Länderinformationen Libyen

Libyen

2.000 km Küstenlinie, Karibik-Feeling, feiner Sandstrand, türkisfarbener Ozean - das gibt es nicht nur auf den Inseln im karibischen Meer oder in der Südsee. Nein, man findet sie auch entlang der mediterranen Küsten Nordafrikas, vor allem in Libyen.

Der nahezu unberührt wirkende Küstenstreifen leidet noch nicht unter dem Massentourismus, in der traumhaften Landschaft herrscht Idylle pur: keine grölenden Partytouristen, keine zertrampelten Dünen, keine Kämpfe um belegte Strandliegen, kein Müll. Das gleiche Bild bietet sich rund um die zahlreichen jahrhundertealten Sehenswürdigkeiten. Hier bleibt man verschont von langen Wartezeiten vor der gut erhaltenen Ruinenstätte des Römischen Imperiums in Leptis Magna oder beim Besuch der historischen Badehäuser und Tempel in der antiken Stadt Kyrene.

Neben der atemberaubend schönen Küstenlandschaft und den monumentalen Bauwerken vergangener Tage sind es aber vor allem die gastfreundlichen Libyer, die mit ihrer reichen Kultur, ihren köstlichen Speisen und ihrer faszinierenden Art jede Libyen-Reise zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen.

Steckbrief

Amtssprache: Arabisch

Bevölkerung: rund 6,6 Mio. Einwohner

Fläche: 1.759.540 km²

Hauptstadt: Tripolis (rund 1,8 Mio. Einwohner)

Landesvorwahl: +218

Währung: Libyscher Dinar (Abk.: LD; ISO-4217-Code: LYD)

Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Klima & Reisezeit

Das Land teilt sich grob in zwei Klimazonen. Entlang der Küste herrscht ein mediterranes Klima mit Temperaturen um die 26 °C im Sommer und etwa 12 °C im Winter. Zeitweise weht hier ein sehr trockener Wüstenwind, der das Thermometer auf über 40 °C klettern lassen kann. Die idealen Reisemonate sind von März bis Mai und Oktober/November.

Die Wüstenregionen unterliegen dagegen schon mal hohen Temperaturschwankungen. Im Sommer kann es mancherorts über 50 °C heiß werden, im Winter 0 °C. In der Wüstenstadt Ghadames können die Temperaturen bis zu 5 Monate lang täglich bei extremen Werten um die 50-°C-Marke liegen. In den Nächten fallen die Temperaturen gelegentlich auf 20 °C. Die beste Reisezeit ist hier von Oktober bis April.

Bei Ankunft sollte man seinem Körper unbedingt einige Tage ohne große körperliche Anstrengung zur Anpassung an die hohen Temperaturen gönnen. Neben leichter, atmungsaktiver Kleidung sollten unbedingt warme Wollsachen für abends und Regenschutz eingepackt werden. Des Weiteren sollte auf angemessene Kleidung geachtet werden: keine Shorts/kurzen Röcke, keine enganliegende Kleidung, keine ärmellosen Oberteile.

Essen & Trinken

Die libyschen Großstädte, vor allem Tripolis, sind mittlerweile so westlich orientiert, dass es beinahe schwer fällt, eine wirklich einheimische Küche zu finden. Besonders die italienische Küche mit ihren vielen Pasta-Gerichten und bekannte Fast Food-Speisen haben ihren Weg nach Nordafrika gefunden.

Wie in vielen nordafrikanischen Ländern basiert die libysche Küche vor allem auf kräftig gewürzten Couscous-Gerichten. An der Küste werden diese vor allem mit frischem Fisch und/oder Meeresfrüchten serviert, im Landesinneren dagegen mit Hühner- oder Lammfleisch und für Vegetarier mit frischem Gemüse. In einigen Regionen kommt auch Kamelfleisch gerne mal auf den Tisch. Da Alkohol verboten ist, trinkt man hier zum Essen am liebsten grünen Tee, der stark gesüßt und mit Minze verfeinert wird.

