Länderinformationen Brasilien

Brasilien

Ausgelassene Samba-Tänzerinnen beim Karneval von Rio, Zuschauer, die bei jedem Match der brasilianischen Nationalelf „Seleção“ in Ekstase geraten, Partystimmung an den kilometerlangen Sandstränden: Selbst angesichts mitunter schwieriger Lebensumstände scheint die Begeisterungsfähigkeit im Land ungebrochen.

Brasilien ist der Riese Lateinamerikas, ein Land wie ein Kontinent. Flächenmäßig auf Rang 5 der Welt und rund 94 mal größer als Portugal, von dem aus er im Jahr 1500 kolonisiert wurde und dem er seine heutige Amtssprache verdankt, bietet er genug Ziele für ausgedenhte Reisen.

Auf Abenteurer übt dabei das Amazonas-Gebiet einen besonderen Reiz aus. Dicht an dicht stehen in der „grünen Lunge der Erde“ die Tropenriesen, Millionen teils noch unerforschter Pflanzen und Tiere sind hier beheimatet.

Ebenfalls weit oben auf der touristischen Prioritätenliste stehen neben den atlantischen Sandstränden und den Iguaçu-Fällen Städte wie Salvador de Bahia, São Paulo und allen voran Rio de Janeiro. Dessen Wahrzeichen sind der 395 m aufragende Zuckerhut und der 704 m hohe Corcovado samt Christusstatue, die als eines der 7 Neuen Weltwunder gilt. Zumindest mit Blicken geadelt werden nur unweit entfernt an der Copacabana die Trägerinnen brasilianisch-knapper Bademoden.

Anreise

Mit dem Schiff

Etwa alle 9 Tage legt von Hamburg ein Frachtschiff der italienischen Grimaldi Line ab und fährt über Le Havre, Dakar (Senegal) und Salvador de Bahia nach Rio de Janeiro. Weitere Informationen unter http://www.grimaldi-freightercruises.com und bei der Hamburg Süd Reiseagentur GmbH, Domstr. 21, 20095 Hamburg, Tel.: +49-40-3705157, http://www.hamburgsued-reiseagentur.de.

Steckbrief

Amtssprache: Brasilianisches Portugiesisch

Bevölkerung: rund 196 Mio. Einwohner

Fläche: 8.514.215 km²

Hauptstadt: Brasilia, Distrito Federal (rund 2,6 Mio Einwohner)

Landesvorwahl: +55

Währung: Brasilianischer Real (Abk.: R$; ISO-4217-Code: BRL)

Zeitzone: Brasilien teilt sich in folgende drei Zeitzonen auf: Brasília Official Time (BRT; MEZ -4 Stunden), Brasília Time -1 (MEZ -5) und Brasília Time +1 (MEZ -3). Zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar wird in einigen Teilen Brasiliens auf Sommerzeit (+1 Stunde) umgestellt.

Praktische Hinweise

Notruf

Polizei (policia): 190, Krankenwagen (ambulância): 192, Feuerwehr (bombeiros): 193

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

SES (Setor de Embaixadas Sul)

Avenida das Nações, Quadra 807, Lote 25

70415-900 Brasília-DF

Tel.: +55-61-34427000

Fax: +55-61-34437508

E-Mail: info@bras.diplo.de

Web: http://www.brasilia.diplo.de

Österreichische Botschaft

SES (Setor de Embaixadas Sul)

Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 40

70426-900 Brasília-DF

Tel.: +55-61-34433111

Fax: +55-61-34435233

E-Mail: brasilia-ob@bmeia.gv.at

Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/brasilia.html

Schweizerische Botschaft

SES (Setor de Embaixadas Sul)

Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 41

70448-900 Brasília-DF

Tel.: +55-61-34435500

Fax: +55-61-34435711

E-Mail: bra.vertretung@eda.admin.ch

Web: http://www.eda.admin.ch/brasilia

Elektrizität

Die Stromspannung schwankt je nach Region zwischen 110 Volt und 220 Volt, im Zweifel sollte man besser nachfragen. Große Hotels haben oft beide Anschlüsse. Sicherheitshalber sollte man einen Adapter für US-Stecker mitnehmen.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Die wichtigsten brasilianischen Flughäfen, die von Europa aus direkt angeflogen werden, sind: São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Recife, Fortaleza und Natal. Die Flugzeit beträgt 9-12 Std.

