegten Strecken zu Festpreisen fahren. Wer allerdings flexibel bleiben möchte, hat die Möglichkeit, sich z.B. in Castries, Soufrière oder Vieux Fort einen Mietwagen zu leihen. Häufig hilft hier auch die Hotelrezeption weiter.

Das Straßennetz auf Saint Lucia ist gut ausgebaut und verbindet die wichtigsten Orte miteinander. Die Hauptverkehrsader verläuft von Süd (Vieux Fort) nach Nord (Castries). Da die Straßen größtenteils zwar zweispurig, aber auch eng und kurvenreich sind, ist erhöhte Vorsicht geboten. Eine zusätzliche Gefahr geht von den zahlreichen Schlaglöchern und der rasanten Fahrweise der Einheimischen aus. Es herrscht Linksverkehr. Unter Vorlage des nationalen oder internationalen Führerscheins erhält man z.B. bei der Polizei in Castries oder am Flughafen eine zeitlich befristete Fahrerlaubnis. In Castries, Marigot Bay und Rodney Bay können auch Boote ausgeliehen werden.

Praktische Hinweise

Ärztliche Versorgung

Eine medizinische Grundversorgung ist gewährleistet. In Castries gibt es ein Privatkrankenhaus (Tapion), das über eine Notaufnahme verfügt und ggfs. einen Rettungsflug nach Martinique in die Wege leiten kann (Flugzeit ca. 10 Min.). Es ist in jedem Fall ratsam, eine Reisekrankenversicherung mit Rückholoption abzuschließen.

Menschen mit Behinderung

Auskunft für Menschen mit Behinderung erteilt z.B. die Organisation Mobility International, die auch ein Reisebüro für Behinderte unterhält:

Procap-Reisen

Froburgstraße 4

Postfach

4601 Olten

Tel.: +41-62-2068888

Fax: +41-62-2068889

E-Mail: info@procap.ch

Web: http://www.procap-reisen.ch).

Informationen auch unter http://www.behindertenreisen.de.

Diplomatische Vertretungen

Die diplomatischen Vertretungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz befinden sich auf Trinidad & Tobago:

Deutsche Botschaft

19. St. Clair Avenue, St. Clair

(Gebäude des britischen Hochkommissariats)

Trinidad, W.I.

Tel.: +1868-628-1630, 628-1631, 628-1632

(Notfallnummer: +1-868-4609687)

Fax: + 1868-628-5278

Web: http://www.port-of-spain.diplo.de

Österreichisches Honorarkonsulat

Blue Haven Hotel, Robinson Crusoe Beach Resort Ltd.

Bacolet Bay, Scarborough

Tobago, W. I.

Tel.: +1868-660-7400, 660-7500, 660-7600

Fax: +1868-660-7900

E-Mail: kpilstl@yahoo.com, bluehaven@bluehavenhotel.com

Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Venezuela.

Schweizerisches Generalkonsulat

0, Dundonald Street

Port of Spain

Trinidad

Tel.: +1868-623-7816, +1868-627-7226

Fax: +1868-625-9729

E-Mail: portspain@honrep.ch

Web: http://www.eda.admin.ch/caracas

Das Generalkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der schweizerischen Botschaft in Venezuela.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Saint Lucia einen noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Reisepass der Eltern seit Juni 2012 nicht mehr akzeptiert werden. Darüber hinaus sollte man ein Weiter- bzw. Rückflugticket vorlegen und einen Nachweis über ausreichende Geldmittel erbringen.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen. Weitere Informationen bietet auch die Seite http://www.stlucia.gov.lc.

Frauen allein unterwegs

Wer einen gesunden Menschenverstand walten lässt und die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beachtet, kann sich auch als allein reisende Frau auf St. Lucia sicher bewegen. Man sollte beachten, dass die allgemeine Kriminalität auf der Insel zugenommen hat (siehe „Kriminalität“), sich nachts keinesfalls an unbelebten Orten aufhalten und nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge am Strand unbedingt verzichten.