Reisen im Land

Das Straßensystem ist vergleichsweise gut ausgebaut. Besonders in größeren Städten und deren Umkreis befinden sich die Straßen in einem relativ guten Zustand. In ländlicheren Regionen fehlen dagegen oftmals befestigte Straßen. Die Libyer pflegen oftmals einen sehr aggressiven Fahrstil, daher empfiehlt es sich, zum Mietwagen den einheimischen Fahrer mitzubuchen. Zwischen der Hauptstadt, Bengasi und Misrata bestehen Flugverbindungen.

Von Reisen in die Grenzgebiete ist ebenso abzusehen wie von Überlandfahrten in die Sahel-Sahara-Regionen. Es besteht erhöhte Entführungsgefahr. Des Weiteren wird empfohlen, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten. Das Fotografieren und Filmen von militärischen Anlagen u.Ä. ist wegen Spionageverdachts zu unterlassen.

Achtung: Das Auswärtige Amt warnt derzeit allgemein vor Reisen nach Libyen (http://www.auswaertiges-amt.de).

Feste & Veranstaltungen

März Das dreitägige Nalut Spring Festival wird traditionell mit bunten Paraden sowie Tanz- und Gesangdarbietungen begangen, um jungen Libyern und Touristen die ursprüngliche Kultur des Landes näherzubringen.

September Im Spätsommer (das Datum kann variieren) findet in der Oasenstadt Ghadames das Derj Tourist Festival for Arts and Heritage statt. Wie der Name vermuten lässt, erklären die Einheimischen ihren Besuchern ihre Kultur und zeigen traditionelle Kunsthandwerksarbeiten.

Dezember Das Ghat Festival in der gleichnamigen Stadt präsentiert seinen Besuchern mit Tänzen, Gesängen und weiteren Veranstaltungen (z.B. Kamelrennen) die Kultur und Lebensweisen der Tuareg und anderer Ethnien Libyens.

Praktische Hinweise

Einreisebestimmungen

Schweizer und EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch 6 weitere Monate gültigen Reisepass und ein Visum, das bei der libyschen Vertretung im Heimatland beantragt werden kann. Bei der Ankunft erhält man am Flughafen eine Eintragung mit Datumsstempel im Pass. Innerhalb der nächsten 7 Tage muss man sich damit bei der nächsten Passbehörde melden und seinen Aufenthaltsort angeben (Kosten: 15 LYD).

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Das Touristenvisum ist 30 Tage gültig. Kinder brauchen einen eigenen Pass und ein eigenes Visum. Achtung: Ein israelischer Stempel im Pass führt zur Verweigerung der Einreise. Da sich die libysche Regierung seit Beginn des Bürgerkriegs im Februar 2011 geändert hat, kann es eventuell kurzfristig zu Neuerungen in den Einreisebestimmungen kommen. Es ist daher ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.

Achtung: Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen nach Libyen.

Impfungen

Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch möglichst nicht zum Zähneputzen oder Spülen. Des Weiteren ist auf Grund der Gefahr von Infektionskrankheiten (z. B. Malaria) auf umfangreichen Insektenschutz zu achten. Insbesondere in ländlichen Regionen muss mit Schlangen und Skorpionen gerechnet werden.

Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Zollbestimmungen

Zollfrei eingeführt werden dürfen 200 Zigaretten oder 250 g Zigarren oder 250 g Tabak sowie 250 ml Parfüm. Die Einfuhr von Waffen, Drogen, Alkohol, Schweinefleisch und Propaganda-Materialien ist streng verboten. Nicht ausgeführt werden dürfen die libysche Währung, Antiquitäten und wertvolle Materialien (hier u. a. auch Steine, Tonscherben, Meteoritenstücke). Devisen müssen deklariert werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück ode 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 Euro (Schiffs- und Flugreisende 430 Euro). Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% und Geschenke im Wert von bis zu 300 CHF einführen. Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.

Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung innerhalb der Großstädte ist relativ gut, aber selten mit europäischen Standards zu vergleichen. In ländlichen Regionen mangelt es zumeist an der Hygiene sowie an technischen und apparativen Möglichkeiten. Behandlungen müssen größtenteils zunächst aus eigener Tasche bezahlt werden. Es empfiehlt sich, vor jeder Reise unbedingt zu überprüfen, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.

