Urlaub auf Barbados, eine Traumreise in die Karibik

Die Karibikinsel Barbados ist die östlichste der Kleinen Antillen und ein ideales Ziel für den perfekten Urlaub. Die Distanz zu Nachbarinseln wie St. Lucia, Grenada oder Tobago beträgt nie mehr als maximal 250 km. Die beste Reisezeit liegt passenderweise zwischen Dezember und April - wenn es in unseren Breiten noch empfindlich kalt sein kann. Bei durschnittlichen 26° Wassertemperatur steht also einem ausgedehnten Strandurlaub nichts im Wege.
Die Bewohner von Barbados sind offen und sehr freundlich, die Orte und Städte bunt und lebensfroh. Dazu kommt eine reizvolle Landschaft: Tropische Vegetation im Landesinneren, idyllische Küsten, große Korallenriffe sowie seltene Tierarten wie Affen, Mungos, Kolibris und fliegende Fische können in Barbados entdeckt werden. In den Frühlingsmonaten kommen sogar Meeresschildkröten zur Eiablage auf die Insel. Auch architektonisch hebt sie sich von den restlichen Antillen-Inseln ab, denn Barbados ist die einzige Insel der Region, auf der noch sehr viele Bauwerke aus der englischen Kolonialzeit erhalten sind.

Barbados, Tipps für den Urlaub

Tropische Gewächse säumen die feinen Sandstrände von Barbados, seichte Wellen rollen an Land und umspülen die Füße zahlreicher Urlauber, die hier zeitweilig einem Stück Paradies auf Erden begegnen. Die Gemütlichkeit der Einwohner ist ansteckend und so lässt es sich auf dem Eiland hervorragend aushalten, ohne viel zu tun.

Neben entspannenden Stunden am Strand unter den goldenen Strahlen der Sonne, lässt sich die Zeit auf Barbados aber auch mit vielfältigen Aktivitäten füllen. So verschlägt es den einen oder anderen während seines Aufenthaltes nicht selten in einen der kleinen Inselorte oder an einen der sehenswerten Naturschauplätze. In der Animal Flower Cave im Norden der Insel lassen sich bspw. bunte Seeanemonen, im Barbados Wildlife Reserve wilde Tiere wie der seltene grüne Affe und im Naturschutzgebiet Chancery Lane Swamp zahlreiche Zugvögel, Blaureiher, Fregatten und Pelikane bewundern. Botanische Gärten, wie der Welchman Hall Gully’s zeigen seltene Früchte und Pflanzen - im Queens Park von Bridgetown befindet sich sogar ein alter afrikanischer Affenbrotbaum, dessen Stamm so mächtig ist, dass es 15 Menschen bedarf, um ihn zu umfassen.

In der Hauptstadt gibt es neben dem einen von insgesamt zwei auf der Insel befindlichen Affenbrotbäumen beeindruckende Kolonialbauten, einige Gotteshäuser, das Barbados Museum und die Statue von Lord Nelson zu sehen. Shoppingliebhaber verlieren nicht selten ihr Herz an eines der Einkaufszentren auf der Broad Street, in denen US-amerikanische Waren häufig zu einem Bruchteil des üblichen Preises angeboten werden. Wer einen anderen Blickwinkel einnehmen möchte, sollte sich auf den Mount Hillaby begeben, der atemberaubende Aussichten bis an die West-, Nord- und Ostküste freigibt. Die wundervolle und artenreiche Vegetation, die tollen Schnorchel- und Tauchspots mit Papageienfischen, Barrakudas und fliegenden Fischen sowie die freundlichen Inselbewohner sind aber bei Weitem nicht alles, was Barbados zu einem Traumurlaubsziel macht.

Klima & beste Reisezeit

Das ganze Jahr über scheint die Sonne über Barbados und erhitzt die Luft auf Temperaturen zwischen 20 und 30 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Kühle, dauerhaft wehende Passatwinde schwächen die hohen Temperaturen ab und sorgen für angenehme klimatische Bedingungen, die gemeinsam mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 °C beste Voraussetzungen für einen Badeurlaub schaffen. Zwischen Juni und November herrscht jedoch Regenzeit und auch Hurrikane sind dann möglich. Die beste Zeit für eine Barbados-Reise liegt zwischen Dezember und Mitte April.

Essen & Trinken im Urlaub

Tropisch exotisch - so lässt es sich auf Barbados schlemmen. Reichlich einheimisches Obst, wie Papaya, Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocado und Kokosnuss sind zu jeder Tageszeit und überall erhältlich. Barbados' Küche ist von Fisch und Meeresfrüchten geprägt und so wundert es nicht, dass der in den Gewässern vor der Insel weit verbreitete fliegende Fisch als Nationalgericht gilt. Aber auch Markrele, Hummer, Garnelen, Red Snapper, Thun- und Schwertfisch, Mahi-Mahi, Schildkröten und viele andere Meerestiere wie ein Fisch namens Dolphin, der aber nicht mit dem gleichnamigen Meeressäuger verwandt ist, stehen auf der Speisekarte zur Auswahl. Gewürzt wird gerne mit einer Mischung aus Chili und Tymian, die Brotfrucht bildet die Basis verschiedener Gerichte.

Als besondere Delikatesse gelten die Eier des weißen Seeigels, aber auch die durch afrikanische Sklaven beeinflussten Gerichte werden gerne gegessen, wie z.B. Pepperpot-Stew, ein Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, der mit Chili, Nelken und Zimt verfeinert wird oder Cou Cou, ein Maispüree mit Okraschoten, das häufig als Beilage serviert wird. Zu den gängigen Nachspeisen zählen Foo Foo aus Kochbananen und das im Bananenblatt gedünstete Conkies aus Maismehl, Süßkartoffel, Kokosnuss, Kürbis und Rosinen.

Der Barbados-Rum ist Nationalgetränk und gehört zu den besten Rumsorten der Welt. Er wird entweder auf Eis oder als Cocktail getrunken. Empfehlenswert sind auch die frisch gepressten Fruchtshakes und Mauby, ein bitter-süßes Getränk, das aus dem Sud gekochten Rindenextraktes gewonnen wird.