Urlaub in Kenia

Kenia, Tipps für den Urlaub

Traumhafte Nationalparks mit Elefanten, Nashörnern, Löwen, Giraffen und Gazellen in weiter Savannenlandschaft, Seen, heiße Quellen und Vulkane im ostafrikanischen Grabenbruch, der schneebedeckte Gipfel des Mt. Kenya, weiße Sandstrände und Korallenriffe am Indischen Ozean sowie kolonial geprägte Städte mit bunten Märkten - wohl kaum ein ostafrikanisches Land ist so kontrastreich und vielfältig wie das „Safariland“ Kenia. Von Regenwald bis Wüste sind hier alle Vegetationszonen vertreten.

Selbst eine mehrere Wochen lange Reise reicht nicht aus, um alle sehenswerten Regionen des Landes am Äquator zu besuchen. Deshalb bleibt dem Touristen nur die Qual der Wahl und die Beschränkung auf ein paar interessante Highlights. Ebenso vielfältig wie seine Landschaften sind Kenias 43 Millionen Menschen. Von den 42 Ethnien sind die bunt geschmückten und rot gewandeten Maasai sicher am bekanntesten. Ähnlich wie sie, pflegen auch die Samburu und Kikuyus ihre Traditionen. Das Völker- und Religionsgemisch komplettieren die zugewanderten Europäer, Araber und Asiaten.

Sprachlich fällt die Verständigung mit der Geschäftssprache Englisch meist leicht. Aber ein paar Wörter Kisuaheli wie z.B. jambo (hallo), habari (wie geht's) oder asante sana (vielen dank) sollte sich der weltgewandte Muzungu (Fremde) schon aneignen.

Klima & beste Reisezeit

Angesichts der Höhenunterschiede und der topographischen Vielfalt variieren Temperatur, Niederschläge und Luftfeuchtigkeit innerhalb Kenias erheblich. Keineswegs ist es am Äquator immer heiß, man kann auch kalte Tage und frostige Nächte erleben. An der Küste herrscht tropisch-feuchtes Klima mit zum Teil sehr hoher Luftfeuchtigkeit, im Norden und in den Ebenen ist es trocken und heiß, während im Hochland ein frisches und gesundes Klima wie etwa in den Alpen herrscht. Mit Abweichungen ist die Hauptregenzeit zwischen April und Juni.

Eine Keniareise kann man zu jeder Zeit des Jahres unternehmen. Das heiße Afrika und einen wolkenlosen Badeurlaub erlebt man am ehesten in den mitteleuropäischen Wintermonaten, dem kenianischen Hochsommer (Dezember bis März). Die Vorteile einer Reise außerhalb der Hochsaison liegen auf der Hand: weniger Staub, geringere Hitze, bei Pirschfahrten lassen sich die Tiere, die sich bei großer Hitze in den Schatten verkriechen, leichter beobachten. An der Küste benötigt man leichte und luftige Kleidung. Im Hochland trägt man meist Sommerkleidung, für den Morgen und die Abende sowie die kalten Monate sind (Fleece-)Pullover jedoch unerlässlich. Nach Einbruch der Dämmerung sollte man (am besten mit Insektenschutzmittel imprägnierte) langärmelige Hemden und stichfeste Hosen gegen die malariaübertragenden Moskitos tragen.

Essen & Trinken im Urlaub

In den landestypischen Restaurants gibt es Huhn, Ziegen- oder Rindfleisch mit Pommes und Gemüse. Eine typische afrikanische Beilage ist Ugali, ein fester Maisbrei. Weitere afrikanische Speisen, die in den einfachen Hotels gereicht werden, sind Chapatis (Weizenmehlfladen, ähnlich Pfannkuchen) und Samosas (gefüllte Teigtaschen). Die indische Küche mit leckeren Masalas (Currygerichten) ist vor allem an der Küste weit verbreitet. An der Küste und nahe des Vicotriasees kommt gegrillter oder frittierter Fisch, u.a. Nilbarsch, auf den Tisch.