Lufthansa (http://www.lufthansa.de) und Swiss (http://www.swiss.ch) bieten tgl. Direktflüge u.a. von Frankfurt, München und Zürich nach São Paulo an. TAP Portugal (http://www.flytap.com) fliegt tgl. von Lissabon nach Rio de Janeiro, São Paulo, Recife, Salvador, Fortaleza, Natal, Brasília und Belo Horizonte. Die brasilianische TAM (http://www.tam.com.br) bietet jeden Tag Nonstop-Flüge zwischen Frankfurt und São Paulo an. British Airways (http://www.britishairways.com) fliegt tgl. ab London nach Rio und São Paulo, Ibéria (http://www.iberia.com) ab Madrid tgl. nach Rio und São Paulo. KLM (http://www.klm.com) fliegt tgl. ab Amsterdam nach São Paulo, Air France (http://www.airfrance.de) tgl. ab Paris nach Rio und São Paulo und Condor (http://www.condor.de) u.a. von Frankfurt und München 3x wöchentlich nach Fortaleza, sowie 2x wöchentlich nach Recife und Natal.

Reisen im Land

Wer mehrere Inlandsflüge plant, kann (nur vor Reiseantritt im Heimatland) zusammen mit dem Langstreckenflug den nicht übertragbaren Brasil Airpass der brasilianischen Fluggesellschaft TAM erwerben (leichter Aufpreis, wenn der Langstreckenflug nicht mit der TAM gebucht wird). Dieser gilt für fast das gesamte brasilianische Streckennetz der TAM und berechtigt innerhalb von 30 Tagen zu vier bis höchstens neun Inlandsflügen beliebiger Reichweite, wobei keine Strecke zweimal in einer Richtung geflogen werden darf. Bei einer Umsteigezeit unter vier Stunden gilt der Stopp als Transfer, nicht als Ziel. Weitere brasilianische Fluggesellschaften sind Avianca, Azul, Gol und Trip. Außerdem gibt es regionale Fluglinien wie Meta, Pantanal, Puma Air, Rico, TAF und Webjet.

Die Fernbusse der großen Busgesellschaften sind topmodern und komfortabel, am luxuriösesten sind die nachts verkehrenden Leito-Busse (Liegebusse). Auch die Semi-Leitos („Halb-Liegebusse“) mit geringerem Neigungswinkel sind gut, einfacher dagegen die Typen Executivo und Convencional. Die vorderen Plätze sind stets die besten. Für den Passagierschein wird die Reisepassnummer benötigt. Die Klimaanlagen sind oft eisig. Bei den meisten Busgesellschaften ist inzwischen ein Ticketkauf übers Internet möglich. Wichtige Busgesellschaften sind Águia Branca, Bomfim, Eucatur, Guanabara, Gontijo, Itapemirim, Kaiowa, Nordeste, Progresso, Real Expresso.

Auf dem Amazonas sowie im Parnaiba-Delta, auf dem Rio São Francisco sowie auf einigen Abschnitten des Rio Paraná verkehren Schiffe (auf Fahrtüchtigkeit achten!). Geschlafen wird meist in Hängematten an Deck, größere Boote haben auch Kajüten.

Die Eisenbahn spielt in Brasilien für Passagierverkehr kaum eine Rolle. Ausnahmen sind die Touristenstrecken zwischen Curitiba und Paranaguá bzw. die Pantanal-Bahn (http://www.pantanalexpress.com).

Einen Mietwagen sollte man nur für Strecken in Betracht ziehen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen sind. Autofahren ist aus vielen Gründen in Brasilien wesentlich gefährlicher als in Deutschland. Der internationale Führerschein ist vorgeschrieben, die Promillegrenze liegt bei 0,0 %.

Die Großstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Recife und Porto Alegre haben ein gut funktionierendes U-Bahn-Netz. Taxifahren ist in der Regel billiger als in Mitteleuropa.

Besucher des Bundesstaates Maranhão im Nordosten von Brasilien sollten keine Busse benutzen und vor allem in der Hauptstadt São Luis erhöhte Vorsicht walten lassen, denn hier kam es in letzter Zeit immer wieder zu Angriffen auf Polizeistationen und öffentliche Verkehrsmittel.

Praktische Hinweise

Trinkgeld

Die meisten Restaurants berechnen automatisch 10 % Trinkgeld. Es gilt als arrogant, Münzen auf dem Tisch zurückzulassen. Die besseren Hotels schlagen oft Service-Gebühren von 5-15 % auf den Endbetrag auf. Ist die (offiziell eigentlich freiwillige) Taxa de Serviço (Trinkgeld) enthalten, entfallen weitere Zahlungen. In Taxis und bei kleineren Dienstleistungen rundet man auf den nächsten vollen Real auf. Träger am Flughafen und im Hotel erwarten etwa 2 BRL pro Gepäckstück.

