Bahamas

Die Bahamas sind ein Inselstaat, der geografisch zu den Westindischen Insel gehört. Zu den Bahamas gehören viele größere und kleinere Inseln sowie unzählige Korallenriffe, auch Cays genannt. Etwa 30 der über 700 Inseln im Atlantik sind bewohnt. Auf der Insel New Providence Island leben die meisten Einwohner, dort befindet sich auch die Hauptstadt Nassau. Die größte Insel ist Andros. Auf den Bahamas, die 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt wurden, gibt es außerdem 22 Nationalparks mit geschützten Land- und Meeresgebieten.

Inseln Bahamas

Die Bahamas sind mit unzähligen Inseln und Riffen das ideale Traumziel der Luxusklasse. Das beliebte Reiseziel besticht mit seichten, flach abfallenden Inseln, Palmen im Hinterland und einer bunten, artenreichen Unterwasserwelt. Das drittgrößte Riff der Welt und das längste Höhlensystem unter Wasser, im Lucayan Nationalpark gelegen, ziehen zahlreiche Taucher aus der ganzen Welt an. Die Hauptstadt Nassau bietet zudem einige informative Museen. Die bekanntesten Touristeninseln sind New Providence, Paradise Island, Cable Beach und Grand Bahama.

 

New Providence

Die Insel New Providence ist ein echtes Traumziel. Die Insel bietet viele Naturschönheiten, Kultur und Unterhaltung. Es gibt eine sehr gute touristische Infrastruktur. Das Stadtbild der Hauptstadt Nassau ist sehr reizvoll - viele Bauten aus der englischen Kolonialzeit wechseln sich mit neueren, bunten Gebäuden ab. Es gibt eine große moderne Einkaufspassage und viele Hotels. Sehenswert sind die Museen der Stadt, so Madame Tussaud’s und die Providence Gardens. Besucher erwarten zudem viele Sportmöglichkeiten wie Tauchen, Schnorcheln, Wasserski, Jetski, Kajakfahrten oder Bootsausflüge zu anderen Inseln. Ein Highlight Nassaus ist der berühmte Strohmarkt.

 

Paradise Island

Das Traumziel Paradise Island ist durch zwei Brücken mit der Nachbarinsel New Providence verbunden. Auf Paradise Island gibt es sehr viel zu erleben. Schöne Buchten, lange Strände und ursprüngliche Natur sind auf der Insel zu finden. Gäste können Ihre Seele an einem der Traumstrände baumeln lassen oder eine der zahlreichen Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten ausprobieren. Eine absolute Sehenswürdigkeit, gerade für Kinder, ist das Atlantis Resort - das größte Freiluftaquarium der Welt.


Länderinformationen Bahamas

Bahamas

Bei tropischen Temperaturen im Schatten einer Kokospalme vor sich hin träumen, baden in glasklarem Wasser, schwimmen mit Delfinen und jeden Tag eine neue Insel mit atemberaubender Natur erkunden - wo könnte das schöner sein als auf den Bahamas, dem Urlaubsparadies auf den Westindischen Inseln?

Der Inselstaat im Nordatlantik umfasst mehr als 700 Inseln, von denen zwar nur 30 bewohnt sind, die jedoch allesamt mit einer einzigartigen Idylle punkten. Man denke nur an die Blaue Lagune (Blue Lagoon Island) oder Paradise Island, die ihrem Namen mit ihrer paradiesischen Schönheit alle Ehre macht. Mehr als 2.400 Korallenriffe (Cays) und das mit einer Sicht von bis zu 60 m klarste Meereswasser der Welt bieten perfekte Voraussetzungen für unvergessliche Tauchausflüge.

In den Städten, allen voran in der Hauptstadt Nassau auf Providence Island, wandelt man bei einer Besichtigung der historischen Festungen Fort Charlotte, Fort Fincastle und Fort Montagu auf den Spuren der Geschichte des Archipels und taucht im Piratenmuseum ein in die Vergangenheit der Bahamas als Hochburg der Freibeuter. Lassen Sie sich ein auf ein Abenteuer der besonderen Art!