Geld und Devisen

Die Währung von St. Lucia ist der Ostkaribische Dollar (Abk.: EC$; ISO-4217-Code: XCD), der an den US-Dollar gekoppelt ist. 1 XCD unterteilt sich in 100 Cent. Banknoten gibt es in den Nennwerten 5, 10, 20, 50 und 100 XCD, Münzen im Wert von 1, 2, 5, 10 und 25 Cent sowie 1 XCD. Der US-Dollar ist gängiges Zahlungsmittel und wird fast überall akzeptiert. Reiseschecks können bei den meisten Banken eingelöst werden und sollten in USD ausgestellt sein. Geldechsel ist in Hotels und Banken möglich, außerdem stehen Geldautomaten zur Verfügung, an denen man per EC-Karte relativ günstig Geld abheben kann. Mit den gängigen Kreditkarten kann nahezu überall bezahlt werden.

Impfungen

Es sind keine Impfungen für eine Reise nach Saint Lucia vorgeschrieben. Lediglich bei Einreise aus einem gelbfieberendemischen Gebiet muss eine entsprechende Impfung nachgewiesen werden. Für touristische Aufenthalte empfiehlt sich ein Standard-Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio sowie bei längeren Aufenthalten gegen Hepatitis B und Typhus. Malaria kommt auf Saint Lucia nicht vor.

Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Information im Heimatland

St. Lucia Tourist Board

c/o ART Marketing

Repräsentanz für Deutschland, Österreich, Schweiz

Kälberstücksweg 59

61350 Bad Homburg

Tel.: +49-6172-4994138

Fax: +49-6172-4994139

E-Mail: info@saint-lucia.org

Web: http://www.jetzt-saintlucia.de

Kriminalität

Es ist eine Zunahme der allgemeinen Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Besondere Vorsicht vor Taschendieben ist auf Märkten, an Bahnhöfen, in Bars und anderen belebten Orten geboten. Es wird empfohlen, nur unbedingt benötigte Wertsachen (nahe am Körper) bei sich zu tragen, auf Schmuck weitestgehend zu verzichten, von wichtigen Dokumenten eine Kopie anzufertigen und die Originale im Hotelsafe aufzubewahren. Gepäck sollte immer im Auge behalten und nach Einbruch der Dunkelheit vom Aufenthalt in verlassenen Gegenden abgesehen werden. In Küstennähe besteht die Gefahr von Piratenangriffen. Die Küstenwache ist über 911 (Mobilfunk) zu erreichen.

Telefon

Um von Europa nach Saint Lucia zu telefonieren, wählt man vor der eigentlichen Telefonnummer die 001758. Für Anrufe von Saint Lucia nach Deutschland gilt die internationale Vorwahl 01149, für Österreich die 01143 und für die Schweiz die 01141.

Der Mobilfunk auf der Insel funktioniert über die europäischen Standards GSM 900 und GSM 1800. Es bestehen Roaming-Verträge mit verschiedenen Anbietern. Allerdings können die Roaming-Gebühren hoch sein, weshalb es im Zweifelsfall sinnvoll sein kann, sich eine SIM-Karte inkl. Prepaid-Guthaben direkt vor Ort zu kaufen. Anbieter sind z.B. Digicel oder LIME. In vielen Hotels können Gäste kostenlos Internet/WLAN nutzen und z.B. auch über Skype kostenlos nach Hause telefonieren.

Trinkgeld

In der Gastronomie werden zusätzlich zum Netto-Preis oft zusätzlich 8 % Regierungssteuern und 10 % Servicezuschlag berechnet. Darüber hinaus erwarten Kellner ein kleines Trinkgeld. Auch Taxifahrer und Gepäckträger freuen sich über ein kleines finanzielles Extra.

Zollbestimmungen

Zollfrei nach Saint Lucia eingeführt werden dürfen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l alkoholische Getränke und Parfüm für den persönlichen Gebrauch. Landes- und Fremdwährung darf unbeschränkt ein- und ausgeführt werden. Für Waffen (auch Schreckschusspistolen etc.) wird eine Genehmigung benötigt.

Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahren 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR und für Jugendliche unter 15 Jahren bei 175 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% sowie andere Waren im Wert von maximal 300 CHF einführen.

Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Öffnungszeiten

Banken haben im Allgemeinen montags bis donnerstags von 8 bis 15 Uhr und freitags von 8-17 Uhr geöffnet, einige auch samstagvormittags 8-12 Uhr. Behörden arbeiten i.d.R. von Montag bis Freitag zwischen 8 und 11.30 bzw. 12 Uhr. Postämter sind montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr und samstags von 9-13.30 Uhr offen. Die Öffnungszeiten der Geschäfte und kleineren Läden kann stark variieren, die Kernzeiten liegen zwischen 9 und 17 Uhr.