Einreisebestimmungen

Besucher aus der EU und der Schweiz benötigen einen für noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise füllt man eine Einreisekarte (Cartão de Entrada/Saída) aus, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss (am besten getrennt vom Pass). Der Aufenthalt als Tourist in Brasilien wird für 90 Tage gewährt, kann aber vor Ablauf dieser Frist bei der Polícia Federal einmal um weitere 90 Tage verlängert werden. Den brasilianischen Behörden steht es allerdings zu, die geplante Aufenthaltsdauer zu verkürzen. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, sollte vor Reiseantritt unbedingt ein Visum beantragt werden. Deutsche mit der zusätzlichen brasilianischen Staatsbürgerschaft müssen mit dem brasilianischen Reisepass einreisen. Allerdings erlischt die deutsche Staatsbürgerschaft beim Wiedererwerb der brasilianischen Staatsbürgerschaft (wenn bspw. ein brasilianischer Reisepass oder Personalausweis beantragt wird) ohne der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die zuständige deutsche Behörde. Allein oder in Begleitung Dritter bzw. eines Elternteils reisende Minderjährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit benötigen eine schriftliche Reisegenehmigung der Eltern, die von einem brasilianischen Konsularbeamten, einer brasilianischen Auslandsvertretung oder einem brasilianischen Notariat (Cartório) beglaubigt sein muss. Alle Reisenden müssen über ein Rückflug- oder Weiterreiseticket sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt verfügen.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Zeit

In Brasilien gibt es drei Zeitzonen: Im größten Teil des Landes (Süden, Südosten und Nordosten sowie im Zentralen Westen und in den Amazonas-Staaten Tocantins, Amapá und Pará) gilt die Brasília official time (BRT; Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 und Universal Time Coordinated (UTC) -3 Stunden). In Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Roraima, Rondônia, Acre und im Bundesstaat Amazonas gilt die Brasília time -1 (MEZ -5 und UTC -4 Stunden), auf dem Archipel Fernando de Noronha gilt die Brasília time +1 (MEZ -3 und UTC -2 Stunden). Zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar wird in einigen Teilen Brasiliens auf Sommerzeit (also plus eine Stunde) umgestellt (Süden, Südosten, Brasilia, Rio de Janeiro und São Paulo), nicht aber im Nordosten und Norden.

Zollbestimmungen

Kleidung und Gegenstände des persönlichen Gebrauchs dürfen in Brasilien zollfrei eingeführt werden, ebenso Gegenstände bzw. Geschenke bis zum Wert von 500 USD (bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg 300 BRL) sowie Duty-free-Artikel im Wert von bis zu 500 USD (aktuelle Infos auf Englisch unter http://www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm). Weiterhin ist die Einfuhr von 400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren und 2 l alkoholischen Getränken zollfrei möglich. Pro Person darf ein elektronisches Gerät (z.B. Digitalkamera) abgabefrei eingeführt werden. Nicht in Brasilien hergestellte Notebooks oder Handys müssen offiziell bei der Einreise registriert und auch wieder ausgeführt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist ein polizeiliches Dokument (boletim de ocorrência) beizubringen. Die Einfuhr von Bargeld im Wert von über 10.000 BRL muss deklariert werden. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln und von exportiertem brasilianischem Alkohol ist grundsätzlich verboten, Tiere und Pflanzen unterliegen bestimmten Restriktionen.

Die Ausfuhr von ungeschliffenen Edelsteinen, bestimmten Mineralien, Fossilien, einheimischen Samen, wild lebenden Tieren (z.B. Papageien) und Pflanzen ist nicht erlaubt. Auch harmlos erscheinende Souvenirs aus seltenen Tier- und Pflanzenarten, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, sind illegal. In Brasilien für den Privatgebrauch erworbene Güter dürfen bis zu einem Betrag von 2.000 USD als Gepäck ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% und Geschenke im Wert von bis zu 300 CHF einführen.

Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Menschen mit Behinderung

Auch in Brasilien sind behindertengerechte Einrichtungen im Kommen, besonders in beliebten Urlaubsorten und Touristenhotels. Einige Metrostationen sind behindertengerecht gestaltet, leider aber nicht die Busse. Besonders abseits der touristischen Zentren stoßen Rollstuhlfahrer auf erhebliche Probleme. Dafür sind die Brasilianer in der Regel sehr hilfsbereit. Ein positives Beispiel für behindertengerechten Zugang bietet der Zuckerhut in Rio de Janeiro.

Mobility International Schweiz

Amthausquai 21

4600 Olten

Tel.: +41-62-2068835

Fax: +41-62-2068839

E-Mail: info@mis-ch.ch

Web: http://www.mis-ch.ch

Information im Heimatland

Brasilianisches Fremdenverkehrsamt (D, A, CH)

Börsenplatz 4

60313 Frankfurt am Main

Tel.: +49-69-97503251

Fax: +49-69-97503200

E-Mail: ebt.de@embratur.gov.br

Web: http://www.braziltour.com

Feiertage

Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Carnaval (Februar/März); Paixão de Cristo (Karfreitag, März/April); Tiradentes (Gedenktag für den Nationalhelden Tiradentes, 21. April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag, 7. September); Nossa Senhora da Aparecida (Maria Erscheinung - Schutzpatronin Brasiliens, 12. Oktober); Finados (Allerseelen, 2. November); Proclamação da República (Tag der Proklamation der Republik, 15. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).

An den gesetzlichen Feiertagen haben Schulen, Banken, Behörden und Fabriken geschlossen; viele Supermärkte, Apotheken und kleinere Geschäfte bleiben jedoch geöffnet.

Feste & Veranstaltungen

1. Januar Procissão de Nosso Senhor Bom Jesus dos Navegantes wird in Salvador de Bahia mit einer großen Schiffsprozession vom alten Hafen bis zur Kirche Igreja e Hospício da Boa Viagem begangen, wo das eigentliche Fest mit Tanz, verschiedenen Aufführungen und jeder Menge traditionellem Essen stattfindet.

Lavagem do Bonfim ist eine der wichtigsten christlich-afrikanischen Veranstaltungen im Jahr mit anschließendem Volksfest, bei der die Einwohner von Salvador de Bahia ihre blütenweiße Candomblé-Kleidung anziehen, einen 8 km langen Marsch durch die Stadt vornehmen und die Treppenstufen der Bonfim-Kirche rituell reinigen.

Februar Am 2. Februar versammeln sich zu Ehren der Meeresgöttin zahlreiche Menschen am Strand von Salvador de Bahia, um gemeinsam die Festa de Iemanjá zu begehen, indem sie Opfergaben zu Wasser lassen und anschließend ein großes Fest mit Musik, Tanz, Speis und Trank veranstalten.

Der farbenfrohe und für seine heißen Rhythmen, Tänze sowie fröhliche Musik bekannte brasilianische Karneval wird am größten in Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Recife/Olinda und São Paulo gefeiert.

März/April Das Festival de Teatro ist ein mehrtägiges Theater-Festival in Curitiba, das wundervolle Inszenierungen brasilianischer Künstler hervorbringt (http://festivaldecuritiba.com.br).

Freunde der Oper zieht es zum Festival Amazonas de Ópera in Manaus, wo sie mit einem umfangreichen Aufführungsangebot empfangen werden (http://www.amazonasfestivalopera.com).

Auf der São Paul Fashion Week, dem größten Modeevent Südamerikas, werden alljährlich die neuesten Modekreationen präsentiert (http://ffw.com.br/spfw).

Mai Ganz São Paulo steht im Zeichen der Virada Cultural, einem großen Kulturfest, das am ersten Mai-Wochenende mit Konzerten und Theateraufführungen veranstaltet wird (http://www.viradacultural.org).

Mai/Juni Während der Festa do Divino Espírito Santo verwandelt sich Pirenópolis in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Turnieren, Tänzen und der Aufführung der Geschichte des Festes.

Juni Im Juni werden im ganzen Land die Festas Juninas ausgerichtet, auf denen Folklore getanzt, Spiele gespielt und reichlich traditionelles Essen verzehrt wird.

Im Maranhão-Gebiet gehören die Bumba-meu-boi-Feste, auf denen mit traditionellen Instrumenten musiziert und eine Theatervorführung mit Ochsenkostümen zum Besten gegeben wird, zu den spektakulärsten Veranstaltungen im Jahr.

Juli Fortal ist eine mehrtägige Samba-Veranstaltung in Fortaleza, die stark an den brasilianischen Karneval erinnert.

