Urlaub auf Aruba

Aruba, Tipps für den Urlaub

Karg und wüstenähnlich gestaltet sich die Landschaft auf der kleinsten der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao); eigentlich ist die Insel alles andere als paradiesisch, wenn da die Strände nicht wären - kilometerlang ziehen sie sich an den Küsten entlang und versprechen traumhafte Tage am türkisblauen Meer. Genau das ist die Trumpfkarte der Tourismusindustrie, die sich durch extrem gute Hotelanlagen US-amerikanischen Zuschnitts inmitten luxuriös gestalteter Ferienparks und mit quirligem Nachtleben einen Namen gemacht hat.

Neben den wirklich hinreißenden Sandstränden gibt es ein paar Kleinode, die durchaus einen Ausflug lohnen. So haben Indianer in den Höhlen von Fontain und Guadirikiri ihre bis heute teilweise unergründlichen Spuren hinterlassen. In dem Ort Sabana Besora haben italienische Baumeister vor hundert Jahren ein paar Wohnhäuser mit hübschen Ornamenten verziert. Abenteuerlich ist ein Tauchgang zum Geisterschiff Antilla, das seit etwa 60 Jahren vor der Nordwestküste Arubas liegt und zur Heimat schillernder Fische und farbenprächtiger Korallen geworden ist.

Essen & Trinken im Urlaub

Ob Muscheln, Thunfisch, Mahi-Mahi, Zackenbarsch oder Red Snapper - Fisch und Meeresfrüchte in verschiedenen Variationen stehen auf den Speisekarten der Karibik-Insel ganz oben. Beliebt ist Fisch z.B. als „Criollo“, zubereitet mit einer würzigen, leicht süßlichen Soße aus Tomaten und Zwiebeln.

Auch Fleisch von Rind, Ziege, Lamm oder Huhn bildet die Grundlage vieler Gerichte, Eintöpfe und Suppen. Als Beilage dienen Mais, Gemüse, herzhafte Pasteten und Funchi (Maispolenta). Eine traditionelle Speise ist „Pan Bati“, ähnlich dem deutschen Pfannkuchen. Allgemein finden sich in der heutigen arubanischen Küche hauptsächlich südamerikanische, spanische und niederländische Einflüsse wieder; holländischer Gouda und auch Edamer sind weit verbreitet. Zur Verfeinerung vieler Gerichte verwenden die Arubaner gerne sogenannte „Hot Sauces“, heiße bzw. scharfe Soßen, z.B. „Pica di papaya“, eine milde Variante, die aus der heimischen Papaya zubereitet wird, oder die „Madame Jeanette“ mit Scotch-Bonnet-Chili-Schoten. Als Dessert reicht man z.B. „Bolo Ponche Crema“, eine süße Spezialität mit Eierlikör, Kokosnuss-Candys und Tamarind Balls, hergestellt aus den Hülsen des gleichnamigen Baumes.

Auf Aruba gibt es eines der wohlschmeckendsten Naturwasser („Balashi Cocktail“) der Welt; die nationale Biersorte ist das leicht herbe Balashi-Bier. Ebenfalls auf der Insel hergestellt wird Coecoei, ein tiefroter Likör aus Agave, Rum und Rohrzucker, der in zahlreichen Cocktails Verwendung findet.

Klima & beste Reisezeit

Das Klima auf Aruba ist tropisch-maritim - die Durchschnittstemperatur liegt ganzjährig bei ca. 28 °C mit nur sehr geringen saisonalen Unterschieden. Dazu weht meist ein angenehmer Passatwind. Nachts kühlt es leicht ab, doch ansonsten kann man es in Badekleidung, Shorts und T-Shirt absolut aushalten. Es fällt nur wenig Niederschlag; hauptsächlich zwischen Oktober und Dezember gibt es immer wieder kurze Regenschauer. Die Hurrican-Gefahr ist im Gegensatz zu anderen Karibik-Inseln auf Aruba jedoch sehr gering. Von Dezember bis April herrscht Hochsaison - dann kommen die meisten Touristen, oft im Rahmen einer Kreuzfahrt. In der übrigen Jahreszeit ist es wesentlich ruhiger und die Unterkünfte sind deutlich günstiger.