Steckbrief

Amtssprache: Englisch

Bevölkerung: rund 300.000 Einwohner

Hauptstadt: Nassau (rund 220.000 Einwohner)

Fläche: 13.940 km²

Vorwahl: +1242

Verwaltung: Seit 1973 sind die Bahamas ein souveräner Staat. Staatsoberhaupt ist die britische Königin, die durch einen Generalgouverneur vertreten wird. Regierungschef ist der Premierminister.

Währung: Bahama-Dollar (Abk.: B$; ISO-4217-Code: BSD)

Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -6 Stunden; zwischen März und November wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt.

Essen & Trinken

Wie zu erwarten, stehen Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten in der Küche der Bahamas auf der Speisekarte ganz oben - zum Beispiel in Form von gepökelten Seemuscheln, gedämpftem Fischfilet mit Jakobsmuscheln oder Muscheln in Eierteig. Auch überbackene Langusten, karibischer Seebarsch oder Red Snapper mit Zwiebeln und Tomaten sind beliebte Speisen. Als Nationalgericht gilt die „Conch“, eine rosafarbene Muschel, deren Fleisch man als Salat, kleingehackt in der Suppe, in Fett gebraten oder mit Zwiebeln, Tomaten und Peporoni als Conch-Burger verzehrt. Auch der „Grouper“, ein Zackenbarsch mit Risotto und Hülsenfrüchten, ist eine Spezialität auf den Bahamas.

Ein für die Bahamas typisches Dessert ist der „Guava Duff“, eine Mehlspeise nach althergebrachtem englischem Rezept, und der „Johnny Cake“, ein mit Butter überzogenes Maisbrot. Sehr schmackhaft sind auch der Kokosnuss-Rum-Pudding oder Seafood Crêpes, die es als pikante oder süße Variante gibt. Weißer Rum ist das beliebteste alkoholische Getränk der Bahamas - besonders der auf den Bahamas hergestellte Nassau Royal Rum wird gerne pur, zusammen mit Kaffee oder als Bestandteil verschiedener Cocktails genossen. Die meisten Lokale mit einheimischer Küche, aber auch zahlreiche internationale Restaurants befinden sich in der Hauptstadt Nassau auf Providence Island.

Klima & Reisezeit

Die Bahamas liegen in der subtropischen Klimazone; die Temperaturen im Sommer betragen durchschnittlich 28 °C, im Winter sinken sie selten unter 20 °C. Die fast ständig wehenden Passatwinde sorgen für ein angenehm warmes Klima mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Wassertemperaturen bewegen sich dank des warmen Golfstroms zwischen 23 °C (im Februar) und 29 °C (im August).

Die beste Reisezeit liegt zwischen September und Mai; die Temperaturen erreichen dann Durchschnittswerte von 21 bis 27 °C, wobei es auf den nördlichen Inseln durchweg etwa 5 °C kühler sein kann als auf den südlichen. In den Sommermonaten muss man sich auf eine höhere Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu 29 °C einstellen.

Shopping

Ob luxuriöse Designermode oder handgemachte Souvenirs - die Bahamas halten für jeden Shopping-Anspruch das richtige Angebot bereit. Auf der Insel New Providence ist die Hauptstadt Nassau und hier vor allem die Bay Street erste Anlaufstelle für einen Einkaufsbummel. Bulgari, Gucci, Cartier und alles andere, was Rang und Namen hat, ist hier ebenso vertreten wie kleine Souvenirläden und Geschäfte mit Handwerkskunst. Der örtliche Strohmarkt ist bekannt für seine vielfältigen, handgearbeiteten Strohprodukte, darunter Strohhüte, Taschen und Körbe, aber auch unzählige nicht aus Stroh gefertigte Erzeugnisse, wie Töpferwaren und Gewürze, werden mittlerweile hier angeboten (Handeln ist hier ausdrücklich erlaubt).