Das Festival de Dança in Joinville versetzt jedes Jahr mit hochkarätigen Tanzaufführungen aus unterschiedlichen Kategorien wie Ballett und Folklore zahlreiche Zuschauer in Begeisterung (http://www.festivaldedanca.com.br).

August Das Festival de Gramado in der gleichnamigen Stadt ist das größte Filmfest Lateinamerikas und zeigt sowohl nationale als auch internationale Produktionen (http://www.festivaldegramado.net).

Oktober Am zweiten Sonntag im Oktober findet die berühmte Procissão do Círio de Nazaré in Belém statt, auf der die festliche Prozession den Höhepunkt bildet.

Auch in Brasilien ist das Oktoberfest bereits angekommen und wird mit Dirndl und Co. jedes Jahr in Blumenau gefeiert.

Dezember Unter dem Namen Carnatal findet in Natal auch im Dezember noch ein großes Karnevalsspektakel statt.

Am 4. Dezember wird in Salvador de Bahia die Festa de Santa Bárbara ausgerichtet, ein traditionelles Straßenfest mit farbenprächtigen Umzügen.

Zu Réveillon, dem brasilianischen Silvester, werden im ganzen Land große Feste organisiert; die Copacabana-Strandparty in Rio de Janeiro ist legendär.

Praktische Hinweise

Impfungen

Brasilien verlangt bei der direkten Einreise aus Europa keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung, wohl aber bei der Einreise aus dem Nachbarland Kolumbien. Das brasilianische Gesundheitsministerium empfiehlt die Gelbfieberimpfung für Reisen in folgende Staaten: Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima, and Tocantins und des Weiteren für bestimmte Gebiete in folgenden Staaten: Bahia, Paraná, Piauí, Rio Grande do Sul, Santa Catarina, and São Paulo. Die Impfung wird auch für den Besuch der Iguaçu-Wasserfälle empfohlen. Wer lediglich die Küstenstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Salvador, Recife und Fortaleza besuchen möchte, braucht sich nicht impfen zu lassen.

Zu empfehlen ist weiterhin ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt von über vier Wochen auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Hohes Malariarisiko besteht u.a. im Amazonasgebiet, in Maranhão, Mato Grosso und Pará. Dagegen ist das Risiko in den Stadtgebieten von Porto Velho, Manaus und Santarém gering. Die Städte an der Ostküste (inklusive Fortaleza) sind malariafrei. Gegen das in letzter Zeit wieder verstärkt auftretende Denguefieber hilft nur ein konsequenter Mückenschutz.

Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Ärztliche Versorgung

Die privatärztliche Versorgung in Krankenhäusern und Praxen ist in den größeren Städten auf europäischem Niveau, auf dem Land dagegen nicht. Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung inklusive Rücktransport ins Heimatland ist unabdingbar. Meist muss man die oft hohen Kosten im Land erst einmal selbst begleichen. Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz stellen vor Ort auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung.

Homosexualität

Besonders in den großen Städten zeigt sich Brasilien gegenüber schwulen und lesbischen Reisenden recht aufgeschlossen. In den ländlichen Regionen geht es konservativer zu; daher empfiehlt sich dort ein diskreteres Verhalten. In Rio de Janeiro und São Paulo gibt es eine gut entwickelte Szene, und auch Salvador ist ein beliebtes Ziel für Gays. Lokale Informationen liefert der Rio Gay Guide (http://www.riogayguide.com). In Salvador publiziert das Centro Cultura, Rua do Sodre 45 (Nähe Museu de Arte Sacra) einen Führer zur Schwulenszene in der Stadt. Am São Paulo Pride March im Mai nehmen über 2 Mio. Menschen teil, und auch der Rio de Janeiro Pride March im Juni an der Copacabana ist außerordentlich populär. Ein weiteres Gay-Festival ist Mix Brasil (http://www.mixbrasil.uol.com.br).

Öffnungszeiten

Allgemeine Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9-18 Uhr mit einer Mittagspause irgendwann zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr. Geschäfte öffnen auch am Samstag bis etwa 13 Uhr. Die großen Einkaufszentren haben wesentlich länger (bis 22 Uhr) und auch am Sonntag (dann meist kürzer) geöffnet. Behörden öffnen Mo-Fr von 11-18 Uhr, Postämter Mo-Fr von 9-17 Uhr und Sa von 9-13 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 10-16 Uhr oder 16.30 Uhr geöffnet. Geldautomaten sind in der Regel zwischen 6 und 22 Uhr in Betrieb. Museen sind meist am Montag und an Feiertagen geschlossen.