Notruf

Im Notfall geltende folgende Notrufnummern: Polizei, Ambulanz und Feuerwehr haben die 192, die Touristenpolizei die 126.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Sharia Hassan el Mashai

Tripoli, Libya

Tel.: +218-21-4448552

Fax: +218-21-4448968

E-Mail: info@tripolis.diplo.de

Web: http://www.tripoli+F14s.diplo.de

Schweizerische Botschaft

El Moussawer Ben Maghzama Street

Bederi Area

Tripoli 10, Libya

Tel.: +41-31-3241816

Fax: +41-31-3241817

Österreichische Botschaft

Shara Khalid Ben Walid/Shara Arismondi

Dahra Area, Garden City

Tripoli, Libya

Tel.: +218-21-4443393

Fax: +218-21-4440838

E-Mail: tripolis-ob@bmeia.gv.at

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt 150/220 Volt. Die Mitnahme eines Adapters ist notwendig, da die Steckdosen, häufig für dreipolige Rundstecker (Typ D), im Land variieren können. Das Stromnetz ist nicht optimal, daher kann es vor allem in ländlichen Gebieten hin und wieder zu Stromausfällen kommen.

Zeit

In Libyen gilt seit Ende 2012 die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und seit März 2013 auch die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Die Differenz zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC), beträgt +1 Stunde, im Sommer +2 Stunden.

Telefon

Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland gilt die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Libyen hat die Landesvorwahl 00218. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. In der Öffentlichkeit finden sich nur wenige öffentliche Telefonzellen, daher empfiehlt es sich, die Telefonanlagen in den Postämtern zu nutzen. Bei Wüstentouren sollte ein Satellitentelefon vorhanden sein.

Geld und Devisen

Die nationale Währungseinheit ist der libysche Dinar (Abk.: LD; ISO-4217-Code: LYD). 1 Dinar unterteilt sich in 1.000 Dirham. Im Umlauf finden sich Münzen zu 5, 10, 20, 50, 100, 250 und 500 Dirham sowie Banknoten zu ¼ , ½ , 1, 5, 10, 20 und 50 Dinar. Geldautomaten gibt es selten und nur in Großstädten. Kreditkarten werden selten akzeptiert, zumeist nur in großen, international ausgerichteten Häusern. Reiseschecks in US-Dollar können bei großen Banken umgetauscht werden.

Trinkgeld

Hotels und Restaurants erheben oftmals bereits einen Servicezuschlag von 15 % auf den Rechnungspreis. Ist dies nicht der Fall, ist ein Trinkgeld in Höhe von 10-15 % angemessen. Kofferträger, Raumpersonal und andere Dienstleister erhalten 100-200 Dirham pro Gepäckstück bzw. Tag.

Öffnungszeiten

In Libyen gibt es keine einheitlichen Öffnungszeiten, zudem können sich die Geschäftszeiten im Winter von denen im Sommer unterscheiden. Geschäfte haben über die Wintermonate samstags bis mittwochs von etwa 8-12.30 Uhr und von 14-17.30 Uhr geöffnet. Im Sommer öffnen die meisten Läden samstags bis donnerstags von 7.30-12.30 Uhr und von 14.30-18.30 Uhr. Postämter arbeiten samstags bis mittwochs von 8-12 Uhr und von 15/16-17/18 Uhr. Banken sind im Winter samstags bis mittwochs von 8-12 Uhr zu erreichen und im Sommer samstags bis donnerstags von 8-12 Uhr, und zusätzlich samstags und mittwochs von 16-17 Uhr. Die Mittagspausen können ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen.

Feiertage

Revolutionsfest (17. Februar); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag der Märtyrer (16. September); Tag der Befreiung (23. Oktober); Tag der Unabhängigkeit (24. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr“ 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Libyen sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El-am-Hejir (islamisches Neujahr) und Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed).

Menschen mit Behinderung

Die Straßen und Gehwege in den großen Städten sind vergleichsweise gut ausgebaut, neuere Hotels und Behörden verfügen oftmals über behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. In ländlichen Regionen fehlen dagegen befestigte Gehwege und geeignete Zugänge. Menschen mit Behinderung sollten sich bei konkreten Fragen an das Libyan Tourism Directory wenden (E-Mail: info@libyan-td.com, http://www.libyan-td.com).

