Urlaub auf Grenada

Grenada, Tipps für den Urlaub

Vom Alltag loslösen und einfach mal die Seele baumeln lassen - begleitet vom Rauschen des Karibischen Meeres und der allgegenwärtigen Zeitlosigkeit, gelingt das auf Grenada im Nu. Strahlend weiße und vereinzelt auch tiefschwarze Sandstrände an türkisblauem Gewässer bilden die perfekte Kulisse, um im Schatten von Palmwedeln in absolute Tiefenentspannung zu verfallen. Wem das nicht ausreicht, der kann beim Schnorcheln oder Tauchen die farbenfrohe Unterwasserwelt erkunden, aber auch abwechslungsreiche Ausflüge in das immergrüne Hinterland mit Vulkanbergen, Kraterseen und hübschen Wasserfällen oder in einen der charmanten Inselorte unternehmen.

Während die Hauptinsel Grenada Island sich sehr lebhaft und fröhlich präsentiert, geht es auf den benachbarten Inseln Carriacou und Petit Martinique eher beschaulich und ruhig zu. Ob Natur, Kultur oder eine passende Kombination - die paradiesische Inselkette verfügt über ein facettenreiches Freizeitangebot, das keine Wünsche offen lässt. Was einem auch immer auf der eigenen Reise vorschwebt, ein Besuch der Hauptstadt St. George’s mit ihrer wundervollen Wasserfront und den prächtigen Kolonialbauten sollte ebenso auf der To-Do-Liste stehen wie die Besichtigung einer Muskatnussfabrik und einer der zahlreichen Gewürzplantagen, die im ganzen Land den Duft von Vanille, Zimt, Nelken, Ingwer und anderen Gewürzen verbreiten, denn schließlich ist Grenada nicht umsonst auch unter dem Namen „Island of Spice“ (Insel der Gewürze) bekannt.

Klima & beste Reisezeit

Ganzjährig lacht die Sonne vom Himmel auf Grenada herab und beschert tropisch warme Temperaturen um 27 °C, die zu einem herrlichen Bad im karibischen Meer einladen. Zwischen Juni und August erreicht die Thermometeranzeige oft Spitzenwerte um 30 °C, die von Passatwinden aus dem Nordosten abgeschwächt und von vielen Touristen noch als angenehm empfunden werden. Zwischen November und Februar ist es bei durchschnittlich 24 °C etwas kühler und ab Januar setzt die Trockenzeit ein, die bis Mai andauert. Im Juni beginnt die Regenzeit, die von teils heftigen Niederschlägen und zwischen Juli und Oktober von der Gefahr tropischer Wirbelstürme geprägt ist. Die beste Zeit für eine Reise nach Grenada ist von Januar bis Mai, wenn es nur selten regnet und angenehm warm ist.

Essen & Trinken im Urlaub

Die karibische Küche ist exotisch und reich an Fisch und Meeresfrüchten. Auf Grenada kommen westindische und afrikanische Einflüsse hinzu. Den Genuss von verschiedenen Muschelarten, großen Taschenkrebsen, Tropenfischen und dem kostbaren Kaviar des weißen Seeigels sollte man sich nicht entgehen lassen. Besonders empfehlenswert ist Crab and Callaloo, eine Speise aus zartem Krebsfleisch, das mit einer Art Spinat serviert wird. Aber auch Lambie Souse, ein Muschelgericht, das bei richtiger Zubereitung fleischähnlich schmeckt und der aus gut gewürzten Fleischsorten bestehende Pepperpot oder die mit Kartoffeln und Fisch bzw. Fleisch gefüllten Rôti-Teigtaschen sind ein wahrer Gaumenschmaus. Als Nationalgericht werden die traditionell hergestellten Oil-down-Eintöpfe gereicht, in denen neben Pökelfleisch auch die Brotfrucht, verschiedene Gemüsesorten und Kokosmilch geschmacksgebend sind. Eine Vielfalt an Gewürzen gedeiht auf der Inselgruppe und verleiht den pikant bis scharf angemachten Speisen eine unverwechselbare Note. Muskatnuss findet sich in beinah jedem Gericht wieder, aber auch Lorbeer, Piment, Paprika, Pfeffer, Zimt, Gelbwurz, Gewürznelken und Ingwer kommen häufig zum Einsatz. Zu den Beilagen zählen Süßkartoffeln, Hülsenfrüchte und Reis, während frische Früchte und Muskateis sich ideal als Nachspeise eignen. Erfrischende Fruchtsäfte sowie rumhaltige und alkoholfreie Cocktails sind in nahezu jedem Lokal erhältlich.