Frauen allein unterwegs

Alleinreisende Frauen müssen sich auch in Brasilien auf eine gehörige Dosis lateinamerikanischen Machismo gefasst machen, der hier jedoch etwas milder ausfällt als beispielsweise in den nördlichen und westlichen Nachbarländern. Es empfiehlt sich, die Kleidung trotz des warmen Klimas nicht so knapp und provokant zu wählen wie die Brasilianerinnen, die es gelernt haben, mit anzüglichen Sprüchen und plumper Anmache souverän umzugehen. Auf die allgegenwärtige Frage, wo denn der Ehemann abgeblieben sei, sollte Frau stets eine schlagfertige Antwort parat haben (wahr muss sie ja nicht sein). Auch wenn es dem Ego schmerzt, sollte sich jede Frau im Klaren darüber sein, dass mancher spontane Heiratsantrag eher dem Geldbeutel als dem umwerfenden Aussehen gilt. Alles in allem ist Brasilien für weibliche Singles aber kein Problem. Ausgehen sollten Frauen abends allerdings doch lieber mit ein paar vertrauenswürdigen Bekannten. Regel Nummer eins: Eine humorvolle Abfuhr wird viel leichter hingenommen als eine aggressiv-direkte.

Geld und Devisen

Der 1994 eingeführte Brasilianische Real (R$; ISO-4217-Code: BRL) hat zum Leidwesen vieler Reisender sowohl gegenüber dem Euro als auch dem Dollar an Wert gewonnen. Es gibt Geldscheine im Wert von 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 BRL und Münzen im Wert von 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos sowie eine Ein-Real-Münze, die der Ein-Euro-Münze fast ein wenig zu sehr ähnelt. Es empfiehlt sich, nach Brasilien Bargeld (EUR bzw. CHF) sowie eine Kreditkarte und eine EC-Geldkarte (Maestro/Cirrus) mitzunehmen, denn mit beiden kann man – Geheimnummer vorausgesetzt – an brasilianischen Geldautomaten Bargeld abheben, allerdings aus Sicherheitsgründen meist nur zwischen 6 und 20/22 Uhr. Maximal rückt der Automat 1.000 BRL pro Tag heraus (u.a. bei Banco do Brasil und HSBC). Außerdem kann man mit der EC-Geldkarte auch in vielen Restaurants, Hotels und Geschäften bezahlen. Reiseschecks werden in Brasilien fast nirgendwo angenommen. Bargeld kann man in Banken oder - wesentlich unkomplizierter - in einer Wechselstube (Casa de Câmbio) umtauschen, die auch samstags geöffnet hat. Tagesaktuelle Wechselkurse findet man im Internet z.B. unter http://www.oanda.com.

Essen & Trinken

São Paulo und Rio de Janeiro sind inzwischen kulinarische Hochburgen Südamerikas, und allmählich entdecken junge brasilianische Küchenchefs die reichen gastronomischen Traditionen ihres großen Landes. Hier mischen sich indianische, afrikanische und portugiesische Einflüsse. Zwar sind saftige Steaks und der herzhafte Bohneneintopf Feijoada noch immer Leibspeisen der Einheimischen, doch liebt man inzwischen auch im Süden die aus Salvador stammende Art, Meeresfrüchte „afrikanisch“ mit Kokosmilch, Dendê-Palmöl und viel Pfeffer zuzubereiten. Besonders gut schmeckt es in Belém, wo ungemein leckere Amazonasfische, Büffelkäse und Pato no tucupi (Ente in einer gelben Brühe aus Maniokwurzeln) auf den Tisch kommen.

In São Paulo, wo eine große Gemeinde japanischer Einwanderer lebt, liebt man natürlich Sushi und Sashimi, doch auch die italienische Küche feiert hier Triumphe, und als besonders „in“ gilt derzeit die peruanische Küche. Nachspeisen bereitet man in Brasilien oft mit exotischen Früchten zu. Als Abschluss darf der starke Cafezinho, ein schwarzer Espresso, natürlich nicht fehlen.

Getrunken wird gutes, einheimisches Bier wie Bohemia, Antárctica, Brahma und Devassa, und das gerne als „chope“ frisch vom Fass. Auch die berühmte Caipirinha, die man in Brasilien auch mit anderen Früchten als Limetten kombiniert sowie erfrischende Säfte und Batidas aus exotischen Früchten, werden gern getrunken. An Strandbuden ist das frische, eisgekühlte Kokoswasser nicht zu schlagen, doch wird hier auch so manch ein Gläschen Cachaça (Zuckerrohrschnaps) pur weggeschluckt. Der Süden des Landes bringt sehr bemerkenswerte Weine hervor.