In Freeport auf Grand Bahamas Island gibt es ein paar Shoppingzentren und den internationalen Basar, der eine bunte Mischung an Geschäften, Cafés, Verkaufsständen etc. vereint und auf dem Verkäufer aus über 25 Nationen ihre Waren anbieten. Ein paar eher kleine Läden und Strohmärkte finden sich auch auf einigen Out Islands (den übrigen Inseln).

Und das Beste zum Schluss: Die Bahamas sind ein Zollfreigebiet, d.h. es werden keine Steuern auf die Einkäufe erhoben. Allerdings muss bei Ausreise pauschal eine Gebühr von 15 USD gezahlt werden.

Touristeninformation vor Ort

Festival Place

Nassau, Bahamas

Tel.: +1242-302-2000

Fax: +1242-302-2098

E-Mail: tourism@bahamas.com

Web: http://www.bahamas.com

Praktische Hinweise

Einreisebestimmungen

Deutsche und Österreicher brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten und Schweizer für einen Aufenthalt von bis zu acht Monaten kein Visum zu beantragen, müssen aber über einen für mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass, ein Weiter- oder Rückflugticket und ausreichend Geldmittel (ca. 200 USD pro Tag) verfügen. Auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass, da die Miteintragung im Reisepass der Eltern seit dem 26.06.2012 nicht mehr akzeptiert wird. Noch im Flugzeug muss jeder Passagier einen Einreiseantrag ausfüllen, in dem u.a. nach der Aufenthaltsadresse im Zielland gefragt wird. Generell empfiehlt es sich, die Hotelbuchung oder - falls in einer privaten Unterkunft übernachtet wird - ein Einladungsschreiben griffbereit zu haben, da die Zollbeamten manchmal einen Nachweis über den Aufenthaltsort auf den Bahamas sehen möchten. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer erhoben und es ist sinnvoll, etwa zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicher zu gehen, dass die eigene Reservierung im Fall einer Überbuchung nicht verloren geht. Wer über die USA an- oder abreist, sollte sich vor Reiseantritt zusätzlich über die dort geltenden Ein- bzw. Ausreisebestimmungen informieren. Das eigene Gepäck sollte nicht aus den Augen gelassen und Gegenstände von unbekannten Personen nicht mitgenommen werden, da gezielte Handlungen von Drogenschmugglern nicht auszuschließen sind.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.

Impfungen

Für D-A-CH-Bürger sind keine verpflichtenden Impfungen vorgesehen. Nur wer aus einem gelbfieberendemischen Gebiet einreist und über ein Jahr alt ist, muss eine entsprechende Impfung nachweisen. Grundsätzlich sollten jedoch Standardimpfungen wie die gegen Tetanus, Diphtherie, ggfs. auch gegen Pertussis, MMR und Influenza auf dem neuesten Stand sein. Zusätzlich empfiehlt sich eine Reiseimpfung gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut. Die Gefahr, an Malaria zu erkranken ist auf den Bahamas verschwindend gering. Aufgrund von Dengue-Fieber ist der Schutz vor Mückenstichen jedoch sinnvoll und kann durch Insektenschutzmittel, helle und bedeckende Kleidung sowie ein Moskitonetz gewährleistet werden. Das Leitungswasser ist nicht zum Verzehr geeignet und kann schwere Durchfallerkrankungen hervorrufen, weshalb Getränke ohne Eiswürfel getrunken und Lebensmittel nur in gekochtem oder geschältem Zustand verspeist werden sollten. Ungeschützter Geschlechtsverkehr, unsaubere Spritzen und Kanülen sowie Bluttransfusionen bergen i.A. ein Risiko, sich mit HIV zu infizieren; auf den Bahamas ist das Infektionsrisiko erhöht, da die Krankheit recht weit verbreitet ist.

Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Zollbestimmungen

Reisende können Gegenstände für den eigenen Bedarf und ab 18 Jahren 1 l Spirituosen, 1 l Wein und 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 450 g Tabak zollfrei einführen. Während die Mitnahme von Landeswährung nur mit einer Sondergenehmigung erlaubt ist und bei der Ausreise auf 70 BSD beschränkt ist, kann Fremdwährung in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. Agarprodukte unterliegen bestimmten Einfuhrbschränkungen und Waffen, zu denen auch Schreckschuss-, Taucher- und Bootssignalpistolen zählen, benötigen eine Einfuhrgenehmigung.

Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Persone über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% und Geschenke im Wert von bis zu 300 CHF einführen.

Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung auf den Bahamas ist qualitativ recht gut, kann allerdings außerhalb von Nassau und Freeport nicht immer gewährleistet werden. Der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption ist in jedem Fall sinnvoll und auch die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke ist zu empfehlen. Wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte vor Reiseantritt die zuständige Behörde kontaktieren und sich nach Einfuhrbeschränkungen erkundigen.

Notruf

Ambulanz, Polizei und Feuerwehr sind über die zentralen Notrufnummern 919 und 911 erreichbar.

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Honorarkonsulat

Nassau c/o Banque SCS Alliance Nassau Ltd.

Alliance House

East Bay Street

Nassau

Tel.: +1242-3946161

Fax: +1242-3946262

E-Mail: nassau@hk-diplo.de

Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Jamaika.

Österreichisches Honorarkonsulat

Winton Meadows

Everglades Road No. 14

Nassau

Tel.: +1242-3650000

Fax: +1242-3643297

E-Mail: konsulatofaustria.bs@life.com

Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in den USA.

Schweizerisches Konsulat

Goodman's Bay Corporate Centre

West Bay Street

Nassau

Tel.: +1242-3022100

Fax: +1242-3022101

E-Mail: nassau@honrep.ch

Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Schweizerischen Botschaft in Kanada.

Reisen im Land

Das Straßenverkehrsnetz ist zwar relativ gut ausgebaut, die Straßenbeschaffenheit lässt aber häufig zu wünschen übrig. Zusätzlich zu Schlaglöchern, schlechter Beleuchtung in der Nacht und anderen Straßenmängeln erschweren auch der Linksverkehr und der chaotische Fahrstil der Einheimischen das eigenständige Fahren auf den Bahamas. Wer trotzdem ein Fahrzeug benutzen möchte, sollte sich unbedingt an die Tempolimits halten: Außerorts sind max. 45 mph bzw. 70 km/h erlaubt und innerorts gerade einmal 25 mph bzw. 40 km/h. Um ein Auto mieten zu dürfen, muss man über 25 Jahre alt und im Besitz eines nationalen Führerscheins sein. Ab einer Aufenthaltsdauer von mehr als drei Monaten, verlangen Vermieter häufig zusätzlich einen internationalen Führerschein. Für Motorroller und -räder besteht eine Helmpflicht; meistens können sie tageweise gemietet werden.

Busunternehmen agieren von früh morgens bis etwa 19 Uhr auf Nassau und Grand Bahama. Die Linienbusse werden Jitney genannt, fahren bestimmte Routen ab und sollten, wenn möglich, passend (in bar) bezahlt werden. Sobald die Dämmerung einsetzt, ist von der Fortbewegung per Bus aus Sicherheitsgründen abzuraten.

Taxis sind auf allen Inseln vorhanden und relativ preisgünstig, da die Fahrpreise von der Regierung vorgeschrieben werden. Zusätzlich zu den Angaben auf den Preistafeln, die in jedem Taxi ausliegen sollten, berechnen die meisten Taxifahrer einen Aufpreis für Extra-Gepäck oder die Mitnahme von mehr als zwei Fahrgästen. Taxis mit einem Bahamahost-Sticker sind beliebt, da sie von zertifizierten Reiseführern gelenkt werden, die während der Fahrt Interessantes über die Umgebung erzählen.

Viele Touristen leihen in Hotels oder Touristenzentren Fahrräder aus, um die Inseln auf eigene Faust zu erkunden.

Das Flugzeug ist ein gängiges Fortbewegungsmittel zum Inselhopping, da annähernd jede Insel über einen eigenen kleinen Flughafen verfügt. Die federführende Fluggesellschaft Bahamas Air, aber auch viele weitere kleine Fluggesellschaften wie Abaco Air, Southern Air, Western Air, Flamingo Air, LeAir, Regional Air, Pineapple Air, Sky Bahamas und Cat Island Air bieten Flüge an. Eine Übersicht über die Inlandsflüge ist unter folgendem Link einsehbar: http://www.majesticholidays.com.