Frauen allein unterwegs

Allein reisende Frauen sind in muslimisch geprägten Ländern ein eher ungewohntes Bild, doch wer sich respektvoll gegenüber den Einheimischen und ihrer Kultur verhält und sich kleidungstechnisch anpasst (keine Shorts/Röcke, keine ärmellosen Oberteile, keine enganliegende Kleidung, Kopftuch für Moscheen), der kann durchaus alleine das Land erkunden. Zusätzlich müssen immer die aktuellen Warnhinweise der jeweiligen Botschaften beachtet werden. Des Weiteren sollte man sich, wie in anderen Ländern auch, nicht alleine in einsamen Gegenden aufhalten und nicht per Anhalter fahren.

Homosexualität

Homosexualität ist in Libyen strafbar. Die Höchststrafe für homosexuelle Handlungen liegt bei 5 Jahren Haft. In der Gesellschaft ist die gleichgeschlechtliche Liebe ein absolutes Tabuthema. Homosexuelle Paare sollten daher unbedingt auf den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten verzichten. Doch auch heterosexuelle Paare sollten in der Öffentlichkeit auf zu viel Nähe verzichten, da dies nur verheirateten Paaren gestattet ist.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Aus dem deutschsprachigen Raum gelangt man z.B. mit der libyschen Fluggesellschaft Libyan Airlines (z.B. von Frankfurt oder Wien) nach Libyen (Tripolis). Auch Austrian Airlines fliegt von Wien nach Tripolis. Weitere Fluggesellschaften, die Libyen anfliegen, sind Lufthansa, British Airways und Royal Jordanian Airline. Die Flugdauer von Frankfurt am Main beträgt ca. 3 Std.

Der wichtigste Flughafen für den internationalen Verkehr ist der Tripoli International Airport, der ca. 35 km südlich der Hauptstadt liegt. Am Flughafen stehen Taxis für die Weiterfahrt bereit. Eine Fahrt ins Stadtzentrum dauert ca. 30 Min.

Achtung: Das Auswärtige Amt rät derzeit eindringlich vor Reisen nach Libyen ab.

Praktische Hinweise

Haustiere

Aufgrund der aktuellen politischen Umstrukturierung im Land liegen derzeit keine einheitlichen Bestimmungen zur Einfuhr von Haustieren nach Libyen vor. Bitte erkundigen Sie sich bei der zuständigen Botschaft bzw. einem Konsulat im Heimatland.

Kriminalität

Vor dem Hintergrund der angespannten Lage in Libyen ist in letzter Zeit ein starker Anstieg der allgemeinen Kriminalität zu verzeichnen. Insbesondere Wohnungseinbrüche, bewaffnete Überfälle und Autodiebstähle („car-jacking“) sind an der Tagesordnung. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und generell eine erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen.

Information im Heimatland

Libysche Botschaft (D)

Podbielskiallee 42

14195 Berlin

Tel.: +49-30-20059641

Fax: +49-30-20059635

E-Mail: konsulat@libysche-botschaft.de

Libysche Botschaft (A)

Blaasstraße 33

1190 Wien

Tel.: +43-1-3677639

Fax: +43-1-3677601

E-Mail: office@libyanembassyvienna.at

Libysche Botschaft (CH)

Tavelweg 2

3000 Bern

Tel.: +41-31-3500122

Fax: +41-31-3511325

E-Mail: libya_bern@bluewin.ch

Sicherheit

Aufgrund der unübersichtlichen politischen Lage im Land warnt das Auswärtige Amt derzeit vor Reisen nach Libyen. Insbesondere für Bengasi und Derna liegen konkrete Hinweise auf eine Bedrohung westlicher Staatsangehöriger vor. Von Reisen in die Grenzgebiete ist ebenso abzusehen wie von Überlandfahrten in die Sahara-Regionen. Es besteht eine hohe Entführungsgefahr. Des Weiteren wird empfohlen, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten. Das Fotografieren und Filmen von militärischen Anlagen u.Ä. ist wegen Spionageverdachts zu unterlassen. Unbedingt notwendige Reisen nach Libyen sollten in enger Abstimmung mit der deutschen Botschaft und in Zusammenarbeit mit einer vertrauenswürdigen libyschen Sicherheitsfirma erfolgen.