Klima & Reisezeit

Brasilien liegt zum allergrößten Teil in tropischen Regionen. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, allerdings deutlich weniger ausgeprägt. Die südlichen und südöstlichen Regionen - inklusive Rio und São Paulo - besucht man am besten in den Monaten März und November/Mitte Dezember. Zwischen Ende Dezember und Februar ist es meist heiß, aber auch feucht. Außerdem ist in der Zeit zwischen Weihnachten und Karneval halb Brasilien im Urlaub, was die Preise in die Höhe schießen lässt. Die Wintermonate (Juni bis September) fallen in São Paulo und Belo Horizonte recht kühl aus. In Rio kann dann ein Tag grau und regnerisch, der nächste aber warm und sonnig sein. Den Pantanal besucht man am besten in der Trockenzeit zwischen April und September. Am Amazonas ist es eigentlich immer heiß und feucht. Hauptregenzeit ist zwischen Januar und April. Am wenigsten regnet es zwischen Juli und November, die Flüsse erreichen ihre Höchststände zwischen März und Juni.

Der Nordosten zwischen Porto Seguro und Natal bleibt das ganze Jahr über warm, wobei gerade die Paulistas im Juli gerne ihrem Winter entfliehen, um hier Urlaub zu machen. An der Küste fallen die heftigsten Niederschläge zwischen Mai und Juli, während es an der Nordküste zwischen Natal und São Luis zwischen Januar und Mai am meisten regnet. Die beste Reisezeit ist zwischen August und Mitte Dezember sowie von März bis Juni.

Praktische Hinweise

Telefon

Das brasilianische Telefonnetz ist gut ausgebaut und privatisiert. Es gibt viele regionale und einige nationale Telefonanbieter. Bei Ferngesprächen muss daher nach der Null die Kennzahl einer Telefongesellschaft eingesetzt werden. Am besten verwendet man die Kennzahlen 21 (Embratel), 23 (Intelig) oder 31 (Oi), mit denen man in ganz Brasilien und ins Ausland telefonieren kann. Ein Beispiel: Wer die Nummer 12345678 in Rio anrufen möchte, müsste 0xx21-12345678 wählen, wobei die Platzhalter für die Kennzahl der gewählten Telefongesellschaft stehen. Hat man sich beispielsweise für Intelig entschieden, müsste man 02321-12345678 wählen. Die Ortsvorwahl ist in Brasilien immer zweistellig. Rio de Janeiro hat z.B. die Vorwahl 21, São Paulo 11. Alle Festnetz- und Handynummern sind achtstellig.

Öffentliche Telefonzellen stehen an jeder Straßenecke. Wegen ihrer Form heißen sie im Volksmund Orelhão („großes Ohr“). Sie funktionieren mit Telefonkarten, die man an Kiosken oder in Geschäften kaufen kann. Üblicherweise enthalten die Telefonkarten 20, 40 oder 50 Einheiten. Wer mit dem eigenen (simlockfreien) Handy telefonieren will, besorgt sich am besten bei einer brasilianischen Mobiltelefongesellschaft eine Prepaidkarte. Manchmal wird Ausländern der Verkauf verweigert, weil diese nicht die vorgeschriebene CPF-Steuernummer angeben können. Dann hilft aber meist ein brasilianischer Freund weiter. Die großen vier Mobiltelefonanbieter sind: Tim (http://www.tim.com.br), Vivo (http://www.vivo.com.br), Claro (http://www.claro.com.br) und Oi (http://www.oi.com.br). Handynummern beginnen mit den Ziffern 8 oder 9. Sie tragen die Vorwahl des Ortes, in dem der Chip gekauft wurde.

Sonstiges

Unbedingt ein paar Worte Portugiesisch lernen! Jeder noch so klägliche Versuch wird überschwänglich gewürdigt und das insbesondere dann, wenn man auch die weichen „dschi“-Laute hinbekommt.

In Brasilien herrscht Ausweispflicht, doch geben sich kontrollierende Polizisten meist mit einer Kopie des Passes zufrieden, der sicher verwahrt im Hotelsafe liegt.