Auch per Fähre kann man von Insel zu Insel gelangen. Der Anbieter Bahamas Ferries bietet Verbindungen zwischen Nassau und Andros, Abaco, Eleuthera und Exuma an (http://www.bahamasferries.com), während Albury’s Ferry Service Marsh Harbour auf Abaco mit Man-O-War, Hope Town, Guana and Scotland Cay verbindet (http://www.alburysferry.com). Wassertaxis pendeln zwischen Nassau und Paradise Island hin und her; aber auch eine für Kraftfahrzeuge kostenpflichtige Brücke, die von Fußgängern kostenlos überquert werden darf, verbindet die beiden Inseln miteinander.

Außerhalb des Hotels sollte auf Schmuck verzichtet und Bargeld nur in moderater Menge mitgeführt werden. Wichtige Dokumente, wie Ausweise, Flugscheine und Versicherungsnachweise, gehören in den Hotelsafe und das nächtliche Umherirren an unbelebten Plätzen sollte vermieden werden, da Kriminalität und Gewaltbereitschaft zugenommen haben. Auf New Providence und Grand Bahama empfiehlt es sich deshalb, die Hotelanlage bei Nacht nicht zu verlassen. Wer Opfer eines Überfalls wird, sollte sich möglichst nicht wehren, da immer häufiger nicht vor extremen Gewalttaten zurückgeschreckt wird. Drogenkonsum und -handel wird auf den Bahamas mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen belegt. Eine Freilassung gegen Kaution ist i.d.R. nicht möglich. Um Tricks von Schmugglern zu entgehen, sollte man sein Gepäck auf der gesamten Reise nicht aus den Augen lassen und keine Sendungen für unbekannte Personen ausliefern.

Praktische Hinweise

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt zwischen 120 und 208 Volt bei 60 Hertz. Amerikanische Steckdosen sind auf den Bahamas weit verbreitet, weshalb Deutsche, Österreicher und Schweizer für die Verwendung ihrer Geräte einen zu amerikanischen Flachsteckdosen kompatiblen Adapter benötigen.

Zeit

Auf den Bahamas gilt die Eastern Standard Time (EST). Der Unterschied zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) beträgt -5 Stunden, im Sommer (ungefähr zwischen März und November werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt) -4 Stunden. Die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt - mit kurzfristigen Abweichungen zu Beginn und zum Ende der bahamischen Sommerzeit - das ganze Jahr über -6 Stunden.

Telefon

Die Vorwahl der Bahamas ist 001242. Um von den Bahamas nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz zu telefonieren, wird der eigentlichen Ortsvorwahl und Telefonnummer die 0049 bzw. nach Österreich die 0043 oder in die Schweiz die 0041 vorangestellt. Von Hotels und Münztelefonen können Ferngespräche sehr teuer sein, weshalb es sich empfiehlt, eine der ausreichend vorhandenen Kartentelefonzellen aufzusuchen. Entsprechende Telefonkarten sind u.a. in Postämtern erhältlich. Mobiltelefone werden auf den Bahamas über GSM 1900 betrieben und müssen vorab bei der federführenden Telefongesellschaft BaTelCo (The Bahamas Telecommunications Corporation) angemeldet werden (http://www.batelco.com). Um sicher zu gehen, dass Ihr Netz auch auf den Bahamas funktioniert, kontaktieren Sie vor Reisebeginn Ihren Mobilfunkanbieter.