Nicht mit einer teuren Uhr oder Kamera herumlaufen! Wer unbedingt mit einer Spiegelreflexkamera fotografieren will, packt diese bestenfalls in eine Tüte oder preisgünstige Tasche ohne Logo.

Nicht abends oder gar nachts an einen einsamen Strand gehen! Das ist selbst an der Copacabana einfach zu gefährlich, wo der nächste Polizist oft nur 100 m entfernt ist.

Keinesfalls Brasiliens Überlegenheit im Fußball anzweifeln!

Sich informieren, was in der letzten Folge der gerade angesagtesten Telenovela passiert ist. Leichter kommt man in Brasilien nicht mit anderen ins Gespräch!

Als Frau nicht „oben ohne“ an den Strand gehen! Der Unterschied zwischen nackt und „Zahnseide“ mag winzig erscheinen, er ist es aber nicht.

Toilettenpapier nie in die WC-Schüssel werfen, sondern in den Behälter daneben (das erspart viel Kummer!).

Kriminalität

Im ganzen Land kommt es immer wieder zu Überfällen und Gewaltverbrechen. Besonders hoch ist die Kriminalitätsrate in den Elendsvierteln der größeren Städte wie Rio de Janeiro, São Paulo, Belém, Recife und Salvador; Entführungen, Eigentumsdelikte und auch bewaffnete Auseinandersetzungen sind hier an der Tagesordnung. Besondere Vorsicht ist in weniger belebten Straßen, an einsamen Stränden und Zubringerautobahnen zum Flughafen geboten. Taxis sollten immer telefonisch bestellt werden (z.B. vom Flughafengebäude aus). Es ist ratsam, Wertgegenstände wie Kameras, Laptops oder hochwertigen Schmuck nicht offen zur Schau zu tragen. Geldabheben ist in Banken und Einkaufszentren sicherer als am Flughafen. In Diskotheken und Lokalen sollte man stets sein Getränk im Auge behalten.

Insbesondere abends am Wochenende ist ein Aufenthalt im Stadtzentrum von Rio de Janeiro und an den Strandpromenaden (v.a. entlang der Copacabana) nicht zu empfehlen, da es immer wieder zu Überfällen auf Touristen und zu Diebstählen kommt. Im Notfall kann es sinnvoll sein, möglichst keinen Widerstand zu leisten, da viele Täter vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken.

Haustiere

Für die Einfuhr von Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) muss ein amtstierärztliches Zeugnis vorgelegt werden, das nicht älter als sieben Tage sein darf und welches bescheinigt, dass das Tier frei von Infektionskrankheiten ist. Außerdem wird der Nachweis einer Tollwutimpfung verlangt. Alle Bescheinigungen müssen von der Konsularabteilung der brasilianischen Botschaft in Berlin oder einem zuständigen Generalkonsulat kostenpflichtig beglaubigt werden. Lebende Vögel dürfen nicht eingeführt werden; andere Tierarten unterliegen der Genehmigung des brasilianischen Landwirtschaftsministeriums (http://www.agricultura.gov.br).

Für die Wiedereinreise in die EU ist eine Blutuntersuchung (Tollwutantikörpertest) erforderlich, die bereits rechtzeitig (i.d.R. 3 Monate) vor der Reise im Heimatland durchgeführt werden sollte. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Reise bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung über die jeweils gültigen Bestimmungen.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Im Zuge der Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft wurde auch Belo Horizontes internationaler Flughafen Tancredo Neves (CNF/SBCF) in Confins modernisiert und ausgebaut. Er befindet sich ca. 40 km nördlich des Stadtzentrums. Stündlich gibt es mehrere Verbindungen von und nach São Paulo und Rio de Janeiro. Ein einfacher Flug mit GOL oder TAM ist aus dem deutschsprachigen Raum ab ca. 110 EUR buchbar (http://www.tam.com.br, http://www.voegol.com.br).

Wichtig ist es zu wissen, dass es wie in den meisten brasilianischen Großstädten auch hier zwei Flughäfen gibt. Der zweite heißt Pampulha und bedient nur Verbindungen innerhalb des Bundesstaates Minas Gerais. Reisende sollten sich also unbedingt den Namen des richtigen Flughafens merken. Ab dem Ankunftsterminal Tancredo Neves fahren ständig Express-Busse in die Innenstadt oder nach Pampulha, wo sich auch das Stadion befindet. Weitere Infos unter:

http://www.infraero.gov.br/index.php/us/airports/minas-gerais/tancredo-airport.html.