Geld und Devisen

Die einheimische Währung ist der Bahama-Dollar (Abk.: B$; Iso-4217-Code: BSD). Ein Bahama-Dollar unterteilt sich in 100 Cents. Geldscheine sind im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 3, 1 und ½ BSD und Münzen in den Nennbeträgen 25, 15, 10, 5 und 1 Cent im Umlauf. Ein BSD entspricht einem USD, der ebenfalls als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Bankautomaten, an denen bequem per Kreditkarte Geld bezogen werden kann, befinden sich überwiegend auf den größeren Inseln an Flughäfen, in Banken und in Spielkasinos, wohingegen auf den kleineren Inseln nur wenige Automaten vorhanden sind. Teilweise akzeptieren die Geldautomaten auch Girokonto-Karten mit dem Maestro- oder Cirrus-Symbol; Geschäfte nehmen diese jedoch nicht an. Kreditkarten werden aber auf den Bahamas generell nur selten als bargeldloses Zahlungsmittel angenommen. Reiseschecks sollten in USD ausgestellt werden und die Mitnahme von EUR oder USD ist zu empfehlen. Der Umtausch von Fremdwährung und Reiseschecks ist auf den größeren Inseln in Banken und in Wechselstuben möglich.

Trinkgeld

Ob Kofferträger, Zimmermädchen, Kellner oder Fahrer - Trinkgelder sind auf den Bahamas für alle Dienstleistungen üblich. Ein Hotelpage oder Gepäckträger erhält i.d.R. 1 BSD pro getragenem Gepäckstück und Taxifahrer etwa 10 % des Rechnungsbetrages. Auf Hotel- und Restaurantrechnungen ist häufig bereits ein Bedienungszuschlag von 15 % aufgeführt, wobei ein zusätzliches Trinkgeld gerne gesehen ist.

Öffnungszeiten

Bankfilialen sind regulär von Mo-Do zwischen 9.30 und 15 Uhr und freitags von 9.30 bis 17 Uhr für ihre Kunden da. Die Post ist wochentags zwischen 8.30 und 17.30 Uhr und in Nassau und Freeport auch am Samstag von 8.30 und 12.30 zugänglich. Die meisten Geschäfte sind von Mo-Sa zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet.

Feiertage

New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Whit Monday (Pfingstmontag, Mai/Juni); Labour Day (Tag der Arbeit, 1. Freitag im Juni); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 10. Juli); Emancipation Day (Tag der Sklavenbefreiung, 1. Montag im August); Discovery Day (Tag der Entdeckung, 12. Oktober); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember).

Feste & Veranstaltungen

Januar Wer am 26. Dezember des Vorjahres noch nicht auf einer der Inseln war hat Glück, denn die prächtigen Junkanoo-Paraden werden am 1. Januar erneut zum Besten gegeben. Das Junkanoo-Fest begeistert mit traditionellem Tanz und Musik nicht nur waschechte Karneval-Fans, sondern auch kulturell Interessierte allen Alters.

Am letzten Wochenende des Monats stellen lokale Künstler anlässlich des Abaco Art Festivals ihre auch käuflich zu erwerbenden Werke im Abaco Beach Resort aus.

Juni Die Long Island Regatta in Salt Pond auf Long Island ist ein eindrucksvolles Bootsrennen, das von Musik, einheimischen Köstlichkeiten und einer karnevalistischen Atmosphäre begleitet wird.

In Andros Town wird das beliebte All Andros Crab Fest veranstaltet, bei dem die frischesten Krabben in allen Variationen zubereitet und verkauft werden.

Juli Das Junkanoo Summer Festival veranlasst die Menschen auf den Bahamas, u.a. in Nassau, Grand Bahama, Marsh Harbour, Abaco und Georgetown, zur Ausrichtung farbenfroher Feste, bei denen maskierte und verkleidete Menschen sich rhythmisch zu Trommel-Klängen bewegen und eine sorglose und vergnügte Stimmung verbreiten.

Jedes Jahr findet am Treasure Cay in Abaco auf den Abaco-Inseln das North Abaco Summer Festival & Power Boat Race statt, bei dem reichlich Unterhaltung für die ganze Familie geboten und ein großes Bootsrennen veranstaltet wird.

Oktober/November Das Governor's Harbour Homecoming Festival bereitet seinen Gästen jedes Jahr mit festlichen Junkanoo-Umzügen, Live-Musik und Spielen große Freude.

November Der Annual Conchman Triathlon beginnt jedes Jahr damit, dass sich die Teilnehmer am Taino Beach in die Wellen stürzen, um sich anschließend im Radfahren und im Streckenlauf zu messen (http://www.conchman.com).

In Bimini geben sich Hochseeangler beim Big Game Fishing Club All Wahoo Tournament alljährlich die Ehre, einen der schnellsten Fische der Welt zu fangen (http://www.biggameclubbimini.com).

Dezember Anfang Dezember werden bei der North Abaco Christmas Celebration am Marsh Harbour auf den Abaco-Inseln zahlreiche Kinder von Santa mit Geschenken beglückt und die ganze Familie mit Musik, Feuerwerk und bunten Junkanoo- sowie Boots-Paraden bestens unterhalten.

Am 26. Dezember ist Tag des Junkanoo, des karibischen Karnevals, zu dem sich das Volk der Bahamas verkleidet und maskiert, bereits in den frühen Morgenstunden durch die Straßen zieht, Paraden veranstaltet und bei Musik und Tanz ausgelassen feiert.

Praktische Hinweise

Frauen allein unterwegs

Auf den Bahamas müssen weder Frauen noch Männer besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Allgemeingültige Vorsichtsmaßnahmen sollte man jedoch einhalten und das Hotel z.B. ohne sichtbaren Schmuck und mit wenig Bargeld verlassen oder Dokumente nur als Kopie bei sich tragen. Da kleinkriminelle Handlungen und Gewaltverbrechen zugenommen haben, sind der Aufenthalt auf unbelebten Straßen oder einsamen Plätzen und das Verlassen der Hotelanlagen auf New Providence und Grand Bahama bei Nacht nicht angebracht. Bei einem Raubüberfall sollte möglichst wenig Widerstand geleistet werden, da die Gewaltbereitschaft der Täter meist sehr hoch ist.

Homosexualität

Auf den Bahamas wurde Homosexualität bereits im Jahr 1991 entkriminalisiert. Der Inselstaat gilt im Vergleich zu anderen Karibikstaaten als ein wenig toleranter gegenüber Homosexuellen. Allerdings reagieren viele Einwohner auch heute noch stark homophob: So wurde z.B. im Jahr 2005 einer lesbischen Schönheitskönigin die Krone abgesprochen, im Jahr 2006 die Ausstrahlung des Kinofilms Brokeback Mountain verboten und im Jahr 2009 ein Mann frei gesprochen, der einen Homosexuellen ausgeraubt und getötet hatte. Auch Protestaktionen gegen Homo-Kreuzfahrtschiffe sind bekannt und Übergriffe auf Homosexuelle sind generell nicht auszuschließen, weshalb in der Öffentlichkeit ein diskretes Verhalten angebracht ist.

Menschen mit Behinderung

Da die Landschaft auf den Bahamas i.A. sehr flach ist, ist die Fortbewegung im Rollstuhl relativ einfach. Es gibt verschiedene Organisationen, die behindertengerechte Reisen anbieten, wie z.B. Flying Wheels Travel (http://www.flyingwheelstravel.com) oder Accessible Journeys (http://www.disabilitytravel.com). Vor Ort sind mehrere öffentliche Gebäude wie der Flughafen Nassau und viele Hotelanlagen bereits behindertengerecht ausgestattet. Mit dem „Blue Flag“-Zertifikat (http://www.blueflag.org) ausgezeichnete Häfen sind mit Rollstuhlrampen u.Ä. versehen und an manchen Stränden ist das Ausleihen von speziellen Rollstühlen für einen Strandspaziergang möglich. In Nassau gibt es Transportagenturen wie Courteous Transfers & Tours (http://www.courteoustaxibahamas.com), die Rollstuhlfahrer in geeigneten Vans von einem Ort zum anderen bringen.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gelangt man fast täglich mit British Airways über London nach Nassau auf den Bahamas. Die Flugzeit von London beträgt 9 Std. Mehrmals wöchentlich fliegt außerdem Air Berlin von Berlin und Düsseldorf über Miami auf die Bahamas. Von Miami aus besteht die Möglichkeit, mit der nationalen Fluggesellschaft Bahamasair (http://bahamasair.com) auf die Bahamas weiterzureisen, die täglich zahlreiche Verbindungen anbietet.

Die meisten internationalen Flüge landen auf dem Nassau Lyndon Pindling International Airport (NAS) auf New Providence, der ca. 16 km westlich der Hauptstadt liegt. Im Flughafengebäude gibt es Mietwagenschalter, Bank, Post, Bar, Restaurants, eine Tourist-Information und Duty-Free-Shops. Vor dem Flughafengebäude stehen Taxis und Busse bereit, die einen in ca. 15 Min. nach Nassau und in andere Teile der Insel bringen.

Reisen im Land

Taxis haben gesetzlich festgelegte Fahrpreise, weshalb wenig Spielraum für Verhandlungen besteht. Bahamahost-Aufkleber symbolisieren einen über Land und Leute sachkundigen Taxifahrer, der während der Fahrt gerne sein Wissen weitergibt. Neben Wasser- und normalen Taxis gibt es auch ein einheimisches Busnetz, welches bis 19 Uhr von verschiedenen Anbietern bedient wird. Die konkurrierenden Minivans, die auch Jitney genannt werden, fahren von der Bay Street aus für kleines Geld verschiedene Inselrouten ab. Entsprechende Streckenpläne sind oft sichtbar an den Fahrzeugen angebracht - falls nicht, helfen die freundlichen Einwohner gerne weiter. Die Bustickets sollten mit dem passenden Kleingeld bezahlt werden, denn Wechselgeld ist hier nicht üblich. Wer einen Mietwagen oder andere Fahrzeuge wie Motorroller oder Fahrräder leihen möchte, findet Anbieter häufig in größeren Hotelanlagen und am Flughafen vor, muss sich aber auf den vorherrschenden Linksverkehr einstellen. Aufgrund der chaotischen Fahrweise ist allerdings vom Fahrradfahren im Stadtgebiet abzuraten. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Motorräder und -roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen zur Verfügung.

Das Mindestalter für das Ausleihen eines Fahrzeuges beträgt 21, z.T. auch 25 Jahre. Zusätzlich zum nationalen Führerschein wird von Autovermietern manchmal ein internationaler Führerschein verlangt, weshalb dieser rechtzeitig vor Abflug im Heimatland beantragt werden sollte. Für Motorrad- und Motorrollerfahrer besteht eine Helmpflicht; die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt innerorts 25 mph bzw. 40 km/h und außerorts 45 mph bzw. 70 km/h. Ein Büro von AVIS befindet sich in der Cumberland Street 1 westlich des Hafens (http://www.avis.com.bs).

Praktische Hinweise

Information im Heimatland

Bahamas Tourist Office (D, A, CH)

c/o Majunke International Sales

Claudia Majunke

Waldstraße 17

61479 Glashütten/Frankfurt

Deutschland

Tel.: +49-6174-619014

Fax:+49-6174-619442

E-Mail: info@bahamas.de

Web: http://www.bahamas.de

Kriminalität

Obwohl die Bahamas als verhältnismäßig sicheres Reiseziel gelten, hat die Kriminalität in den letzten Jahren auch dort zugenommen. Dies betrifft vor allem größere Städte wie Nassau oder Freeport. Als Tourist sollte man darauf achten, keine Wertgegenstände und so wenig Bargeld wie möglich bei sich zu tragen, sich nachts nicht alleine außerhalb der Hotelanalge aufzuhalten und wichtige Dokumente im Hotel-Safe aufzubewahren (Tipp: eine Kopie des Reisepasses mitnehmen!). Im Falle eines Übergriffs tut man gut daran, keinen Widerstand zu leisten, da die Gewaltbereitschaft der Täter hoch sein kann (siehe auch „Reisen im Land“).

Haustiere

Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus ganz Kontinentaleuropa dürfen Haustiere nicht mit auf die Bahamas gebracht werden.